Horst Heldt und Armin Veh, wel­ches Abkommen haben Sie am Anfang Ihrer Zusam­men­ar­beit beim VfB unter­ein­ander getroffen?

Heldt: Das erste halbe Jahr war sehr schwierig. Aber egal in wel­cher Situa­tion wir waren, wir sind stets ehr­lich mit­ein­ander umge­gangen. Wir haben kri­ti­sche Dinge direkt ange­spro­chen.

Veh: Ganz ehr­lich, das sind keine Phrasen. Horst wurde Sport­di­rektor, als es nicht gut lief, und dann kam auch ich noch dazu (lacht). Wir haben ver­sucht, die Gegen­wart zu bewäl­tigen. Auch wenn zu Beginn nicht sicher war, wie lange ich im Amt sein würde, hatten wir von Anfang an einen Plan, mit wel­cher Stra­tegie es in der neuen Saison weiter gehen sollte.



Ehr­lich­keit im Fuß­ball­ge­schäft gibt es also doch noch.

H: Wenn mir etwas auf­fällt, ver­suche ich mit dem Trainer dar­über zu spre­chen. Ich weiß, dass er Wert auf meine Mei­nung legt. Und wenn ich es mit Ein­wänden über­treibe, gibt er mir deut­lich zu ver­stehen, dass ich sowieso keine Ahnung von Fuß­ball habe.

V: So kommt er immer um die Ecke: »Eigent­lich bin ich kein Trainer, aber…« (lacht).

H: Mit ihm kann ich über Taktik und meine Per­spek­tive auf das Spiel reden. Ich finde es gut, dass er mir zuhört, auch wenn er natür­lich nicht alles berück­sich­tigt. Das spricht für unser Ver­hältnis.

Meinen Sie, Armin Veh, dass dieses gute Ver­hältnis auch andauert, wenn der VfB in eine Krise gerät?

V: Mein Bauch­ge­fühl sagt mir, dass Horst ver­sucht, stets fair und ehr­lich zu sein. Ich glaube, das beruht auf Gegen­sei­tig­keit.

Wie sehr hat es Ihre Zusam­men­ar­beit belastet, als VfB-Auf­sichtsrat Dieter Hundt nach Vehs Ver­pflich­tung sagte, der Trainer sei nur eine Über­gangs­lö­sung?

V: Wenn so was ver­kündet wird, stürzt sich die Presse drauf. Keine Frage. Aber wenn ein Trainer gegen solche Dinge nicht resis­tent ist, kann er seinen Job nicht ver­richten.

Wie blenden Sie solche Dinge und die Bericht­erstat­tung denn aus – mit Yoga?

V: Ach was. Nach meinem Abgang bei Hansa Ros­tock habe ich mir viel Zeit genommen, die Situa­tion nicht nur als Trainer, son­dern auch mal aus der Per­spek­tive der Medien zu betrachten. Seitdem bin ich viel gelas­sener gegen­über der Bericht­erstat­tung als früher.

Hat sich auch ihr Umgang mit den Spie­lern ver­än­dert?

V: Wie ich mit den Spie­lern spreche, geht nie­manden etwas an. Ich bin mit 29 Coach geworden und schon damals gab es stets eine gesunde Distanz zwi­schen der Mann­schaft und mir. Ich denke, das ent­spricht ein­fach meinem Natu­rell.

H: Armin ist ein Mensch, der einem Spieler klar sagt, wenn er Mist gemacht hat, aber er lobt auch, wenn er eine Leis­tung schätzt. Er hält, was er sagt, und steht dazu – völlig unab­hängig von der Popu­la­rität des Spie­lers.

Was unter­scheidet die neue Spiel­er­ge­nera­tion von Ihnen zu Ihrer Pro­fi­zeit?

V: Ich habe als Spieler gekuscht, wenn ein Trainer etwas anord­nete. Heute wissen die Jungs viel genauer, wenn etwas am Trai­ning nicht stimmt, weil viele die wich­tigsten wis­sen­schaft­li­chen Lehr­bü­cher lesen. Wenn ein Trainer schlecht trai­nieren lässt, merken die das sofort.

Horst Heldt, warum haben Sie Armin Veh als Trainer ver­pflichtet?

H: Als Spieler lernte ich ihn kennen, als er bei 1860 ein Prak­tikum gemacht hat. 2003 rief er mich dann in Stutt­gart an und fragte, ob ich zu ihm nach Augs­burg wech­seln wolle.

V: Wir konnten ihn aber nicht bezahlen.

