Robert Lewan­dowski
Schoss gegen Wolfs­burg seine Bun­des­li­ga­tore 250 und 251, womit er 251-mal häu­figer in der Bun­des­liga getroffen hat als wir. Glück­wunsch schon mal dazu. Selbst­be­wusst geht Lewan­dowksi auch in die heu­tige Wahl um den Welt­fuß­baller-Titel: Wenn du viele Tore geschossen und alles gewonnen hast, gibt es wohl nie­manden, mit dem ich mich ver­glei­chen kann.“ Das Pro­blem: Messi und Ronaldo, die eben­falls aus irgend­wel­chen Gründen nomi­niert sind, müssen für gewöhn­lich nur drei halb­gute Quer­pässe spielen, um diesen Titel zu gewinnen.

Manuel Neuer
Dass der FC Bayern den Vor­sprung gegen den VfL Wolfs­burg ins Ziel brachte, lag vor allem an Manuel Neuer. Gleich zweimal parierte der Schluss­mann in der Schluss­phase glän­zend gegen Wolfs­burgs Bialek. Schneller hoch gehen die Arme sonst nur bei kroa­ti­schen Volks­lie­dern.

Marvin Fried­rich
Tor gegen den VfB Stutt­gart, dazu seit Wochen starke Leis­tungen: Unions Marvin Fried­rich zählt in dieser Saison zu den stärksten Innen­ver­tei­di­gern. Zuletzt wurde er sogar schon mit der Natio­nal­mann­schaft in Ver­bin­dung gebracht. Dass Innen­ver­tei­diger mit seinem Nach­namen beim DFB in der Regel herz­lich will­kommen sind, ist kein Geheimnis. Manuel und Arne können ein Lied davon singen. Xavier Naidoo aller­dings leider auch.

Vin­cenzo Grifo
Es wird ja häu­figer von einem 11FREUNDE-Fluch gespro­chen und geschrieben: Von uns inter­viewte Trainer, die schon bei Hef­ter­scheinen wieder ent­lassen sind. Von uns por­trä­tierte Spieler, die nach Hef­ter­scheinen nicht mehr im Kader sind. Aber glaubt uns: Das ist alles Quatsch! Für die aktu­elle Aus­gabe haben wir Vin­cenzo Grifo inter­viewt – und ihn anschei­nend zu neuen Höchst­leis­tungen moti­viert. Ges­tern machte er ein gran­dioses Spiel. Dass gegen Schalke momentan auch eine dezi­mierte 11Freunde-Ü40-Aus­wahl gewinnen würde, ist eine absolut zu ver­nach­läs­si­gende Fuß­note. Wir sind sicher, dass Grifo nach dem Spiel wieder einen Auto­korso mit seiner Familie gemacht hat.

Roland Sallai

Noch mal Frei­burg. Chris­tian Streich hat ja meis­tens Recht. Er refe­riert klug auf Pres­se­kon­fe­renzen, er trifft rich­tige Ent­schei­dungen in der Kabine. Ver­mut­lich könnte er auch die Corona-Krise beenden, wenn man ihn denn mal ließe. Ges­tern jeden­falls nahm er eine Ände­rung in der Startelf vor: Er brachte Roland Sallai für Lucas Höler. Ein Bauch­ge­fühl“, sagte er bei Sky. Sallai schoss zwei Tore, klar. Und Streich strich sich über seinen Bauch. Danke, Kumpel, auf dich ist Ver­lass.

Lars Stindl
Brea­king News: Ein Bun­des­liga-Schieds­richter ließ eine Partie länger als drei Minuten nach­spielen. Das fand Lars Stindl so toll, dass er in der 95. Minute zum 3:3 traf. Also, Freunde, schließt mit uns kurz die Augen und stellt euch vor, wie er danach den Zaun der Kurve erklomm wie einst Jörgen Pet­tersson. Aber Obacht, wenn ihr sie wieder öffnet: Ihr könntet ver­se­hent­lich auf diesem You­tube-Clip gelandet sein: