Nico Schulz und Thorgan Hazard waren bereits in schwarz-gelbe Tri­kots gewi­ckelt, als Borussia Dort­mund mit diesem kecken Mar­ke­ting-Spruch die Ver­pflich­tung Julian Brandts bekannt gab: Wir haben Brandt“.

Das passte allein schon des­halb, weil sich nach dem Sai­son­fi­nale in Dort­mund der Kater breit machte. Neun Punkte Vor­sprung betrug der Vor­sprung vor den Bayern zwi­schen­zeit­lich, trotzdem ver­geigte man die Meis­ter­schaft. Wes­halb jetzt alles anders werden soll. So fährt der Klub fortan den Kurs, der die Bayern jah­re­lang so erfolg­reich gemacht hat, inklu­sive Abtei­lung-Attacke“. 

Zuletzt kaufte der BVB in den ver­gan­genen Jahren vor allem junge, ent­wick­lungs­fä­hige Spieler. Damit ist nun Schluss. Brandt aus Lever­kusen, Hazard aus Glad­bach und Schulz von Hof­fen­heim, und das alles für etwa 77 Mil­lionen Euro. Dort­mund bedient sich im großen Stil in der Bun­des­liga, um die eigenen Schwach­stellen aus­zu­bes­sern. 

Pro­blem­be­sei­ti­gung im großen Stil

Ein Pro­blem in den großen“ Spielen der Saison war die Hin­ter­mann­schaft, gerade in der ersten Halb­zeit gegen die Bayern war die Abwehr über­for­dert. Diallo, gelernter Innen­ver­tei­diger, musste oft links aus­helfen, Hakimi agierte häufig zu unge­stüm und Marcel Schmelzer erreicht nicht mehr das Niveau frü­herer Tage. Mit Nico Schulz holen die Ver­ant­wort­li­chen einen exzel­lenten Ver­tei­diger und zudem, den Expected Assists“ nach zu urteilen, zweit­besten Vor­la­gen­geber der Liga. (mehr dazu hier »>). 

Hinzu kommt: Die Innen­ver­tei­di­gung um Akanji, Zag­adou und Diallo ist ein Jahr reifer geworden und rechts hinten ist Dort­mund mit Wolf, Pisz­czek (und Hakimi) sowieso mehr als gut besetzt.