H: Richtig, ich war dem FC Augs­burg zu teuer. Letztes Jahr fragte mich in meiner Funk­tion als Ver­treter des Spie­ler­rats plötz­lich mein Vor­gänger Her­bert Briem, ob ich mir vor­stellen könnte, dass Armin Veh unser Trainer wird.

Was sprach denn für ihn?

H: Zum einen die Art, wie er mit Spie­lern umgeht, und zum anderen, wie er mit seinen Teams bis dato Fuß­ball gespielt hatte: In Ros­tock gelang es ihm zum Bei­spiel, mit einem dürf­tigen Etat fri­schen Offen­siv­fuß­ball spielen zu lassen.

Dass sie inzwi­schen als ein­ge­spieltes Duo gelten, hat sich also erst durch die Zusam­men­ar­beit ergeben.

V: Eine Frau, die man hei­ratet, muss man schließ­lich auch erst einmal näher kennen lernen.

Inter­es­santer Ver­gleich.


V: (lacht) Im Ernst: Wir ver­stehen uns schon sehr gut und mögen uns. Es kommt auch vor, dass wir nach der Arbeit mal schnell was zusammen essen, wenn es die Zeit erlaubt.

H: Aber gemeinsam im Kino waren wir noch nicht.

Armin Veh, was muss Horst Heldt als Manager noch lernen?

V: Ich bin über­zeugt, dass er ein Guter ist. Er ist stress­re­sis­tent, sonst hätte er das erste halbe Jahr gar nicht gepackt, und er ist unglaub­lich lern­willig. Und als Ex-Profi hat er Anlagen, die ihn zu einem Top-Manager machen können.

Wie gehen Sie mit­ein­ander um, wenn es nicht läuft?

H: Wenn ich mit ihm nicht streiten könnte, würde ich den Respekt ver­lieren. Ein Trainer, der sich gegen jede Dis­kus­sion sträubt, macht meines Erach­tens einen schlechten Job.

Sie pflegen also eine gesunde Kon­flikt­kultur.

V: Natür­lich, wir müssen schließ­lich jeden Tag mit­ein­ander arbeiten. Das funk­tio­niert nur, wenn man sich gegen­seitig respek­tiert.

Und dabei wird es mit­unter auch laut.

V: Bei man­chen Ein­wänden merkt man deut­lich, dass in seiner Brust noch das Spie­ler­herz schlägt. Dann gebe ich ihm schon zu ver­stehen, dass er die Finger von der Tak­tik­tafel nehmen soll (lacht).

H: Mit seiner Tafel ist er ganz eigen.

V: Anderes Bei­spiel: Im Vor­be­rei­tungs­spiel gegen einen Ober­li­gisten spielten wir nur 1:1. Horst kam in die Kabine und schlug vor, ich solle das Team zur Strafe noch bei Flut­licht trai­nieren lassen. Da flogen dann natür­lich die Fetzen.

H: Aller­dings würde ich in so einer Situa­tion nie auf meiner Mei­nung beharren.

V: Ich finde es aber gut, dass du es ehr­lich sagst. Ich will ja ein Feed­back. Schließ­lich ist klar: In letzter Kon­se­quenz hat der Trainer die Ver­ant­wor­tung für die Mann­schaft und muss ent­scheiden.



Ist es ein Vor­teil, dass Horst Heldt den Verein noch bis vor kurzem als Spieler erlebt hat?

V: Auch wenn er nicht der beste Spieler war (Heldt winkt ab), hat er doch als Füh­rungs­spieler viel Ein­fluss auf das Team gehabt. Er kennt die Stutt­garter Mann­schaft in- und aus­wendig. Gerade am Anfang war er für mich des­halb eine große Hil­fe­stel­lung im Umgang mit der Mann­schaft. Inzwi­schen brauche ich ihn dafür weniger, denn das Team ist auf vielen Posi­tionen neu besetzt.

Kommt es Ihnen bei der Arbeit ent­gegen, mit einem Manager auf Augen­höhe zu arbeiten, der noch jung im Amt ist?

V: Auf Augen­höhe? Horst ist doch deut­lich kleiner als ich (lacht).

War es für Sie, Horst Heldt, von Vor­teil, nicht gleich mit einem pro­mi­nenten Über­trainer zusammen arbeiten zu müssen?

