High­light der Hin­runde
Fünf Siege – fünf High­lights. Wichtig war der Auf­takt­er­folg am ersten Spieltag bei Hertha BSC, Neu­zu­gang Tomas Pek­hart machte den 1:0‑Sieg in der 80. Minute per­fekt. Die Moti­va­tion aus diesem Erfolgs­er­lebnis reichte bis zum sechsten Spieltag. Da standen die Club­berer noch auf dem achten Platz, danach ging es bergab. Jeden­falls bis zum vor­erst letzten Spieltag. Da gewannen man mit einer Gala­vor­stel­lung bei Cham­pions League-Ach­tel­fi­na­list und Bar­ce­lona-Gegner Lever­kusen. Den ent­schei­denden Treffer zum 3:0 erzielte: Tomas Pek­hart. Wer sonst.

Tops und Flops
Alex­ander Ess­wein spielte ver­gan­genes Jahr noch für Dynamo Dresden in Liga drei und hat den Sprung zum Bun­des­liga-Stamm­spieler auf Anhieb geschafft. End­lich: Denn schon in der Saison 2008/09 hatte er vier Ein­sätze in der Wolfs­burger Meis­ter­mann­schaft, konnte sich aber letzt­lich nicht durch­setzen. Wenn der Links­außen mit Zug zum Tor in die Zen­trale zieht, fühlt man sich bis­weilen an Arjen Robben erin­nert – auf Nürn­berger Niveau.

Weniger Glück hat der Verein mit seinem Sta­dion. Die Fans machen in einer groß ange­legten Kam­pagne gegen den Kom­merz-Namen mobil und Teile des Gäs­te­blocks mussten wegen Sta­tik­pro­blemen gesperrt werden.Dafür ist es als Schwimmbad geeignet. Trotz eines unbe­schreib­li­chen Wol­ken­bruchs ließ Referee Joches Drees das Spiel gegen Werden Bremen bis zum Ende laufen. Dumm für die Nürn­berger, dass die Bremer die bes­seren Schwimmer sind und mit zehn Mann noch zum 1:1 aus­glei­chen konnten

Ja, gut äh, ich sach mal: Medialer Höhe­punkt
Ein spiel­ent­schei­dender Fehler in der Nach­spiel­zeit, der zur Heim­nie­der­lage gegen den SC Frei­burg führte, war für Timm Klose zu viel. Nach Spiel­schluss schluchzte er herz­ze­rei­ßend ins Mikrofon: Für mich ist gerad‘ die Welt unter­ge­gangen. Da macht man so einen Fehler und stürzt alles in den Abgrund. Das ist unver­zeih­lich. Es tut mir leid, dass ich durch so einen dummen Fehler das ganze Spiel kaputt gemacht habe.“

Das Zitat der Hin­runde
Auch wenn vieles nicht ganz optimal lief, Trainer Dieter Hecking ver­traut seiner Mann­schaft: Am Wollen liegt es nicht, es sind keine Stink­stiefel im Team, die mal die Füße hoch­legen.“

Wenn dieser Verein ein Job wäre, wäre er…
Bau­ab­reiter. In den Mor­gen­stunden mit Energie los­legen, um sich anschlie­ßend erstmal zu ent­spannen.