Wer hat in der Win­ter­pause die meisten Spieler abge­geben?

Hof­fen­heim. Die TSG ver­sorgte in dieser Win­ter­pause die kri­selnden Ver­eine der Bun­des­liga mit so vielen Leih­spie­lern, dass man sich wun­dert, wie die Hof­fen­heimer in der Hin­runde über­haupt alle in Julian Nagels­manns Ana­ly­sen­raum gepasst haben sollen. Akpo­guma geht zu Han­nover 96, Steven Zuber zu Stutt­gart, Gregor Kobel zu Augs­burg und Vin­cenzo Grifo greift seinem Ex-Verein SC Frei­burg unter die Arme.

Wer hat sich in der Win­ter­pause am besten ver­stärkt?

Hertha BSC. Die haben zwar keinen neuen Spieler ver­pflichtet, dafür aber Alex­ander Ess­wein an Stutt­gart abge­geben. Das stei­gert die durch­schnitt­liche Qua­lität des Kaders enorm. Ess­wein lief diese Saison nur noch sechs Mal im Blau-Weißen Trikot auf und traf zwei Mal – und zwar für die zweite Mann­schaft in der Regio­nal­liga Nordost.

Wer wird uns in der Rück­runde maßlos ent­täu­schen?

Ein­tracht Frank­furt. Die SGE hat uns im letzten Jahr so der­maßen begeis­tert, dass es schwer fällt, diese Pro­gnose zu treffen. Aber leider hat Frank­furt nach der Win­ter­pause immer wieder Pro­bleme. In den letzten beiden Sai­sons holten sie in der Rück­runde im Schnitt 9,5 Punkte weniger als in der Hin­runde. Und das nächste Pro­blem ist, dass die Adler, beflü­gelt durch die unglaub­liche Euphorie der Fans, viel zu spät aus dem Euro­pa­pokal fliegen werden. Folge: Zwar ein span­nendes Vier­tel­final-Aus in der Europa League gegen Arsenal, dafür nur gesi­chertes Mit­tel­feld in der Bun­des­liga.

Wer wird Deut­scher Meister?

Eine Frage, die wir hof­fent­lich noch vor dem 34. Spieltag nicht genau beant­worten können. Heute kann man jeden­falls selbst die Bre­x­it­ver­hand­lungen besser vor­aus­sagen, als den neuen Deut­schen Meister. Aber muss ja, also: Borussia Dort­mund wird Meister. Der Herzen. Und die Bayern, die in der gesamten Rück­runde kein ein­ziges Mal auf dem ersten Platz stehen, pro­fi­tieren von einem Glad­ba­cher Sieg am letzten Spieltag. 

Wer steigt ab?

Wird die Meis­ter­schaft dieses Jahr wirk­lich span­nender als der Abstiegs­kampf? Zumin­dest die Buch­ma­cher des größten deut­schen Wett­an­bie­ters sind sich da bereits sicher: Die Wett­quote auf einen Abstieg von Han­nover 96 liegt nur bei 1,35. Dem 1. FC Nürn­berg traut man den Klas­sen­er­halt mit einer Abstiegs­quote von 1,18 sogar noch weniger zu. Wir raten euch trotzdem davon ab, einen ganzen Haufen Geld auf den Abstieg beider Mann­schaften zu setzen. Denn wer sich mit Sicher­heit früher oder später da ganz unten ein­nisten wird, ist For­tuna Düs­sel­dorf. Der Kader ist ein­fach zu schwach, um sich lang­fristig von der roten Zone fern­zu­halten – auch wenn die kom­mende Nega­tiv­serie im Februar und im März natür­lich auf das Heck­meck rund um die Ver­trags­ver­hand­lungen mit Funkel geschoben werden wird.