1. Lothar Mat­thäus (von Borussia Mön­chen­glad­bach zum FC Bayern Mün­chen, 1984)

31. Mai 1984: Im End­spiel des DFB-Pokals stehen sich die ewigen Rivalen Borussia Mön­chen­glad­bach und Bayern Mün­chen gegen­über. Für Mat­thäus ist es nach fünf Jahren in Glad­bach das letzte Spiel im Trikot der Borussen, sein Wechsel zum Final­gegner zur kom­menden Saison steht schon seit Wochen fest. Für Mat­thäus keine ein­fache Zeit, denn seit der Bekannt­gabe des Trans­fers beschimpfen ihn die Glad­ba­cher Fans als Judas“. In einem span­nenden Spiel steht es nach 90 Minuten 1:1, und auch die tor­lose Ver­län­ge­rung bringt keinen Sieger hervor. So muss das Elf­me­ter­schießen ent­scheiden. Als erster Schütze tritt Mat­thäus an. Schon auf dem Weg vom Mit­tel­kreis zum Elf­me­ter­punkt sieht man dem damals 23-jäh­rigen seine Unsi­cher­heit an. Mat­thäus, ein sonst sicherer Elf­me­ter­schütze, nimmt einige Schritte Anlauf und schießt mit voller Wucht – über das Tor. In der Folge ver­liert Glad­bach das Finale im Elf­me­ter­schießen. Für die Fans ist Mat­thäus der Sün­den­bock und am Bökel­berg end­gültig eine per­sona non grata.



2. Andreas Möller (von Borussia Dort­mund zu Ein­tracht Frank­furt, 1990)

Andreas Möller löste bei seinen Ver­eins­wech­seln häufig kon­tro­verse Dis­kus­sionen aus, man denke nur an seinen Wechsel vom BVB zum Erz­ri­valen Schalke. Die Borus­sen­fan­ge­meinde schüt­telte nur mit dem Kopf, und nicht wenige Schalke-Fans gaben ihren Mit­glie­der­aus­weis zurück. Ein min­des­tens eben so großer, aber schon fast ver­ges­sener Auf­reger war Möl­lers Transfer von Borussia Dort­mund zu Ein­tracht Frank­furt im Jahre 1990. Gerüchte über eine Rück­kehr des damals 22-jäh­rigen Hessen zur Ein­tracht kur­sierten schon seit län­gerem. Doch nach zwei Jahren in Dort­mund ver­kün­dete Möller höchst­per­sön­lich im Anschluss an das letzte Bun­des­li­ga­spiel der Borussia im West­fa­len­sta­dion über die Laut­spre­cher, dass er im Herzen Borusse sei und auch wei­terhin in Dort­mund spielen werde. Das Ver­spre­chen hielt nur wenige Tage, denn kurz darauf stand sein Transfer zu Ein­tracht Frank­furt fest. Möller hatte den Fans sein Wort gegeben und es gebro­chen. Die Dort­munder Fan­ge­meinde war außer sich.


3. Sean Dundee (vom Karls­ruher SC zum FC Liver­pool, 1998)


Nach Dun­dees 16 Toren im Pre­mie­ren­jahr für den KSC pro­phe­zeite ihm Trainer Win­fried Schäfer eine glän­zende Kar­riere in der Natio­nal­mann­schaft. Doch nachdem der Süd­afri­kaner im Eil­ver­fahren zum Bun­des­bürger erklärt worden war, ver­sagten dem hoff­nungs­vollen Talent zuse­hends die Nerven. In der Saison 97/98 erzielte das sonst so treff­si­chere Tor­kro­kodil“ nur drei Treffer. Den Spott der Fans zog er sich aller­dings durch seine Eska­paden außer­halb des Platzes zu. Erst ver­ließ er seine schwan­gere Freundin Heidi zugunsten einer süd­afri­ka­ni­schen Jugend­liebe, dann flir­tete er in wilder Pro­mis­kuität mit sämt­li­chen Bun­des­li­ga­klubs, die ihm seine dubiosen Berater vor die Nase hielten. Nachdem Dundee, noch ange­hei­tert vom vor­abend­li­chen Dis­co­be­such, einen Behand­lungs­termin beim KSC-Ver­eins­arzt sausen ließ, gab ihm der Verein den Lauf­pass. Die letzten Auf­tritte im Wild­park­sta­dion gli­chen einem Spieß­ru­ten­lauf, dem sich Dundee in seiner jugend­li­chen Nai­vität offen stellte. Die Fans ver­ziehen ihm den­noch nicht.


