Nein, Mario Götze wird nicht so bald nach China wech­seln. Und das, obwohl er, wie er dem chi­ne­si­schen Fern­sehen erklärte, sehr gerne Sushi isst. Brüll­witz und all­ge­meines Gelächter: Madrid oder Mai­land, Haupt­sache Ita­lien“ revi­sited sozu­sagen. Dann fanden sich aber zum Glück noch Sino­logen, die erklärten, dass Sushi ja irgendwie quasi aus China stammt und von dort nach Japan ein­ge­wan­dert ist.

Nein, Mario Götze wird auch nicht zu Juventus Turin wech­seln. Er hat dem ita­lie­ni­schen Meister abge­sagt. Und beim FC Bayern will ihn nie­mand los­werden. Auf jeden Fall nicht Pep Guar­diola, wie dieser auf ver­schlun­gene Weise mit­teilte. In meinem Kopf habe ich: Mario wird die ganze Saison hier­bleiben“, sagte der Bayern-Trainer auf der China-Reise des Klubs. Er sagte auch, Götze sei ein Top­spieler“. Er sagte aber nicht, dass er ein Top­top­spieler“ ist, wie etwa Philipp Lahm. Aber das muss nichts heißen. Außerdem teilte er mit, dass über Trans­fers letzt­lich nicht er ent­scheidet, son­dern der Klub. Weil das beim FC Bayern so sei.

Vor gut zwei Wochen hat sich Götzes Berater Volker Struth gemeldet und sich öffent­lich mehr Rücken­de­ckung“ beim FC Bayern für seinen Spieler gewünscht. So, wie das etwa bei der Natio­nal­mann­schaft der Fall sei. Wenn Mario Ver­trauen spürt, ist es für ihn ein­fa­cher, noch mehr von seinem unglaub­li­chen Poten­zial abzu­rufen“, sagte Struth. Wobei etwas unter­ging, dass Mario Götze bei allem Ver­trauen ein aus seiner Sicht eher ent­täu­schendes WM-Tur­nier erlebte, das mit dem Siegtor im Finale über­ra­schend geadelt wurde. Er spielte nur im ersten Spiel durch und war spä­tes­tens in den KO-Spielen nur noch Neben­dar­steller gewesen.