H: Wieso? Den hatte ich doch gleich am Anfang meiner Tätig­keit: Gio­vanni Tra­pat­toni, der auf dem Papier der erfolg­reichste Ver­eins­trainer aller Zeiten ist. Der große Name hat mir aber auch nicht geholfen. Ent­schei­dend ist die Idee, die ein Trainer hat, nicht sei Name.

Lässt sich diese Phi­lo­so­phie auf die Zusam­men­set­zung der Mann­schaft über­tragen, die eben­falls ohne große Namen aus­kommt?

V: Was ein großer Name ist, lese ich an den fuß­bal­le­ri­schen Fähig­keiten ab. Ich wusste relativ schnell, wen wir ver­pflichten wollen und welche Spieler, die noch unter Ver­trag standen, nicht in meine Stra­tegie passen. Und dann kam das Glück hinzu, dass Horst viele Profis ver­kaufen konnte, die nicht richtig in unser Kon­zept gepasst haben.

Sie haben gesagt, dass ab dieser Saison »keine poli­ti­schen Ent­schei­dungen« mehr gemacht werden. Was meinten Sie damit?

V: Die Arbeit eines Fuß­ball­trai­ners ist sehr kom­plex geworden. Wenn ich eine Mann­schaft über­nehme, werde ich mit lang­jäh­rigen Hier­ar­chien kon­fron­tiert, die ich nicht von heute auf morgen auf­bre­chen kann – selbst, wenn die Leis­tung bei einigen Rang­hö­heren nicht stimmt.

Was heißt das im Klar­text?


V: Letzte Saison musste ich manchmal eine schwä­chere Leis­tung des Ein­zelnen in Kauf nehmen, um die Mann­schaft als Ganzes zu stärken.

H: Wir haben im ersten halben Jahr Ent­schei­dungen getroffen,…

V: …die ich in der Form noch nie treffen musste.

H: Ich habe ihn mit­unter von Dingen über­zeugt, bei denen er sich nur noch an den Kopf getippt hat.

Sie spre­chen in Rät­seln.

H: Wir können das nicht öffent­lich machen.

V: Wenn wir es täten, würden uns einige im Nach­hinein noch für ver­rückt erklären.

Sie meinen, dass Sie bestimmte Spieler nicht wegen guter Leis­tungen ein­ge­setzt haben, son­dern ledig­lich sie zu prä­sen­tieren, damit sie sich hin­terher leichter ver­kaufen ließen?

H: Vor der neuen Saison haben wir uns über­legt, dass wir ein 4 – 4‑2-System mit Raute spielen wollen. Dem­entspre­chend haben wir dann Spieler ver­pflichtet. Alle Neu­zu­gänge waren kon­kret auf unseren Plan zuge­schnitten.

Ist es gut, dass die Nie­der­lage beim FC Bayern den VfB wieder in die Rea­lität zurück­ge­holt hat?

V: Als Trainer will ich immer gewinnen. Und Ruhe habe ich in meinem Job ohnehin nie. Des­halb ziehe ich den posi­tiven Druck, Tabel­len­führer zu sein, allemal der Unruhe vor, wenn es nicht läuft.

H: Die gute Laune schwindet schneller als man denkt. Durch eine Nie­der­lage kommt näm­lich wieder das Gefühl auf, die nächsten Spiele gewinnen zu müssen, und nicht ins Mit­telmaß abzu­rut­schen.

Aber ist es bei einer jungen Mann­schaft nicht besser, wenn das Umfeld nicht gleich die Meis­ter­schaft erwartet?

V: Keine Sorge, wir wissen, wie wir mit den Jungs umgehen müssen.

H: Jeder Sieg ist wichtig. Je früher in der Saison, desto besser.

Sie haben mit Ricardo Osorio und Pavel Pardo zwei Mexi­kaner, die vorher noch nie in Europa gespielt hatten, als zen­trale Säulen ver­pflichtet. Auf so eine Idee muss man auch erst einmal kommen…

V: Mir sind die beiden schon beim Confed-Cup auf­ge­fallen.

H: Mir nicht, weil ich mich damals noch nicht um sowas geküm­mert habe. Aber, sei’s drum, der Verein hat sich schon früh um die beiden bemüht. Als klar war, dass wir Soldo als Sechser abgeben, stellten wir fest, dass sich Pardo auf dieser Posi­tion sehr gut eignen würde. Osorio kann sowohl Innen- als auch Außen­ver­tei­diger spielen – eine per­fekte Kon­stel­la­tion, denn bald darauf stellte sich heraus, dass auch Andreas Hinkel gehen würde.

