1. Rogério Mücke Ceni

Den Rekord hatte er bereits 2007 geholt. Rogério Ceni durfte sich nach seinem Frei­stoßtor gegen Cru­zeiro EC tor­ge­fähr­lichster Tor­hüter aller Zeiten nennen. Mit 63 Treffen hatte er den bis­he­rigen Rekord­halter, José Luis Chil­avert, abge­löst. Inzwi­schen hat Rogério Mücke Ceni 53 Frei­stöße und 37 Elf­meter ver­wan­delt. Seinen runden Tor­ge­burtstag mit 90 Tref­fern fei­erte der 37-jäh­rige Tor­hüter bei seinem Verein FC Sao Paulo. Ceni hat wäh­rend seiner gesamten Kar­riere in Bra­si­lien gespielt. Mit der Natio­nal­mann­schaft gewann Ceni 2002 die Welt­meis­ter­schaft in Japan und Süd­korea. 2008 wurde er zu Bra­si­liens Spieler des Jahres gewählt.
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2. José Luis Chil­avert

Der Tor­hüter aus Para­guay, der häufig als positiv bekloppt“ bezeichnet wurde, über­zeugte durch geniale Schuss­technik und eine Bull­dogge auf dem Trikot. Bereits mit 15 Jahren spielte Chil­avert als Stamm­tor­hüter bei seinem Hei­mat­klub Spor­tivo Luqueno. Über seine Frei­stoß­tore hinaus tauchte El Arquero“, der Bogen­schütze, häufig auch wäh­rend des Spiels im geg­ne­ri­schen Straf­raum auf. Ein Tor aus dem Spiel heraus gelang ihm aller­dings nicht. Dafür machte Chil­avert auch durch Pro­vo­ka­tionen von Gegen­spie­lern auf sich auf­merksam. Bei der WM 2002 spuckte er dem Bra­si­lianer Roberto Carlos ins Gesicht, nachdem sich beide vorher umarmt hatten. In seinem Hei­mat­land ist Chil­avert ein Volks­held. Von sich selbst sagt der Tor­hüter: Ich will der Becken­bauer des para­gu­ay­ischen Fuß­balls werden.“
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3. Jorge Campos

Von der Presse wurde Mexikos Natio­nal­tor­hüter als Para­dies­vogel gefeiert. Bei den Welt­meis­ter­schaften 1994 und 1998 stand Jorge Campos mit Tri­kots aus bunten, grellen Farben zwi­schen den Pfosten. Der nur 1,75 Meter große Tor­hüter ließ sich dafür feiern, dass er harm­lose Schüsse auf sein Tor auch mal mit der Hacke klärte. Als Tor­schütze war Campos 38 Mal erfolg­reich. In Mexiko spielte er für meh­rere Ver­eine, bevor er 1996 in die USA wech­selte und seinen Hang zum Show-Busi­ness noch weiter aus­leben konnte. Seine Papa­geien-Tri­kots ent­warf Jorge Campos zum Teil selbst.
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4. Hans Jörg Butt

Hans Jörg Butt gilt als einer der sichersten Elf­me­ter­schützen der Bun­des­liga. Die Sprech­chöre der Fans, Butt, Butt, Butt“, wenn der Schieds­richter für die eigene Mann­schaft auf Elf­meter ent­scheidet, for­derten den Tor­hüter immer wieder zum Sprint über das Spiel­feld auf. 26 Mal hat Butt in der Bun­des­liga vom Elf­me­ter­punkt getroffen. Auf­fal­lend häufig erzielt Butt Tore gegen Juventus Turin. Bereits in seiner Zeit beim HSV schoss der Tor­hüter den 4:4‑Ausgleich gegen Turins dama­ligen Tor­hüter Edwin van der Saar. Auch mit Bayer Lever­kusen und dem FC Bayern Mün­chen war Hans Jörg Butt als Elf­me­ter­schütze gegen Juventus Turin erfolg­reich.
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5. Jens Leh­mann

Als erster Tor­hüter, der aus dem Spiel heraus ein Tor erzielte, machte Jens Leh­mann auf sich auf­merksam. Im Derby gegen Borussia Dort­mund traf er in letzter Sekunde für seinen Verein Schalke 04 per Kopf­ball zum 2:2‑Ausgleich. Zwar blieb es für Leh­mann, genau wie für seinen Kol­legen Frank Rost, bei einem Tor in seiner Kar­riere. Bei den Fans seines spä­teren Ver­eins Borussia Dort­mund hatte sein Derby-Tor aller­dings blei­bende Erin­ne­rungen hin­ter­lassen.
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