Der fol­gende Text ist eine gekürzte Ver­sion der Tage­buch-Ein­träge auf Fabian Bolls Face­book-Seite. Den ersten Teil (Tage 1 bis 4) könnt ihr hier lesen.

TAG 5

 
…erst! Aber zumin­dest ist heute schonmal Berg­fest“! Gefühlt bin ich aber schon seit Wochen in diesem Öster­reich gefangen“. Den ganzen Tag von Bergen umgeben zu sein, ist für ein Nord­licht“ aber auch nicht ganz so leicht zu ver­kraften. Auch wenn die Inte­gra­tion hier (dank Gre­gerl“) pro­blemlos ver­läuft und wir die fremde Kultur nebst Sprache und lan­des­ty­pi­schen Bräu­chen bereits ganz gut ver­in­ner­licht haben, fehlt mir langsam aber sicher mein Ham­burg und spe­ziell mein Zuhause! Ich hab hier zum Bei­spiel noch keine ein­zige Möwe gehört. Ein Unding. Und Benes Qua­li­täten als Ehe­frau-Ersatz sind letzt­lich auch nur als über­schaubar“ ein­zu­stufen.

Test­spiel gegen Burg­hausen
 
Nach Angaben des Team-Manage­ments sollen heute aber zumin­dest so etwas wie Hei­mat­ge­fühle auf­kommen, da wir für ein paar Stunden die Lan­des­grenze zur Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land über­queren. Ein Test­spiel in Burg­hausen steht näm­lich an! Hätten wir jetzt irgendwo in Ham­burg gespielt (dort aber auch nur nörd­lich der Elbe), hätte ich obigen Satz ja noch irgendwo nach­voll­ziehen können! Wo sich bei mir jetzt aller­dings im tiefsten Bayern Hei­mat­ge­fühle ein­stellen sollen, bleibt wohl für immer das Rätsel des Team-Manage­ments. Der blanke Hohn! Es fühlt sich an wie ein Schlag ins Gesicht! Und es kommt noch Schlimmer: schon wieder eine neue Sprache und neue Sitten!
 
Aber der Reihe nach:
 
Ich wache heute komi­scher­weise von alleine bereits um 07:55 Uhr auf, bleibe aber bewusst noch etwas im Bett liegen, schaue auf die Uhr und sehe die Zeit dahin­rinnen. 7:57 Uhr, 7:58, 7:59, 8:00 Uhr, 8:01 Uhr – und es pas­siert: rein gar nichts. Es scheint die Task-Force hat ges­tern kurz vor Mit­ter­nacht den ent­schei­denden Durch­bruch im Kampf gegen die Weck­dienst-Mafia erzielt. Bei mir mischt sich Erleich­te­rung mit einer Prise Stolz. Ich lehne mich dem­entspre­chend nochmal mit hinter dem Kopf ver­schränkten Armen und einem dia­bo­lisch anmu­tenden Grinsen zurück und über­lege mir schon die ersten Worte für meine mor­gend­liche Dan­kes­rede an die Mit­ar­beiter der Task-Force. In dem Moment schrecke ich auch schon wieder hoch. Mit einem Schlag wird mir näm­lich bewusst: Moment mal, du warst ja schon um 07:55 Uhr wach!“
 
Hat es die Mafia durch die zurück­lie­genden Aktionen etwa geschafft, meinen Bio­rythmus zu mani­pu­lieren ? So ein Sch… diese Hunde…
 
Ver­zweif­lung kommt in mir auf. Ich kann zunächst keinen klaren Gedanken fassen! Dieser Kampf scheint nun­mehr end­gültig ver­loren, schießt es mir durch den Kopf. Des­il­lu­sio­niert schlurfe ich um 8:10 Uhr ins Bad.

» Bolls Tage­buch: So liefen die Tage 1 bis 4
 
Beim Früh­stück wird dann aber in einer Dring­lich­keits-Sit­zung doch noch beschlossen, das Feld nicht kampflos zu räumen. Der Task-Force soll dazu eine Enquete-Kom­mis­sion vor­an­ge­stellt werden! Ergeb­nisse werden wie­derum bis kurz vor Mit­ter­nacht erwartet! Man darf gespannt sein.
 
