Seite 5: Epilog: A day of Scouse gonzo

A day of Scouse gonzo“ – Anmer­kungen des Foto­grafen

Our brief was to walk from Goodison Park to Anfield collec­ting pic­tures and sto­ries that told of the area, its people and the changes to both as money flowed into foot­ball, but didn’t necessa­rily find its way into the city. In a day of scouse Gonzo, we allowed the story to pull us along, to church, Susan’s Salon, several boo­zers and Stanley Park, the gran­diose Vic­to­rian centre ground.

11 Freunde has the grass roots of foot­ball at its heart so a fea­ture on the people and places sur­roun­ding the Liver­pool giants seen in it’s pages seems apt.

In June, on the days sur­roun­ding the Cham­pions League final in Berlin, the spreads were used to adver­tise the maga­zine across the city, proudly pla­cing the gritty, boarded-up rea­li­ties of tra­di­tional foot­ball into the monied gla­mour of Europe’s most glit­te­ring prize.

David Oates, Web­site mit mehr Bil­dern: https://​www​.davi​do​ates​.net/​g​o​o​d​i​s​o​n​-​t​o​-​a​n​f​i​e​l​d​-​w​i​t​h​-​1​1​-​f​r​e​unde/ ; Twitter: @DavidOatesPhoto

Die Karte für die 11FREUNDE-Gra­fik­ab­tei­lung. Unsere Beschrei­bungen fransten etwas aus. Bei­spiele: Nr. 3 – Susan’s salon, Nr. 11 – Billy, Nr. 16 – Eileen

Wen auch immer wir fragten, sie rieten uns alle davon ab. Die Straßen zwi­schen Goodison und Anfield ablaufen – keine gute Idee. Das sei eine harte Gegend, abends sollte man sich dort schon gar nicht hin­trauen, meinten die Bekannten aus Liver­pool. David und ich durch­querten die Nach­bar­schaft mit den zwei berühmten Fuß­ball­ver­einen von 11 Uhr vor­mit­tags bis 19 Uhr abends. Wir trafen auf die freund­lichsten Men­schen, die man sich vor­stellen kann.

Von den unge­fähr 200 Pas­santen, die wir anspra­chen, gab es nur einen ein­zigen, der nicht mit uns reden wollte bzw. konnte. Er war Bau­ar­beiter und ver­packte seine Absage in typi­sche Worte für die Gegend: Ich muss den ganzen Tag arbeiten und nun auch noch für meinen Schwager das Haus wei­ter­bauen. Ihr werdet mich für einen ver­dammten Motherf***cker halten, aber ich kann jetzt echt nicht. Es tut mir leid, ich hoffe, ihr ver­steht mich.“ Das taten wir und fragten nur noch kurz, für wel­chen Verein sein Herz schlage. Er zeigte uns seine Socken und hetzte weiter. Sie waren bestickt mit dem Liver­pool-Emblem.

Kon­takt: ron.​ulrich@​11freunde.​de / twitter: @RonUlrich11

Wei­tere Videos zum Thema (Guar­dian):

Everton

Liver­pool

Vielen Dank an Martin Per­cival, Tom Reed und James Cor­bett für die Hilfe bei der Über­set­zung.