Seite 3: „Ich glaube auch an die Wirkung der Darmreinigung“

Wie sind Sie eigent­lich zur Aura­chir­urgie gekommen?
Ich hatte 13 Jahre lang chro­ni­sche Kopf­schmerzen. Ich war in meiner Jugend pro­fes­sio­nelle Tram­po­lin­tur­nerin und saß später beruf­lich viel am Schreib­tisch. Da habe ich alles aus­pro­biert, bis ich auf die Aura­chir­urgie gestoßen bin.

Wie sind Sie auf Aura­chir­urgie gestoßen?
In einer Face­book-Gruppe. Das war ganz zufällig, aber es klang inter­es­sant. Also habe ich mich selbst the­ra­piert. Und seitdem bin ich schmerz­frei. Danach war mir klar: Davon müssen mehr Men­schen erfahren. Des­halb bilde ich mitt­ler­weile auch Inter­es­sierte aus.

Gibt es da ein Aus­bil­dungs­pro­gramm?
Ich habe mir viel zusam­men­ge­sucht, mir ange­lesen und gebe jetzt alles weiter, was ich für sinn­voll halte. Ich arbeite mitt­ler­weile auch mit drei Fuß­bal­lern zusammen. Und es gibt nie­manden, der mit dieser Methode keinen Erfolg hatte.

Bei ihrem Berufs­kol­legen Ger­hard Klügel heißt es, er habe 13.000 Men­schen ope­riert”. Würden Sie einen sol­chen Begriff auch nutzen – oder ist das anma­ßend?
Ger­hard Klügel arbeitet ja wirk­lich mit dem Skal­pell und schneidet Dinge aus der Luft. Ich finde, da ist Ope­rieren schon der rich­tige Begriff. Bei mir wird aber nicht ope­riert. Chir­urgie kommt aus dem Alt­grie­chi­schen und bedeutet über­setzt Arbeit mit der Hand”. Und das tue ich. Weil es auch bedeutet, dass ich der Aura eines Men­schen etwas hin­zu­füge – zum Bei­spiel etwas, das Spaß macht.

Haben Sie ein kon­kretes Bei­spiel?
Na klar. Ralf Fähr­mann war kürz­lich mal wieder ver­letzt. Da frage ich mich: Was fehlt ihm? Ganz wört­lich genommen: Dem Körper scheint etwas zu fehlen. Er hat viel durch­ge­macht, sein Körper hat keine Lust mehr. Ich würde ihm emp­fehlen, etwas zu finden, was ihm Spaß macht.

Nicht ein­fach als Tor­wart auf Schalke.
Aber das meine ich gar nicht nur auf den Fuß­ball bezogen. Viel­leicht bräuchte er mal eine neue Woh­nung. Aktuell sagt sein Körper jeden­falls: Dafür lohnt es sich nicht. Wenn er etwas umstellt, wirkt das auf alle Selbst­hei­lungs­kräfte. Men­tal­trainer würden hier emp­fehlen, dass er sich selbst sagt, gesund zu sein. Und das endet in Qual.

Ihre Berufs­kol­legen emp­fehlen, Aura­chir­urgie mit einer Darm­rei­ni­gung zu kom­bi­nieren. Ein guter Tipp?
Aus Sicht der alter­na­tiven Heil­kunde ist eine Darm­rei­ni­gung immer gut. Das kann ich also nur unter­stützen. Ich glaube auch an die Wir­kung der Darm­rei­ni­gung, aber ich würde es meinen Kli­enten nicht als erstes emp­fehlen. (Lacht.)

Ob Fall­schirme beim Sprint­trai­ning oder Laufen über heiße Kohlen. Pro­fi­ver­eine pro­bieren fast alles aus, um die letzten Pro­zent aus einer Mann­schaft zu kit­zeln. Warum inter­es­siert sich trotzdem nie­mand für Aura­chir­urgie?
Viel­leicht weil es noch so neu ist. Aura­chir­urgie gibt es in dieser Form erst seit etwa zwei Jahren. Und klar, es erscheint komisch. Dazu kommt, dass in der Machowelt Fuß­ball immer noch eine nega­tive Kon­no­ta­tion bei Themen rund um die Psyche herrscht.

Man könnte auch sagen: Fuß­ball­ver­eine setzen – anders als andere gesell­schaft­liche Gruppen – ganz bewusst auf Schul­me­dizin.
Auch Dr. Müller-Wohl­fahrt hat einmal behauptet, dass er Ver­let­zungen mit den Fin­gern sehen könne.

Dr. Müller-Wohl­fahrt hat die Fas­zien erspürt, die später auch wis­sen­schaft­lich nach­ge­wiesen wurden. Dieser wis­sen­schaft­liche Nach­weis fehlt der Aura­chir­urgie.
Und heute hat jeder eine Fas­zi­en­rolle zuhause. Ich bin mir sicher, dass die Aura­chir­urgie diesen Weg gehen kann. Und wir sehen ja die Erfolge bei unseren Kli­enten.

In ihrer Face­book-Gruppe schreiben Sie, dass Aura­chir­urgie schon Krebs bezwungen hätte. Bei allem Respekt: Meinen Sie das ernst?
Ja. Weil ich die Person kenne, die sich selbst geheilt hat.

Mit Aura­chir­urgie?
Ja, sie ist eine der Großen in der Aura­chir­urgie. Ihr hat man gesagt, dass sie töd­li­chen Krebs habe und in einem Jahr wie­der­kommen würde zum Sterben. Da hat sie gesagt: Ne, ne. Eine tolle Frau.

Darf man den Namen nennen?
Ich glaube, sie mag es nicht, weil sie nicht auf den Krebs redu­ziert werden möchte. Aber wenn Sie sie finden wollen, werden Sie sie bestimmt finden. Sie hat gerade zu Beginn viele Krebs­pa­ti­enten unter­stützt, aber hat gemerkt, dass sie damit abschließen will. Und jetzt bietet sie Coa­ching an für Erfolg, für Hei­lung, für Geld. Alles mit­hilfe der Aura­chir­urgie.

Klingt nach einer guten Nach­richt für den HSV.
Na klar, für jeden Verein! Ernst­haft, es ist eine Inves­ti­tion, die man machen wollen muss. Ich bin mir jeden­falls sicher: Mit Aura­chir­urgie kann sogar der HSV wieder gut spielen. (Lacht.)