Ihr habt abgestimmt: Die furchtbarsten Tormusik-Vorschläge des Fanclub Nationalmannschaft

Bitte Aufchören!

Nach den dunklen Pocher-Jahren hat der DFB einen neuen Tor-Jingle gefunden: per Abstimmung. Über die Song-Vorschläge hatten wir euch ebenfalls abstimmen lassen. Allerdings suchten wir nicht den besten Vorschlag – sondern den schlimmsten. 

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14 Songs standen zur Auswahl, mehr als 14000 Stimmen gingen bei uns ein: Wir wollten wissen, welcher Tor-Jingle-Vorschlag der schlimmste ist. Hier das amtliche Endergebnis.



Platz 14: »When It’s Alright« von Juun (1,3 Prozent)

Ein Song, der klingt, als hätte er es 2010 nicht auf ein Kalkbrenner-Album geschafft (auf ein Fritz-Kalkbrenner-Album). Aber eben auch ein Song, der verhältnismäßig harmlos daherkommt. Deswegen zurecht allen Umfrage-Teilnehmern irgendwie egal und auf einem in diesem Fall sehr guten letzten Platz. Kompliment an Juun. Wer auch immer das ist.




Platz 13: »Chelsea Dagger« von Fratellis (1,5 Prozent)

Dafür, dass dieses Lied laut Wikipedia auch Titelmusik der VOX-Show »Mein Restaurant« ist (oder war) und sowohl in den Stadien von Juventus Turin, dem 1. FC Nürnberg, dem SV Ried als auch in diversen Eishockey-Arenen nach Torerfolgen läuft, ist das Level der Abneigung ihm gegenüber erstaunlich gering. Unverständlich.




Platz 12: »Can’t Hold Us« von Macklemore (2,8 Prozent)

Wäre ich Trainer, ich würde vor Spielen in der Kabine nur die ersten Takte dieses Songs anspielen. Denn, ganz sicher: Danach wären alle aggressiv genug. Vor diesem Hintergrund nur ein schwacher 12. Platz für eine der ganz, ganz, ganz großen Nerv-Hymnen des vergangenen Jahrzehnts.




Platz 11: »La La La« von Shakira (3,2 Prozent)

Apropos Nerv-Hymne: »La La La« ging uns schon bei der WM 2014 gehörig auf den Zeiger. Andererseits passt der Titel in Sachen Kreativität und Credibility eigentlich wie die Faust aufs Auge zum Fanclub Deutsche Nationalmannschaft powered by Coca Cola. In diesem Sinne: La La Lass gut sein, Shakira!




Platz 10: »Triumphmarsch« aus Aida (3,7 Prozent)
Dass Opern-Kompositionen, deren Erdenker sich nicht mehr wehren können, in diese Sache mit reingezogenen wurden, halten wir für eine Frechheit. Andererseits gefällt uns die Vorstellung, dass Schland-Fans nach Toren ausgerechnet zur Melodie eines Mannes hölzern klatschen, dessen genaues Geburtsdatum bis heute umstritten ist. Wann buddelt die Bild endlich einen Kronzeugen aus, der beteuert, dass Giuseppe Verdi eigentlich Giuseppe Daffeh heißt?