4. Mo Johnston (von Celtic Glasgow über den FC Nantes zu den Glasgow Ran­gers, 1989)

Mo Johnston war der erste berühmte schot­ti­sche Spieler, der als ehe­ma­liger Celtic-Stürmer und Katholik zu dem pro­tes­tan­ti­schen Erz­ri­valen Glasgow Ran­gers wech­selte. Von 1984 bis 1987 spielte Johnston äußerst erfolg­reich für die Grün-Weißen und erzielte 55 Tore. Nach einem zwei­jäh­rigen Gast­spiel beim FC Nantes in Frank­reich wollte er im Sommer 1989 zu seinem alten Klub in Schott­land zurück­kehren. Der Natio­nal­spieler erschien sogar zu einer Pres­se­kon­fe­renz im Celtic Park und ver­kün­dete: Celtic ist der ein­zige Verein für den ich auf­laufen möchte.“ Wenige Tage später unter­schrieb er jedoch bei den Ran­gers. Der pro­tes­tan­ti­sche Klub hatte der Mar­ke­ting­firma, die die Ver­trags­rechte für Johnston besaß, deut­lich mehr Geld geboten als die katho­li­schen Rivalen von Celtic. Die Fans der Grün-Weißen änderten seinen Spitz­namen dar­aufhin von Mojo“ zu Judas“. Aber auch viele Ran­gers-Anhänger wollten in ihrem Verein keinen Katho­liken akzep­tieren. Sie ver­brannten ihre Schals und gaben ihre Dau­er­karten zurück. Die ersten neun Monate nach dem Transfer wurde Johnston rund um die Uhr von Body­guards beschützt.


5. Luis Figo (vom FC Bar­ce­lona zu Real Madrid, 2000)


Por­tu­gals Mit­tel­feld­genie Luis Figo ent­wi­ckelte sich wäh­rend seiner sechs Jahre bei Bar­ce­lona (1995−2000) zu einem echten Fan-Lieb­ling. Doch die große Ver­eh­rung der Anhänger für ihren Mann­schafts­ka­pitän schlug in abgrund­tiefen Hass um, als Figo 2000 für die Rekord­ab­löse von 60 Mil­lionen Euro zum Erz­ri­valen Real Madrid wech­selte. Der Transfer traf die Barca-Fans umso härter, da der Por­tu­giese wäh­rend des gesamten Som­mers ver­si­cherte, er würde nie in Madrid unter­schreiben. Die Kata­lanen beschimpften ihn fortan als Judas Figo“ und rich­teten sogar die Web­site Anti​Figo​.com ein. Sie sollte zu einem Sam­mel­su­rium der Belei­di­gungen gegen den meist­ge­hassten Spieler Bar­ce­lonas“ werden. Figo ver­passte die Partie gegen Barca in der fol­genden Saison wegen einer Ver­let­zung. Als er 2002 ins Camp Nou zurück­kehrte, stand das Spiel kurz vor dem Abbruch. Die Barca-Anhänger hatten Whiskey-Fla­schen und sogar einen Schwei­ne­kopf auf das Feld geworfen. Bei jedem Ball­kon­takt von Figo hallte ein lautes Pese­tero“ (Geld­hure) von den Rängen. Den größten Akt der Miss­ach­tung erfuhr der Por­tu­giese jedoch beim EM-Finale 2004 gegen Grie­chen­land: Der bekannte Bar­ce­lona-Fan Jimmy Jump flitzte wäh­rend des Spiels über den Platz und warf eine Barca-Fahne auf Figo.


