Nach elf Spiel­tagen steht ihre Mann­schaft auf Platz zwei – wohl­ge­merkt als Liga-Neu­ling. Pro­fi­tierten Sie immer noch von der Auf­stiegs-Euphorie?
Davon halte ich gene­rell nichts, das würde ja zwangs­läufig bedeuten, der MSV Duis­burg und Jahn Regens­burg wären nicht eupho­risch. Meine Mann­schaft macht gute Spiele und belohnt sich dafür. Wir kon­zen­trieren uns immer darauf, uns auf jeden Gegner per­fekt vor­zu­be­reiten und unsere Spiel­idee umzu­setzen. Und wenn dann noch das Ergebnis stimmt, ist es umso schöner.

Was macht Ihren Erfolg aus? Inwie­fern unter­scheidet sich Ihr Spiel von dem Ihrer Kon­kur­renten?
Dafür müsste ich ja erst ana­ly­sieren wie die anderen spielen, das liegt mir aber fern. Wir sind davon über­zeugt, dass wir gute Fuß­baller in unseren Reihen haben. Und wir mit ihnen unsere Idee , die Spiele zu domi­nieren, umsetzen können. Seit Beginn der Saison wollen wir jedes Spiel gewinnen und nicht nur eine Nie­der­lage ver­hin­dern.

Ins­be­son­dere die Offensiv-Kräfte Marvin Ducksch und Domi­nick Drexler blühen unter Ihnen regel­recht auf. Machen Sie die Spieler besser?
Ich glaube es ist die grund­le­gende Auf­gabe des Trai­ners, jeden Spieler zu ver­bes­sern, damit sich die gesamte Qua­lität der Mann­schaft ver­bes­sert. Ob ich und mein Trai­ner­team die­je­nigen sind, die sie zu dem gemacht haben was sie jetzt sind, das will ich gar nicht beur­teilen. Wir haben mit den Jungs gear­beitet und die haben ihre eigene Ent­wick­lung genommen.