Der Vor­mittag ist dann alt­be­kannt: not­wen­dige Vor­er­wär­mung im Zimmer und um 10:00 Uhr dann los zum Trai­ning (diesmal gleich nach Schlad­ming). Neben einer ordent­li­chen Erwär­mung durch Timo R. (Timo Rosen­berg, Ath­le­tik­trainer, d. Red.) und seine treuen Begleiter (Hüt­chen & Koor­di­na­ti­ons­lei­tern) stehen wei­terhin noch Pass­spiel und Tor­ab­schlüsse auf dem Pro­gramm. Und natür­lich dürfen auch ein paar – auf­ge­passt – Stan­dard­si­tua­tionen (!!!) nicht fehlen. Das Gute an dem Platz in Schlad­ming ist, dass im Gegen­satz zum Hotel-Platz“ kein ball­ver­schlin­gender Fluss angrenzt. Das Schlechte aller­dings ist die etwas erhöht ver­lau­fende Schnell­straße E651.

Ein Date mit Sergio Ramos‘ Elf­meter-Fehl­schuss?
 
Das Trai­ning ist dann eigent­lich auch schon beendet, als Buchti noch einen letzten Frei­stoß schießen möchte. Schulle (Timo Schultz, Co-Trainer, d. Red.) mahnt in einem Mix aus weiser Vor­aus­sicht und böser Vor­ah­nung noch an, dass man erst wieder zum Hotel fahre, wenn auch alle Bälle wieder ein­ge­sam­melt sind. Ich weiß jetzt nicht, ob das Buchti (Chris­to­pher Bucht­mann, Mit­tel­feld, d. Red.) in irgend­einer Art und Weise in seiner Kon­zen­tra­ti­ons­phase gestört haben könnte oder aber ob der psy­chi­sche Druck durch Schulles Aus­sage zu groß geworden ist. Auf jeden Fall jagt er den Ball (im Gegen­satz zu den vor­he­rigen Ver­su­chen) weeeiiiiit übers Tor respek­tive über den Fang­zaun.
 
Sucht Buchti ein­fach nur Aner­ken­nung bei der Tor­hüter-Kombo? Oder hat der Ball etwa noch n Date mit Sergio Ramos‘ Elf­meter-Fehl­schuss aus dem letzten Cham­pions-League-Halb­fi­nale Real – Bayern? Man weiß es nicht. Aber kurz bevor Buchtis Ball die Erd­um­lauf­bahn ver­lässt und wieder in die Atmo­sphäre ein­tritt, sehe ich ihn auch schon per ukrai­ni­schen Sat­telzug die E651 gen Salz­burg davon­jagen. Fast zumin­dest.

Aus­tausch von Net­tig­keiten
 
Dann wird der Tag kurz hek­tisch: 11:45 Uhr Ankunft Hotel, 12:15 Mit­tag­essen, 12:45 Uhr (mit vollem Magen) per Bus auf die zwei­stün­dige Aben­teu­er­reise ins besagte, nah gele­gene Burg­hausen. Dort gelingt trotz der leichten Anreise-Stra­pazen ein knappes 2:1 (2:0) gegen fri­scher wir­kende Burg­hau­sener (oder Burg­hauser? Wer klärt mich bitte auf?) mit einem Tor nach einer – auf­ge­passt – Stan­dard­si­tua­tion! Ein Lern­ef­fekt stellt sich dies­be­züg­lich offen­sicht­lich ein.
Gonni (Sören Gonther, Innen­ver­tei­diger, d. Red.) und sein grie­chi­scher Gegen­spieler tau­schen in den ersten 45 Minuten noch einige Net­tig­keiten“ aus und ver­ein­baren in der Halb­zeit­pause, ihre Bezie­hung letzt­lich per Brief­freund­schaft zu inten­si­vieren.

