1.
Bernd Cull­mann

Was ein rich­tiger Jeck ist, will auch einen eigenen Wagen haben. Kein Pro­blem für Bernd Cull­mann, der jah­re­lang gemeinsam mit Kumpel Wolf­gang Weber ein eigenes Gefährt zusammen zim­merte, nur um dann Kamelle schmei­ßend den Kölner Rosen­mon­tags­umzug zu berei­chern.

2.
Jose Leandro And­rade

Er war der Urvater aller Eck­fah­nen­tänzer: Bevor José Leandro And­rade als La Mara­villa Negra“, das schwarze Wunder, die Fuß­ball­welt eroberte, hatte sich der Uru­gu­ayer bereits einen Namen als Tänzer gemacht. And­rade galt als Meister des Natio­nal­tanzes Can­dombe“ und – auf­ge­passt – lei­tete die Kar­neval-Show­gruppe Die armen kuba­ni­schen Neger“. 

3.
Wolf­gang Overath

1985 ließ sich Kölns Spiel­ma­cher-Ikone Wolf­gang Overath von den Mäch­tigen seiner Hei­mat­stadt Sieg­burg breit­schlagen – und ver­pflich­tete sich als Prinz Kar­neval“. Der Auf­trag: Leute bespaßen und Geld für gute Zwecke sam­meln. Das tat der ehe­ma­lige Natio­nal­spieler offenbar recht ordent­lich, das Volk jeden­falls war begeis­tert. Zitat einer Besu­cherin des tra­di­tio­nellen Mas­ken­balls von Sieg­burg-Kal­dauen: Overath als Prinz – der ist richtig bür­gernah!“

4.
Paulo Sergio

Bitter ent­täuscht zeigte sich der Bra­si­lianer Paulo Sergio vom deut­schen, pardon: Lever­ku­sener Kar­neval. In einem Inter­view mit dem Kölner Stadt­an­zeiger“ maulte der Stürmer 1997: Das ist ganz anders als bei uns. Das letzte Mal Kar­neval war ich bei Bayer Lever­kusen. Man sitzt da rum und alle gucken bloß. In Bra­si­lien wird richtig gefeiert, vier Tage lang.“

5.
Dirk Wee­ten­dorf

Freunde, wie die Zeit ver­geht. Die Bild“-Überschrift Dirk Wee­ten­dorf – einer wie Uwe und Hru­besch“ war 1997 noch brand­ak­tuell, heute wissen wir es besser und dürfen dar­über schmun­zeln. Immerhin beglückte uns damals die Bild“ mit einer Home­story über den blonden Bre­cher“ (Zitat: Bild“). Darin die große Lie­bes­ge­schichte von Dirk und seiner Michaela. Wie haben Sie sich ken­nen­ge­lernt?“ Im Kar­neval auf Feh­marn. Wir waren beide als Scheichs ver­kleidet – und trotz der langen Gewänder hat es gleich gefunkt!“