Seite 2: Kampf gegen Goliath

In den Ver­hand­lungen mit den Arsenal-Reprä­sen­tanten bleibt ihm dieser ver­wehrt. Nach einigem Hin und Her kommt Anfang März die klare Ansage. Der Name Arsenal Berlin und das dazu­ge­hö­rige Logo müssen ver­schwinden. Die sehr hohe Repu­ta­tion und welt­weite Bekannt­heit Arse­nals seien, neben dem sport­li­chen Erfolg, auch auf kon­stante Wer­be­kam­pagne zurück­zu­führen, die Marke sei absolut zu schützen und durch Arsenal Berlin in Gefahr, eine Umbe­nen­nung im Sinne aller Betei­ligten.

Unver­hält­nis­mä­ßiger Kampf

Das wir die Geschäf­tig­keit von Arsenal beein­flussen könnten, das ist schon bemer­kens­wert“, sagt Mein­hardt und nennt das Vor­gehen unver­hält­nis­mäßig“. Er fragt sich: Ob Arsenal davon über­haupt weiß?“ Egal. Der Verein wird in Berlin City Futsal umbe­nannt, das Logo erin­nert jetzt nicht mehr vom Namen, son­dern nur vom Design an das der Kano­niere.

Die nächste Falle? Denn neben den Ber­liner schlägt sich aktuell auch der fran­zö­si­sche Rugby-Verein SA XV Cha­rente mit den Eng­län­dern rum. Ihr Logo beinhaltet eine Kanone mit acht Spei­chen, nicht mit sechs. Aktuell lässt sich dies auf der Seite des fran­zö­si­schen Zweit­li­gisten noch bewun­dern. Schon 2011 schützte der Pre­mier League-Verein seine Rechte in einem unglei­chen Kampf mit Alicia Simon, der Betrei­berin des Arsenale“-Hutgeschäfts in der Calle Adriano in Sevilla.

Sai­son­start am Sonntag

Für Mein­hardt hin­gegen ist die Sache vom Tisch. Die Namens­än­de­rung lenkt ein wenig Auf­merk­sam­keit auf seinen Sport, der noch ganz am Anfang steht, jetzt aber unter dem Dach des DFB nach vorne getrieben wird. Er träumt von einem Start­schuss.

Hoffen wir, dass Arsenal am Ende doch recht hat und Futsal auch hier popu­lärer wird“, sagt Mein­hardt kurz vor dem Sai­son­start gegen den Grün­auer SC. Anstoß ist Sonntag um 20:00.