6. Sebas­tian Deisler (von Hertha BSC Berlin zum FC Bayern Mün­chen, 2002)


Nicht die Tat­sache dass, son­dern die Frage, wie der Transfer zum FC Bayern zu Stande gekommen war, erhitzte die Gemüter der Hertha-Fans im März 2002 so stark, dass sie das Come­back des 22-jäh­rigen Deisler gegen den VfL Wolfs­burg mit gel­lenden Pfiffen beglei­teten. Von eilig unter­schrie­benen Vor­ver­trägen mit den Bayern war die Rede – und einem Hand­geld von 20 Mil­lionen Euro, das sich angeb­lich auf Deis­lers Konto befinden soll. Ein tief­keh­liges Zieht dem Deisler die Leder­hosen aus“ ver­folgte den dau­er­ver­letzten Deisler fortan auf Schritt und Tritt. Auch die Tat­sache, dass der Transfer den Ber­li­nern eine fest­ge­schrieben Ablö­se­summe von 9,2 Mil­lionen Euro garan­tierte, stimmte die Fans gegen Ende kaum milder. Ich hatte damit gerechnet“, gab der Beschul­digte später zu. Aber ver­stehen kann ich die harte Kritik nicht.“ Hertha-Manager Dieter Hoeneß offen­sicht­lich auch nicht: Ein Bal­lack, der auch zu den Bayern wech­selt, wird in Lever­kusen gefeiert.“


7. Michael Bal­lack (vom FC Bayern Mün­chen zum FC Chelsea, 2006)

Eins steht fest: einen FC Bayern ver­lässt man nicht so ein­fach, schon gar nicht Rich­tung Chelsea! Schon im Sommer 2005 kur­sierten die ersten Gerüchte über einen mög­li­chen Wechsel des DFB-Kapi­täns auf die eng­li­sche Insel. Bayern-Vize Rum­me­nigge kon­terte mit der demons­tra­tiven Rück­nahme seines Ver­trags­an­ge­bots an Bal­lack. Als jedoch Uli Hoeneß mit seinen Ver­hand­lungs­stra­te­gien eben­falls auf taube Ohren stieß, nahm die Schlamm­schlacht ihren Lauf: Im Team­work mit der BILD-Zei­tung attes­tierte Rum­me­nigge Bal­lack, ein ganz guter“, aber Geld­beutel-ori­en­tierter Kopf­ball­spieler“ zu sein, der nicht an die Klasse eines Stefan Effen­bergs her­an­reiche. Der Kaiser unter­stellte dem kri­selnden Bal­lack kurz vor dem Sai­son­ende gar, er schone sich schon für Chelsea. Inner­halb kür­zester Zeit wurde aus dem Bayern-Spiel­ma­cher eine per­sona non grata, die bei ihrem Abschieds­spiel in der Allianz-Arena mit einem gel­lenden Pfeif­kon­zert bedacht wurde.


