Die Chi­ne­si­sche Power

Das 1:1 gegen den haus­hohen Favo­riten Frank­reich hätte sicher­lich der größte Coup in der noch jungen Geschichte des chi­ne­si­schen Spit­zen­fuß­balls werden können. Doch da hätte, wäre und könnte ja bekannt­lich auf der Ver­lie­rer­straße wohnen, nahm sich der Spieler Wang zwei Minuten vor dem Abpfiff ein Herz und schlenzte eine but­ter­weiche Her­ein­gabe vom linken Flügel volley ins Tor. Dumm nur, dass es das eigene war und das Freund­schafts­spiel aus dem Jahr 2006 (End­stand 3:1) nun nur noch ein wei­terer grauer Fleck in Chinas Fuß­ball­his­torie ist.

Die Abriss­birne
Wayne Hats­well nutzte am 18. November 2001 die Gunst der Stunde. Weil der bul­lige Defen­siv­k­lotz eigent­lich nur für grobe Abriss­ar­beiten am Mann ein­ge­plant war, nahm er sich in diesem FA-Cup-Match zwi­schen Forest Green und More­cambe die Frei­heit und nagelte den Ball aus fünf Metern in den Winkel. Traumtor – allzu groß feiern konnte er das aber leider nicht.

Bogen­lampe
Sochauxs Jean Calve meinte es nur gut, als er einen abge­fan­genen Ball best­mög­lich klären wollte. Dass sich aus diesem geschickten Zustellen des Pass­weges eine 18-Meter-Bogen­lampe ent­wi­ckelt, die sich dum­mer­weise auch noch ins eigene Tor senkt, war so sicher nicht geplant.

 

Weit raus
Doch es geht noch weiter: Frank Queu­drue prä­sen­tiert bei der Partie RC Lens gegen den SC Bastia die wohl herr­lichste Weit­schuss­bo­gen­lam­pen­pech­ge­h­ab­tei­gen­tor­ak­tion des euro­päi­schen Fuß­balls. Wir ver­neigen uns vor so viel Gefühl im Fuß.