» Bolls Tage­buch: So liefen die Tage 1 bis 4
 
Dann gegen 18:45 Uhr Abfahrt und um 20:45 Uhr Ankunft im Hotel. Ich denke, ich lasse meine Sachen heute direkt im Bus, denn morgen steht zur Abwechs­lung mal eine Bus­reise zu einem Spiel an. Mehr war dann heute aber auch nicht…
 
…bis auf das Gerücht, dass morgen früh ein all­ge­meines Wiegen auf der Agenda stehen soll. Wäh­rend bei einigen auf­grund der Des­sert-Orgien der ver­gan­genen Tage die Panik aus­bricht, bleibe ich ganz gelassen. Ich werde zur Ver­bes­se­rung meiner Werte ein­fach ganz Husum-like einen Eis­be­cher oder wahl­weise eine Scho­ko­torte ver­nichten.
 
Das müsste rei­chen.
 
Und so geht dann schließ­lich auch dieser wieder einmal unver­gess­liche Tag in Öster­reich zu Ende.
 
Gute Nacht!
 
#17

EIL­MEL­DUNG (TAG 6)

Da heute Sonntag ist (heute ist doch Sonntag?), schiebe ich aus­nahms­weise mal einen Ruhetag ein, zumal auch die Enquete-Kom­mis­sion in erheb­li­chem Zeit­verzug ist und (noch immer) keinen zufrie­den­stel­lenden Lösungs­an­satz an die Task-Force über­mit­telt hat. Neben einem Test­spiel gegen den SV Grödig werde ich den Tag dann mal in erster Linie dazu nutzen, den sozialen Kon­takt zu meinen (jungen) Mit­spie­lern zu pflegen. Ich glaube, wir sind ein­fach nur schlecht gestartet… man sollte nicht alles auf die Musik redu­zieren – nehme ich mir zumin­dest vor.
 
Viel­leicht ver­suche ich mal über TV-Sen­dungen à la Bay­watch“, Knight Rider“, Der 6 Mil­lionen Dollar Mann“ oder Ein Colt für alle Fälle“ in den Dialog zu kommen. Ihr könnt also meine Zeilen ein­fach mal für 24 Stunden sacken lassen und inne­halten.

Hüt­ten­gaudi, getarnt als Brot­zeit

Morgen könnte es dann gege­be­nen­falls wieder erhei­ternde News geben, da dann auch für uns als Mann­schaft ein Ruhetag“ hinter uns liegt. Es ist für Montag Vor­mittag ledig­lich eine anspruchs­volle Berg­wan­de­rung mit anschlie­ßender Hüt­ten­gaudi (getarnt als Brot­zeit) geplant.

» Bolls Tage­buch: So liefen die Tage 1 bis 4
 
Ich hatte mich zwar für eine mehr­stün­dige Sight­seeing-Tour per Bus stark gemacht, wurde jedoch aus uner­find­li­chen Gründen von den anderen über­gangen.
Was haben die Jungs bloß gegen das Bus­fahren? Ich will es nicht ver­stehen. Nun denn, ich beuge mich not­ge­drungen der Masse.

TAG 7
 
…ich bin wieder da. Wie ges­tern bereits in der Eil­mel­dung ange­rissen, steht nach dem anstren­genden Bus- und Test­spiel-Fes­tival der letzten Tage heute ein (aber sowas von ver­dienter) Ruhetag“ vor der Tür. Stil­echt beginnt dieser dann auch so, wie man ihn sich in seinen kühnsten Träumen nicht schöner hätte aus­malen können: Um 08:00 Uhr ist Wecken! (eigent­lich hatte ich mir unter RUHE-Tag“ was anderes vor­ge­stellt).
 
Das Posi­tive vorweg: Die Weck­dienst-Mafia scheint nun­mehr tat­säch­lich K.o. gesetzt worden zu sein. Zumin­dest schlafe ich heute durch. Aller­dings wurden vor dem Schla­fen­gehen nochmal sämt­liche Register gezogen. Das Telefon ver­bleibt nicht nur ent­ka­belt“, son­dern zusätz­lich wird auch noch der Hörer bei Seite gelegt und – um auf Nummer sicher zu gehen – das Telefon auf links gedreht und unter den Schreib­tisch gelegt. Das sitzt! Die Task-Force darf sich nun end­gültig beglück­wün­schen. Der Sieg ist nach sieben harten, teils unfairen Kampf­runden ein­ge­tütet…

Ein Fri­seu­rinnen-Kon­gress?
 
