1. Der HSV hält die Liga

Der ehe­ma­lige Bun­des­liga-Dino bleibt der Liga ein wei­teres Jahr erhalten! Schade eigent­lich, hatte sich der Verein doch wieder einmal so viel vor­ge­nommen. Doch die Ham­burger starten mit zwei Nie­der­lagen, erst gegen Düs­sel­dorf, dann in Pader­born. Ab Oktober hängt der Haus­segen schief. Uwe Seeler macht sich Sorgen. Zu allem Über­fluss löst Toni Leistner seinen Ver­trag auf und wird Preis­boxer auf der Ree­per­bahn. Der HSV tau­melt dar­aufhin mit Abwehr­pro­blemen durch den Winter, ehe Kyriakos Papado­poulos aus der Arbeits­lo­sig­keit zurück­ge­holt wird. Dann kommen noch Lewis Holtby und Fiete Arp und das­selbe Schla­massel wie vor zwei Jahren beginnt von vorne. Wieder steht am Ende kein Auf­stieg zu Buche.

2. Braun­schweig spielt oben mit

Durch­marsch gefällig? SC Pader­born, Hol­stein Kiel, Dynamo Dresden, all diese Ver­eine gaben eine sehr gute Figur als Auf­steiger aus der 3. Liga ab. Für Pader­born reichte es sogar zum direkten Auf­stieg. Auch Ein­tracht Braun­schweig hat das Zeug, lange Zeit oben mit­zu­spielen und die anderen zu ärgern. Hertha BSC weiß, was gemeint ist. Der in der zweiten Liga enge Ter­min­ka­lender kommt dem Auf­steiger zusätz­lich zu gute, der Kader ist auch in diesem Jahr sehr breit besetzt. Ver­let­zungen und Ermü­dungs­er­schei­nungen werden gut auf­ge­fangen. Hinzu kommt, dass der neue Trainer Daniel Meyer zusätz­lich fri­schen Wind in den Verein bringt. Euphorie, wo man hin­blickt. Es kann also nur nach oben gehen.

3. Hei­den­heim erklimmt den Gipfel

Man sagt ja immer, dass der Gewinn der Cham­pions League ein Pro­zess ist. Man gewinnt diesen Pott nicht im Hand­um­drehen. Diesem Prinzip folgt auch der FC Hei­den­heim wenn es um das Auf­steigen geht: Denn der Dorf­verein ver­brachte fünf Jahre in der vierten Liga, fünf in der dritten und jetzt schon sechs in der 2. Bun­des­liga. Stetig robbte sich die Truppe von Frank Schmidt nach oben. In diesem Jahr muss es ein­fach klappen, zumal FCH-Urge­stein Marc Schnat­terer nicht jünger wird, um Erst­liga-Luft zu schnup­pern. Nach dem Pokal-Aus sind die Sinne geschärft , die Hei­den­heimer werden end­lich hoch­gehen

4. Es wird keinen Wie­der­auf­steiger geben

Als die Düs­sel­dorfer am letzten Spieltag der ver­gan­genen Saison nach Bremen blickten, hatte der Verein trau­rige Gewiss­heit. Abstieg in die 2. Liga! Düs­sel­dorf verlor viele Stamm­spieler und konnte diese nur schwer ersetzen. Ähn­lich sieht es beim SC Pader­born aus. Dort war der Abstieg zwar kein Schock, aber die Abgänge von Luca Kilian und Klaus Gja­sula schmerzen doch sehr. Auch hier konnte bis­lang noch kein adäquater Ersatz an Bord geholt worden. Für beide Mann­schaften wird es des­halb äußerst schwierig, den direkten Wie­der­auf­stieg zu schaffen.

5. Nürn­berg schafft die Kehrt­wende

Der Club is a Depp“, heißt ein Sprich­wort über den ehe­ma­ligen deut­schen Rekord­meister. Aber ich moch­nern“, heißt es im Nach­satz. Die Fans der Club­berer müssen seit jeher einiges mit­ma­chen. Kaum eine Spiel­zeit gestaltet sich frei von Chaos. Bei­nahe wäre der FCN nach dem Abstieg aus der Bun­des­liga gar in die 3. Liga durch­ge­reicht worden. Ein Wunder in aller­letzter Minute gegen Ingol­stadt ret­tete ihn. Nun blickt der mit Dieter Hecking und Robert Klauß neu­auf­ge­stellte Verein hoff­nungs­voll in die Zukunft. Ver­stärkt hat man sich mit jungen Talenten. Nürn­berg hat schließ­lich ein Ziel vor Augen: Durch den Auf­stieg von Arminia Bie­le­feld muss man sich den Titel des Rekord­auf­stei­gers nun vor­erst teilen. Das soll sich doch tun­lichst wieder ändern. Nürn­berg wird dieses Jahr nichts mit dem Abstieg zu tun haben, ganz im Gegen­teil. Die Franken werden ein gehö­riges Wört­chen um den Auf­stieg mit­reden.