Die Tochter ermun­terte den Papa zu noch mehr Anstren­gung. Fehlen nur noch drei bis zu einer Mann­schaft mit elf Spie­lern“, twit­terte Gian­nina Mara­dona nach den jüngsten Ent­hül­lungen über Diego Mara­dona sar­kas­tisch. Aber auch diese Spitze könnte schon über­holt sein. Denn die Auf­ent­halte von Diego Mara­dona zwi­schen 2000 und 2005 auf der Kari­bik­insel haben dem kuba­ni­schen Volk min­des­tens drei, wahr­schein­lich vier, viel­leicht aber auch noch mehr Erden­bürger geschenkt. Bis­lang alle erzogen und betreut von den allein­er­zie­henden Müt­tern. Mara­dona ist damit Vater von (min­des­tens) acht Kin­dern mit sechs ver­schie­denen Frauen.

Mara­donas Anwalt ver­kün­dete die Nach­richt vor einigen Tagen. Mara­dona hat drei Kinder in Kuba mit denen ich Kon­takt habe“, sagte Matias Morla in einem Inter­view mit dem TV-Kanal Trece in Buenos Aires. Noch seien diese nicht offi­ziell aner­kannt, aber Diego werde das noch tun, ver­sprach Morla. Von den betrof­fenen Fami­lien gebe es zwar keine Geld­for­de­rungen, aber die Mütter und Kinder drängten darauf, dass Mara­dona die Vater­schaft auch offi­ziell aner­kenne. Es gehe um den Respekt. Inzwi­schen ist die Rede von einem wei­teren Kind auf Kuba, das Mara­dona zuge­ordnet werden soll. Auch darum will sich Morla küm­mern.

Im Streit mit Ex-Frau und Töch­tern

Bei Mara­donas erster Familie sorgten die Neu­ig­keiten für Ver­wun­de­rung und Wut. Mara­donas Ex-Frau Claudia Vil­lafañe wirft dem 58-Jäh­rigen vor, die Nach­richt absicht­lich zum Zeit­punkt der Schwan­ger­schaft ihrer gemein­samen Tochter Dalma ans Tages­licht kommen zu lassen. Nie­mand denke an Dalma, es gehe nur daran Schaden anzu­richten, sagte Vil­lafañe. Inzwi­schen hat Dalma das Kind zur Welt gebracht.

Mara­donas Ver­hältnis zu Vil­lafañe gilt als zer­rüttet, zur Hoch­zeit seiner Tochter Dalma mit Andrés Cal­da­relli war Argen­ti­niens National-Hei­liger nicht erschienen. Auch das Ver­hältnis zu seinen beiden Töch­tern ist seit dem Rosen­krieg mit Mutter Vil­lafañe stark ange­spannt. Auch auf­grund seines Frau­en­bild sollen sie sich von ihrem Vater distan­ziert haben.