Bei genauerer Betrach­tung ver­blasst der Glanz dieses glor­rei­chen Erfolgs aller­dings recht zügig. Denn wo das Aus­schlafen“ jetzt schon ganz gut von sich geht, gestaltet sich das Ein­schlafen nun­mehr pro­ble­ma­tisch! Nicht dass eine feh­lende Grund­mü­dig­keit aus­schlag­ge­bend gewesen wäre, nein, draußen scheint sich näm­lich eine Frau­en­gruppe im geho­benen Lebens­alter (den fre­chen bunten Strähnen im Haar nach zu urteilen ein Fri­seu­rinnen-Kon­gress oder sowas ähn­li­ches) gerade stim­mungs­voll quer durch die Hotelbar-Karte zu navi­gieren.
 
Erst noch ganz amü­siert, wie die Damen eine Flachs-Rakete nach der anderen in aller­bester Fips-Asmussen-Manier zünden, wird das immer wieder auf­bran­dende, fast schon ohren­be­täu­bende Gelächter spä­tes­tens ab 1:00 Uhr lästig. Ich werde genö­tigt, die Fenster zu schließen. Besser zu warm als mit Ohren­schmerzen hell­wach im Bett zu liegen. Nach der kurzen Nacht dann noch flugs das Früh­stück ein­ge­worfen, bevor wir dann zur rege­ne­ra­tiven Berg­wan­de­rung auf­bre­chen. So ist zumin­dest der Plan.

Die Teu­fels­brücke
 
Denn tat­säch­lich ent­puppt sich diese Wan­de­rung als Mogel­pa­ckung! Der rege­ne­ra­tive Ele­ment lässt sich nur sche­men­haft erkennen. Ein Anstieg son­der­glei­chen. Der Puls schnellt zeit­weise auf 180. Den Höhe­punkt bildet die frei­hän­gende Teu­fels­brücke“, bei der vor allem Gonni mit seiner Höhen­angst zu kämpfen hat. Für die circa 3000 Höhen­meter brau­chen wir letzt­lich etwas mehr als eine Stunde. Timo R. ist aller­dings nicht auf­zu­halten und bewäl­tigt die Strecke in der ihm eigenen Art und Weise in gefühlten 6:14 Minuten. Leider vier Sekunden zu langsam. Schade auch. Dafür bekommst du heute leider kein Foto von uns. Trotzdem wirkt er irgendwie glück­lich ob des anstren­genden Anstiegs.

» Bolls Tage­buch: So liefen die Tage 1 bis 4
 
Der Aus­blick ent­schä­digt letzt­lich jedoch für einiges. Die def­tige Brot­zeit tut ihr Übriges. Der Rest des Tages ist dann zur freien Ver­fü­gung…
 
Nächster Termin Medi­en­schu­lung und Doping­be­leh­rung am Mittag des dar­auf­fol­genden Tages. Ich ent­schließe mich, mit ein paar Jungs noch das schöne Wetter auf einer Hütte zu zele­brieren. Der Wirt ist spen­dabel. Ein legen­därer Abend ist im vollen Gange…
 
Gute Nacht!

TAG 8
 
…(vor­erst) letzter Ein­trag ins Log­buch des Gute-Laune-Damp­fers! Morgen ist Heim­reise. Ich über­lege noch, ob ich Bene frage, ob er nicht die ersten Nächte mit bei mir zu Hause schlafen möchte. Nur so lange, bis wir beide wieder halb­wegs reso­zia­li­siert sind. Er lehnt ab. Meine Frau wird’s ihm danken.
 
