Seite 2: Heidenheim steigt auf, Paderborn und Düsseldorf bleiben drin

3. Hei­den­heim erklimmt den Gipfel

Man sagt ja immer, dass der Gewinn der Cham­pions League ein Pro­zess ist. Man gewinnt diesen Pott nicht im Hand­um­drehen. Diesem Prinzip folgt auch der FC Hei­den­heim wenn es um das Auf­steigen geht: Denn der Dorf­verein ver­brachte fünf Jahre in der vierten Liga, fünf in der dritten und jetzt schon sechs in der 2. Bun­des­liga. Stetig robbte sich die Truppe von Frank Schmidt nach oben. In diesem Jahr muss es ein­fach klappen, zumal FCH-Urge­stein Marc Schnat­terer nicht jünger wird, um Erst­liga-Luft zu schnup­pern. Nach dem Pokal-Aus sind die Sinne geschärft , die Hei­den­heimer werden end­lich hoch­gehen

4. Es wird keinen Wie­der­auf­steiger geben

Als die Düs­sel­dorfer am letzten Spieltag der ver­gan­genen Saison nach Bremen blickten, hatte der Verein trau­rige Gewiss­heit. Abstieg in die 2. Liga! Düs­sel­dorf verlor viele Stamm­spieler und konnte diese nur schwer ersetzen. Ähn­lich sieht es beim SC Pader­born aus. Dort war der Abstieg zwar kein Schock, aber die Abgänge von Luca Kilian und Klaus Gja­sula schmerzen doch sehr. Auch hier konnte bis­lang noch kein adäquater Ersatz an Bord geholt worden. Für beide Mann­schaften wird es des­halb äußerst schwierig, den direkten Wie­der­auf­stieg zu schaffen.

5. Nürn­berg schafft die Kehrt­wende

Der Club is a Depp“, heißt ein Sprich­wort über den ehe­ma­ligen deut­schen Rekord­meister. Aber ich moch­nern“, heißt es im Nach­satz. Die Fans der Club­berer müssen seit jeher einiges mit­ma­chen. Kaum eine Spiel­zeit gestaltet sich frei von Chaos. Bei­nahe wäre der FCN nach dem Abstieg aus der Bun­des­liga gar in die 3. Liga durch­ge­reicht worden. Ein Wunder in aller­letzter Minute gegen Ingol­stadt ret­tete ihn. Nun blickt der mit Dieter Hecking und Robert Klauß neu­auf­ge­stellte Verein hoff­nungs­voll in die Zukunft. Ver­stärkt hat man sich mit jungen Talenten. Nürn­berg hat schließ­lich ein Ziel vor Augen: Durch den Auf­stieg von Arminia Bie­le­feld muss man sich den Titel des Rekord­auf­stei­gers nun vor­erst teilen. Das soll sich doch tun­lichst wieder ändern. Nürn­berg wird dieses Jahr nichts mit dem Abstieg zu tun haben, ganz im Gegen­teil. Die Franken werden ein gehö­riges Wört­chen um den Auf­stieg mit­reden.