1.
Michael Kostner & Sohn Kevin
Beim 1. FC Saar­brü­cken und dem HSV war Michael Kostner einer der letzten Liberos in der Bun­des­liga, mithin Häupt­ling eines unter­ge­henden Stammes. Kein Wunder, dass Kostner schon bald vor seinem Tipi nach­denk­lich am Kalumet zog, heiße Tränen bei der dritten Wie­der­ho­lung von Der mit dem Wolf tanzt“ ver­goss und beschloss: Mein Sohn soll Kevin heißen, Kevin Kostner. Hugh!

2.
Gerald Asa­moah & Kinder Jada und Jaden
Gerald Asa­moah ist seit jeher ein Malo­cher gewesen. Und wie jeder Arbeit­nehmer spart er sich dann jedes über­flüs­sige Wort. Mussja, hilft­ja­nichts. Lag also nahe, auch die Kinder mög­lichst öko­no­misch zu benennen. Jada, Jaden. Sind meine Haus­schuhe irgendwo? Ja, da! Meinst du diesen Haus­schuh? Ja, den!

3.
Ronaldo & Sohn Ronald
Ronaldo war einmal der größte Star des Welt­fuß­balls. Sieht man ihm heute nicht mehr an. Dia­gnose: akute Bal­lo­nitis. Seine Nei­gung zu fett­hal­tigem Fast Food hatte Ronaldo aller­dings schon kund­getan, als es galt, den Sohn zu benamen: Ich habe häufig bei McDonald’s gegessen. Da gibt es ja den Ronald McDo­nald. Des­halb habe ich meinen Sohn auch Ronald genannt.“ Es braucht wenig Phan­tasie, um sich vor­zu­stellen, wo die Familie wohl die Geburts­tage des Zög­lings begeht. 

4.
Stefan Effen­berg & Sohn Eti­enne-Noël
Stefan Effen­berg hat vieles in den Fuß­ball gebracht, Ed-Hardy-Shirts, opu­lente Pelz­mäntel, falsch geschrie­bene Tat­toos – und eben auch Dop­pel­namen für kleine Babys, die diese genauso schmü­cken wie ein Steißtattoo Neu­zu­gänge im Senio­ren­heim. Heute ist Eti­enne-Noël erwachsen und über zwei Meter groß. Er trägt Ed-Hardy-Shirts und Pelz­mäntel. Er ist täto­wiert. Wahr­schein­lich will auch er Kinder irgend­wann. Geht es denn immer so weiter?

5.
Stefan Kieß­ling & Sohn Tayler-Joel
Tayler! Joel! Tayler-Joel! Warum heiße ich so, Papa?“, wird TJ
eines Tages fragen. Dann nimmt ihn sein Papa, Lever­ku­sens Stürmer Stefan Kieß­ling, auf den Schoß, strei­chelt ihm ver­sonnen den Schopf – und hat sich bis dahin hof­fent­lich eine etwas per­sön­li­chere Story aus­ge­dacht als die aktu­elle: Wir haben in einem Magazin Namen von Promis gesehen, dar­unter auch Taylor. Den Namen fanden wir gut und haben das o durch e ersetzt.“ Eget­te­gett.