Mit 17 Jahren kam Gerard Piqué in die Jugend­ab­tei­lung von Man­chester United und freun­dete sich sogleich mit Klub­le­gende Ruud van Nistel­rooy an. Alles Gute zur Hoch­zeit“, gra­tu­lierte er dem ver­dutzten Nie­der­länder, der den Nach­wuchs­spieler nicht kannte. Die jugend­liche Forsch­heit gefiel van Nistel­rooy und er lud Piqué zum Trai­ning der Profis ein. Die Freund­schaft inten­si­vierte sich, als Piqué van Nistel­rooy Spa­nisch-Lek­tionen gab, um ihn auf seinen Wechsel zu Real Madrid vor­zu­be­reiten. Als der Stürmer Man­chester Adieu sagte, ver­gass er ein Paar Schuhe in der Kabine, die sich Piqué unter den Nagel Riss und bis heute in Ehren hält.

Eine Hass­liebe ver­bindet den ita­lie­ni­schen Natio­nal­trainer Cesare Pran­delli und Mario Balo­telli. Als Balo­telli in seinem zweiten Län­der­spiel gegen Rumä­nien von eigenen Fans ras­sis­tisch beschimpft wurde, stellte sich der Coach schüt­zend vor ihn: Sollte das wieder pas­sieren, werden wir Mario umarmen und auf­hören zu spielen.“ Anfang 2012 aber strich Pran­delli den Spieler aus dem Kader, weil dieser Alex­andre Song in einem Pre­mier-League-Spiel übel umge­treten hatte. Pran­delli: Er scheint mir zu auf­brau­send zu sein.“ Zur EM nahm er ihn letzt­lich doch mit.

Mit fünf Jahren verlor Tor­wart Shay Given seine Mutter Agnes. Sie starb an Lun­gen­krebs. Seitdem er mit Fuß­ball sein Geld ver­dient, spendet er regel­mäßig hohe Geld­be­träge an Krebs-Orga­ni­sa­tionen. Seit 2004 ver­an­staltet Given zusammen mit seiner Frau Jane die Fashion Kicks“, ein Event, das Mode, Fuß­ball, Musik und Essen ver­eint und bisher ins­ge­samt etwa 1,2 Mil­lionen Euro für wohl­tä­tige Zwecke ein­brachte.

Ein Hang zu leichten Mäd­chen wird dem Kroaten Vedran Cor­luka nach­ge­sagt, kurz­zeitig war der Abwehr­spieler gar mit dem üppigen Busen­mo­dell Iva Buzov ver­lobt. Der flat­ter­hafte Lebens­wandel ver­an­lasste Cor­lukas Mutter zu einer war­nenden Nach­richt an den Sohn: Geh nicht in Dis­ko­theken, trinke nichts und hüte dich vor Pro­sti­tu­ierten!“ Und was machte Cor­luka mit der Mail? Er pos­tete sie auf Face­book.