8. Ashley Cole (von Arsenal London zum FC Chelsea, 2006)

Seit dem Sommer 2006 heißt Ashley Cole für die Arsenal-Fans nur noch Cashley Hole“. Der eng­li­sche Links­ver­tei­diger, bis dato eine der größten Iden­ti­fi­ka­ti­ons­fi­guren im inter­na­tio­nalen Arsenal-Kader, erregte schon im Juni 2005 Auf­sehen, nachdem er sich heim­lich in einem Lon­doner Hotel mit Chelsea-Trainer Mour­inho und dessen Geschäfts­führer Peter Kenyon getroffen hatte. Da der Abra­mo­witsch-Klub Arsenal nicht infor­miert hatte, wurden der Verein und Mour­inho zu hohen Geld­strafen ver­ur­teilt. Coles Berater wurde sogar für 18 Monate die Lizenz ent­zogen. Der Natio­nal­spieler beru­higte die Situa­tion zunächst, indem er seinen Ver­trag bei Arsenal um ein Jahr ver­län­gerte. Im besagten Sommer 2006 berei­tete er seinen Abgang von Arsenal jedoch auf äußerst hin­ter­häl­tige Weise vor. Cole ver­öf­fent­lichte seine Auto­bio­gra­phie und beschul­digte darin die Ver­eins­füh­rung der Gun­ners, sie hätten ihn in der Chelsea-Affäre als Sün­den­bock“ benutzt und den Haien zum Fraß vor­ge­worfen“. Dabei war es Cole, der eine Erhö­hung seines Gehalts, das ihm bereits 60.000 Pfund pro Woche bescherte, gefor­dert hatte. Arsenal warf ihn dar­aufhin aus dem Kader, und Chelsea nahm den Links­ver­tei­diger kurz vor Trans­fer­schluss zu deut­lich ver­bes­serten Bezügen unter Ver­trag. Cole ver­kün­dete nach dem Wechsel, er habe Arsenal ver­ziehen – die Gun­ners-Fans ihm jedoch nicht. Beim ersten Auf­ein­an­der­treffen nach dem Wechsel an der Stam­ford Bridge wedelten hun­derte Gäste-Anhänger mit fal­schen 20-Pfund-Scheinen.


9. Michael Thurk (vom FSV Mainz 05 zu Ein­tracht Frank­furt, 2006)

Die Bezie­hung zwi­schen Michael Thurk und dem FSV Mainz 05 ist eine beson­dere und besteht aus zwei Kapi­teln. Das Erste dau­erte von 1999 bis 2004, und an seinem Ende war der gebür­tige Hesse eine tra­gi­sche, aber noch geliebte Figur. Bevor er den Verein in Rich­tung Cottbus ver­ließ, schoss er Mainz in die Bun­des­liga und ver­hin­derte durch eben jenes Tor gegen seinen zukünf­tigen Verein dessen Auf­stieg. Wäh­rend die Mann­schafts­ka­me­raden den Gang in die 1. Liga antraten, blieb Thurk zweit­klassig. Energie sollte jedoch ledig­lich eine Epi­sode in seiner Bio­grafie bleiben. Bereits in der fol­genden Win­ter­pause wech­selte er zurück zum FSV und seinem Zieh­vater Jürgen Klopp. Das Geld für den Transfer holte er zum Teil aus seiner eigenen Tasche. Dieses zweite Mainzer Kapitel begann bes­tens und endete im Streit. Seine Tor­ge­fähr­lich­keit machte ihn für andere Clubs inter­es­sant, und Thurk war den Inter­es­senten gegen­über kei­nes­wegs abge­neigt. Beson­ders seine Hei­mat­stadt Frank­furt reizte ihn – da traf es sich gut, dass Ein­tracht-Coach Fried­helm Funkel offi­ziell Inter­esse am Mainzer Spieler bekun­dete. Sehr zum Miss­fallen der Club­füh­rung. Die Que­relen zogen sich durch die gesamte Vor­be­rei­tung der aktu­ellen Saison und endeten mit der Tren­nung der beiden Par­teien. Das ehe­ma­lige Lieb­lings­kind Jürgen Klopps ent­wi­ckelte sich zum schwarzen Schaaf der rhein­hes­si­schen Familie. Nachdem er seinen Verein gar der Lüge bezich­tigt hatte, war die Geschichte end­gültig gelesen. Vom Vor­sit­zenden bis zum Fan mochte den Michael nie­mand mehr.


