Mark Simpson, warum haben Sie die Aus­wärts­fahrt nach Charlton geschlumpft?
Da muss ich etwas aus­holen. Das Ganze hat schon 1987 ange­fangen. Damals kam irgendwer auf die Idee, dass man mal ver­kleidet zu einem Spiel fahren könnte. Es ging darum, die Kinder aus der Stadt für den Klub zu begeis­tern. Seitdem hat die Kos­tü­mie­rung Tra­di­tion bei Hart­le­pool, meis­tens immer zum letzten Aus­wärts­spiel der Saison.

Also ziehen jedes Jahr Schlümpfe von Hart­le­pool aus los?
Nein, das wech­selt von Jahr zu Jahr. Letztes Jahr waren wir die Umba-Lumpas aus Charlie und die Scho­ko­la­den­fa­brik“, im Jahr davor die Cha­rak­tere aus dem Kin­der­buch Where’s Wally?“. Doch so viele wie in diesem Jahr haben noch nie mit­ge­macht. 155 Schlümpfe sind in Hart­le­pool los­ge­fahren, über 50 auf dem Weg hin­zu­ge­kommen.

Was sprach diesmal für die Schlumpf-Ver­klei­dung?
Unser Verein hat die glei­chen Farben wie die Schlümpfe: Blau und Weiß. Von daher war es an der Zeit. Und diese Kos­tüme machen allein optisch bei dieser Masse sehr viel Ein­druck. London hatte an diesem Tag eine Attrak­tion mehr. In den Pubs bekamen alle Schlümpfe Drinks spen­diert und über Twitter hat sich unser Auf­tritt in der ganzen Welt ver­breitet. Nicht schlecht, wenn man bedenkt, welch kleines Nest Hart­le­pool doch ist.

Wer war eigent­lich Papa Schlumpf?
Die Kos­tüme waren alle gleich, aber John Pearson gilt als Papa Schlumpf“. Denn er hat die Aktion orga­ni­siert. Bei ihm konnte man das Paket buchen: Ticket und Kostüm.

Wie haben die Spieler reagiert?
Sie haben sich gefreut wie die Kinder und fragten, ob sie auch als Schlümpfe auf­laufen können.

Was ist für das nächste Jahr geplant?
Bis jetzt noch nichts Kon­kretes. Wir hoffen, dass wir ein näher­lie­gendes Aus­wärts­spiel haben und so noch mehr Fans mit­ma­chen. Nur: Die Inva­sion als Schlümpfe wird schwer zu toppen sein.