Rück­bli­ckend muss nochmal fest­ge­halten werden, dass der gest­rige Abend auf der Hütten“ durchaus als abso­lutes Posi­tiv­bei­spiel einer Team­buil­ding-Maß­nahme durch­geht. Aber warum denken eigent­lich immer alle gleich an den Ver­zehr von bewusst­seins­er­wei­ternden Mit­teln (Alkohol), wenn ich schreibe, dass der Wirt spen­dabel ist? Ich muss doch sehr bitten…
 
Ich wollte doch damit nur zum Aus­druck bringen, dass der Leberkas“ fan­tas­tisch ist und auch das Wasser und die Apfel­schorle irgendwie inten­siver als sonst schme­cken. Als dann schließ­lich auch noch der frisch zube­rei­tete Kai­ser­schmarn im Pfan­nerl“ gereicht wird, scheint das letzte Puz­zle­teil hin­zu­ge­fügt worden zu sein.

Der Wirt liest uns aus seinem Lieb­lings­buch vor

Bevor wir uns wieder auf den Rückweg machen, genießen wir noch das unbe­schreib­liche Berg­pan­orama bei einer gemein­samen Tasse Tee. Es herrscht eine woh­lige Hei­ter­keit, als der Wirt uns noch ein paar Zeilen aus seinem Lieb­lings­buch vor­liest. Eine gelun­gene Ver­an­stal­tung!
 
Am Hotel wieder ange­kommen, geht es dann auch pflicht­be­wusst zeitig ins Bett! Ein Wecker muss glück­li­cher­weise mal nicht gestellt werden – aber war die Tage davor aus bekannten Gründen ja eigent­lich auch nie not­wendig. Inso­fern eigent­lich auch egal.
 
Nach dem Auf­stehen steht der Vor­mittag dann auch zunächst noch voll­ständig im Zei­chen der Rege­ne­ra­tion. Das heißt heute: ein­fach mal sein“, zur Ruhe kommen und relaxen! Also auch keine als Rege­ne­ra­ti­ons­ein­heit getarnte Höllen-Berg­tour oder ähn­li­ches. Es gibt dem­nach zunächst ein kurzes Früh­stück, anschlie­ßend wird das herr­liche Wetter an der fri­schen Luft genossen. Ich werde durch das ganze Sitzen aber so müde, dass ich mich zwi­schen­durch immer mal wieder hin­legen muss. So lässt sich ein Trai­nings­lager tat­säch­lich mal aus­halten.

Referat zum Thema Ver­halten in sozialen Netz­werken“

Kurz vorm Mittag noch die avi­sierte Doping­be­leh­rung und Medi­en­schu­lung in einem Abwasch. Es wird dabei zunächst zum doping­freien Umgang mit Medi­ka­menten refe­riert. Danach steht ins­be­son­dere auch das Thema kor­rektes Ver­halten in sozialen Netz­werken“ auf dem Pro­gramm. Warum werde ich dabei eigent­lich von allen so schief ange­guckt?
 
Dann kurze Ein­nahme eines Mit­tag­essens und anschlie­ßend nochmal ins Bett. Erho­lung vom stres­sigen Vor­mittag. Am Nach­mittag wartet dann die offen­sicht­lich letzte Ball-Ein­heit in Öster­reich auf uns. Mir fällt schon den ganzen Tag auf, dass der all­seits geschätzte Timo R. mit einem besorg­nis­er­re­genden Dau­er­g­rinsen daher­kommt. Nach dem Abend­essen dann die trau­rige Gewiss­heit: Bei der Abschluss­ein­heit morgen früh darf Timo R. nochmal das Zepter schwingen.
 
Na hof­fent­lich ist dann zumin­dest das Freibad dicht! Eine gewisse Auf­re­gung stellt sich ein, bevor ich die Augen schließe. Tja, und was soll ich sagen? Das war es dann auch schon wieder. Das Trai­nings­lager liegt in den letzten Zügen. Der Abschied fällt mir ehr­lich gesagt nicht leicht, aber ich hoffe, dass ich Euch wieder mal einen kleinen exklu­siven Ein­blick in diese beson­deren, ereig­nis­rei­chen letzten Tage geben konnte. Es bleibt mir also vor­erst nichts weiter übrig, als mich für Eure unge­teilte Auf­merk­sam­keit zu bedanken.
 
mit sport­li­chem Gruß
 
der Boller (#17)
 
P.S. Tschüß Öster­reich!
 
P.P.S. Im Winter geht’s wohl für acht Tage in die Türkei.