Roberto Man­cini platzte buch­stäb­lich der Kragen, als Carlos Tevez sich ges­tern Abend allem Anschein nach wei­gerte, in der Cham­pions-League-Partie gegen den FC Bayern Mün­chen ein­ge­wech­selt zu werden. Und spä­tens­tens als er die Begrün­dung seines argen­ti­ni­schen Bank­drü­ckers zu hören bekam, muss Man­cini begonnen haben, an der gesamten Mensch­heit zu zwei­feln.

Ich habe mich nicht wohl gefühlt, war mental nicht in der Lage dazu. Daher war es besser nicht zu spielen“, begrün­dete Tevez hin­terher seinen Frei­zeit­aus­gleich. Dumm nur, dass nie­mand den kleinen Heiß­sporn ver­stehen wollte. Im Gegen­teil: Bei der Ankunft in Man­chester stellte die Polizei vor­sichts­halber ein paar harte Jungs als Schutz­schirm für Tevez gegen auf­ge­brachte Fans ab. Unter dem Ein­druck dieser Aktion ruderte der Gaucho des­wegen heute hastig zurück: Es gab einige Ver­wir­rung auf der Bank, und ich glaube, dass meine Hal­tung mög­li­cher­weise miss­ver­standen wurde. (…) Ich will fest­halten, dass ich mich nie gewei­gert habe zu spielen.“ Ja, was denn nun?

Dieses Video, das 11FREUNDE exklusiv zuge­spielt wurde, könnte Auf­schluss über die gest­rigen Gescheh­nisse auf der Bank von Man­City geben.



Den­noch schneint klar: Man­City und Tevez, das passt ein­fach nicht. Dass jedoch nicht nur Trainer Man­cini durch die kon­se­quente Nicht­be­ach­tung seines letzt­jäh­rigen Top­stür­mers Ver­ant­wor­tung für das Miss­ver­ständnis trägt, belegt eine Samm­lung mit­unter wider­sprüch­li­cher Zitate aus Tevez‘ Zeit in Man­chester, die die gesamte Ampli­tu­den­weite der Emo­tionen ein­drucks­voll illus­trieren.

Der genaue Ablauf des Mega-Miss­ver­ständ­nisses in unserer Bil­der­ga­lerie