10. Jan Schlaud­raff (von Ale­mannia Aachen zum FC Bayern Mün­chen, 2007)

Ein Wech­selbad der Gefühle erlebte und ver­ur­sachte der Pfar­rers­sohn aus dem Wes­ter­wald in der Saison 2006/2007. Eine unge­meine Kalt­schnäu­zig­keit vor dem geg­ne­ri­schen Tor hievte Jan Schlaud­raff in der Hin­serie in den Kader der deut­schen Natio­nal­mann­schaft. Natür­lich blieb seine Top­form nicht ohne Folgen, und so bil­dete sich ab November 2006 eine lange Schlange mit Inter­es­senten vor der Aachener Geschäfts­stelle. Erste Gerüchte um einen mög­li­chen Wechsel zum VfB Stutt­gart oder Werder Bremen machten die Runde. Schlaud­raff selbst half ein wenig nach und folgte einer Ein­la­dung Bre­mens, sich das Cham­pions League Spiel in London gegen Chelsea vor Ort anzu­sehen. Nachdem sich auch Lever­kusen und Dort­mund in die Per­so­nal­frage Schlaud­raff ein­mischten, waren es letzt­lich die Bayern, die Anfang Januar Vollzug melden konnten. Mit dieser Ent­schei­dung war die Spiel­zeit für Schlaud­raff jedoch beendet. Der Shoo­ting­star machte fortan vor­nehm­lich abseits des Platzes auf sich auf­merksam. Einer Trun­ken­fahrt im eigenen Por­sche, den Kol­lege Ebbers gegen die Leit­planke setzte, folgte letzt­lich die Ver­ban­nung auf die Tri­büne durch Trainer Front­zeck. Unge­nü­gende Leis­tungen und man­gelnde Ein­stel­lung waren die Begrün­dung der Ver­eins­füh­rung, aus­ge­streckte Mit­tel­finger sowie Bayernschwein“-Rufe die Reak­tion der Fans. Binnen kurzer Zeit wurde aus dem Publi­kums­lieb­ling eine Reiz­figur.

11. Steffen Freund (von Schalke 04 zu Borussia Dort­mund, 1993)

Es war kurz nach dem Fall der Mauer, als der ehe­ma­lige Schalke-Kicker Helmut Kre­mers den BFC-Dynamo Spieler Hen­drik Herzog im Spiel gegen BSG Stahl Bran­den­burg beob­ach­tete. Doch nicht Herzog fiel Kre­mers beson­ders auf, son­dern mit Steffen Freund ein Akteur der Stahl-Truppe. Letzt­lich ver­pflich­tete der Verein beide Spieler. Freund schlug sofort ein, da Trainer Ristic sein Talent im defen­siven Mit­tel­feld erkannte. Der Bran­den­burger über­zeugte durch seinen Eifer die Fans und hatte maß­geb­li­chen Anteil an Schalkes Ver­bleib im Ober­haus. Der Höhe­punkt schien erreicht, nachdem Freund im letzten Spiel der Hin­runde 1992/1993 den Füh­rungs­treffer gegen Bayern Mün­chen mar­kierte. Ledig­lich fünf Monate später wurde er im Heim­spiel gegen Ham­burg mit gel­lenden Pfiffen emp­fangen. Der Grund: Schalkes Finanz­mi­sere zwang den Verein, seinen auf­stre­benden Kicker zu ver­kaufen. Aus­ge­rechnet der große Rivale, Borussia Dort­mund, sicherte sich Freund für die kom­mende Saison. Dama­lige Ablöse: 3,2 Mil­lionen Mark. Doch Erstaun­li­ches trug sich zu an diesem Nach­mittag im Park­sta­dion. Der Ein­satz des Schei­denden ließ keine Zweifel offen, dass er bis zur letzten Minute alles für seinen alten Verein geben würde. Viele, die ihn zuvor noch aus­ge­pfiffen hatten, spen­deten bei seiner Aus­wechs­lung in der 68. Minute warmen Applaus.