11FREUNDE am Morgen

ist unser neuer News­letter. Pünkt­lich um 7 Uhr mor­gens ver­sorgt euch Chef­re­dak­teur Philipp Köster an jedem Werktag mit den wich­tigsten Nach­richten des Fuß­ball­tages. Hier könnt ihr abon­nieren.

Finale, oho! Was haben uns in den letzten Monaten und Jahren unser Maul über die man­gelnde Qua­lität des Nach­wuchses zer­rissen! Alles nur fuß­lahme, unkrea­tive Pass­ma­schinen ohne Esprit und Krea­ti­vität, gedrillt von see­len­losen Jugend­trai­nern. Und nun nehmen wir ange­sichts des Final­ein­zugs der deut­schen Mann­schaft bei der U21-Euro mit einem 2:1 gegen die Nie­der­lande alles zurück, preisen die Jugend­ar­beit des Fuß­ball­bundes und ins­be­son­dere die Arbeit von Stefan Kuntz. Dessen Wirken läuft ja oft etwas unter dem Radar, schon weil er im Gegen­satz zu manch anderem Übungs­leiter nicht zwang­haft die Öffent­lich­keit sucht. Nun kann er womög­lich das Kunst­stück von 2017 wie­der­holen, damals führte er die U21 bei der Euro­pa­meis­ter­schaft in Polen zum Titel. Am 6.Juni trifft die Mann­schaft im Finale auf Por­tugal.

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„Ein Schwarzer beim DFB passte vielen Leuten nicht“ Erwin Kostedde im Interview

Er war einer der besten Stürmer der Sieb­ziger und der erste schwarze Natio­nal­spieler Deutsch­lands. Als Fuß­baller traf er fast immer – als Mensch ist er bis heute auf der Suche.

Schönste Plätze

Der schönste Fuß­ball­platz der Welt? Hen­nings­vaer auf den Lofoten ist ein wun­der­schönes Fleck­chen und der dor­tige Fuß­ball­platz ein beliebtes Foto­motiv. Wun­derbar idyl­lisch und knall­grün liegt der Kunst­ra­sen­platz auf der Insel, ist aber vor allem aus der Luft so impo­sant anzu­sehen. Wer direkt auf dem Platz steht, blickt vor allem auf Tro­cken­fisch, der rund um die Außen­li­nien auf­ge­hängt ist. Wer sich für die Mann­schaften inter­es­siert, die auf diesem Außen­posten kicken, schaut hier vorbei: hen​nings​varil​.no.

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Gau­ner­stück

Geld von der Groß­mutter. Der Auf­stieg von Dacia Unirea Brăila in die zweite rum­nä­ni­sche Liga kam nur auf krummen Wegen zustande. Auf dem Platz lief dabei alles sauber, die Reise zum Aus­wärts­spiel gegen Rădăuți war aller­dings mora­lisch nicht ein­wand­frei, wie der Coach Flo­rentin Petre gestand: Wir hatten kein Geld für die Reise. Der Prä­si­dent stahl dafür 10000 Lei von seiner Groß­mutter. Das Geld hatte sie für ihre Beer­di­gung ange­spart! Wir hoffen, dass es ihr gut geht.“ Das hoffen wir auch.

Rät­sel­rennen

Attacke! Diesmal suchen wir einen Stürmer, der recht erfolg­reich national und inter­na­tional kickte, seinen bis heute gül­tigen Spitz­namen aber erst als Funk­tionär über­reicht bekam. Der war dann aller­dings so markig, dass er damit sicher auch auf dem Ham­burger Kiez Ein­druck gemacht hätte. Lösungen an philipp@​11freunde.​de. PS: Der Dop­pel­rebus ges­tern bestand aus dem Kahn´schen Ausruf Da ist das Ding!“ (mit dem KSC-Recken Gerd Dais) und dem Mus­ter­profi Kevin-Prince Boateng (wer Co Prins erkannte, war im Vor­teil). Heute abend werden dann die Gewinner aus­ge­lost.

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Kam­pagne

We are not the Cham­pions. Viel­leicht fand die Flug­linie Etihad die Pla­kate, auf denen sie Man­chester City zum Gewinn der Cham­pions League(klarer 5:0‑Sieg gegen Chelsea) gra­tu­lierte, ein­fach zu schön, um sie weg­zu­schmeißen. Statt­dessen wurden sie in Man­chester und Umge­bung auf­ge­hängt. Damit jeder weiß, wer in Europa das Sagen hat.

Schon so spät? Können jetzt 60 Mit­ar­beiter von Man­chester City immer sagen und dabei auf ihre Luxus­uhren bli­cken. Die hat ihnen näm­lich der schei­dene Stürmer Kun Agüero geschenkt. Die Zeit­messer von Hublot-oder Tag Heuer im Wert von min­des­tens 1000 Pfund waren mit einer Gravur ver­sehen. Danke! Kun Agüero“.

Ein Blick auf die Uhr: Ist ja schon Freitag! Kommt gut ins Wochen­ende!

Philipp Köster