V: Wie in einem Puz­zle­spiel lief plötz­lich die gesamte Pla­nung auf die beiden zu. Ihre Leis­tungen bei der WM waren dann so gut,…

H: …dass wir die beiden direkt nach dem Tur­nier auf Herz und Nieren geprüft haben.

Wie läuft so ein Rund­um­check ab?

H: Wir treffen uns mit den Spie­lern, einem Dol­met­scher und den Frauen und ver­su­chen, alles abzu­fragen, was uns wichtig erscheint.

V: Ich habe sie zum Bei­spiel gefragt, wo sie gerne in der Mit­tel­feld-Raute spielen wollen.

H: Dann haben wir uns ange­sehen, wo sie ihre Kreuze auf dem Spiel­feld machen. Auf di Idee wäre ich nie gekommen.

V: Womit wieder bewiesen wäre, wie wenig er sich mit Fuß­ball aus­kennt (lacht).

H: Mich inter­es­sieren auch die sozialen Begleit­um­stände: Wie groß ist die Gefahr, dass sie sich nicht inte­grieren? Wie stehen sie zur Natio­nalelf? Uns war wichtig, dass beide selb­ständig genug sind, sich im täg­li­chen Leben in Deutsch­land zurecht zu finden.

V: Man konnte schon an der Gestik ablesen, dass es gute Typen sind.

Welche Mann­schaft besitzt für Ihre Spiel­phi­lo­so­phie Vor­bild­funk­tion? Angeb­lich waren Sie, Armin Veh, ein großer Fan von Borussia Mön­chen­glad­bach in den 70ern.

V: Glad­bach und Bar­ce­lona in den 70ern – das war Traum­fuß­ball. Barca mit Johan Cruyff als Spiel­ma­cher hat zwar keinen Euro­pa­pokal geholt, aber es war ein wun­der­bares Spiel.



Gibt es ein aktu­elles Team, das sich als Vor­bild eignet? Etwa der S Werder Bremen, der von seinen Bedin­gungen und dem Umfeld mit dem VfB Stutt­gart durchaus ver­gleichbar ist.

H: Dort wird sehr gut gear­beitet, aber wir haben genug Erfolge zu ver­bu­chen, um ohne Vor­bild aus­zu­kommen. Außerdem haben wir mehr Mit­glieder und ein grö­ßeres Sta­dion als Werder. Und denken Sie daran, dass Werder nach Otto Reh­hagel drei, vier Trainer ver­schlissen hat, bis dort mit Thomas Schaaf und Klaus Allofs wieder Kon­ti­nuität ein­kehrte.

Spielt Werder den auf­re­gendsten Fuß­ball in Deutsch­land seit Borussia M’Gladbach in den 70ern?

H: Die spielen ohne Frage einen schnei­digen Ball. Aber wir spielen auch attrak­tiven Fuß­ball. Und, Moment, wer hat in dieser Saison in Bremen gewonnen? Ach ja, der VfB Stutt­gart! (lacht)

Ist Ihre Auf­fas­sung von Fuß­ball deckungs­gleich?

V: Sie ist ähn­lich. Horst liebt auch den attrak­tiven Fuß­ball mit schnellem Kurz­pass­spiel und er mag hohe Bälle nur in Aus­nah­me­fällen. Schließ­lich wollen wir die Mann­schaft sein, die agiert und in Ball­be­sitz ist.

H: Von mir aus kann ein Team auch auf hohe Bälle zurück­greifen, bei­spiels­weise wenn sich ein Gegner hinten rein­stellt. Mich fas­zi­nieren Mann­schaften, die in jeder Situa­tion neue Ideen ent­wi­ckeln.

V: Wenn ein Team aber irgend­wann jede Idee selbst ent­wi­ckelt, bin ich über­flüssig.

H: Aber Du bist doch der Typ, der denen das intel­li­gente Spiel bei­bringt (beide lachen).

Der VfB Stutt­gart hat unter Gio­vanni Tra­pat­toni nicht unbe­dingt Angriffs­fuß­ball gespielt.

H: Damit ist auch das Umfeld nicht klar gekommen. Wir haben in seiner Amts­zeit einen Unent­schieden-Rekord auf­ge­stellt und all­mäh­lich die Zuschauer aus dem Sta­dion gespielt. Zuge­geben, das war kein erfri­schender Fuß­ball.

Wie sehen Sie die mit­tel­fris­tige Per­spek­tive der Mann­schaft? Werden die »Jungen Wilden 2« in abseh­barer Zeit genauso aus­ver­kauft wie die »Jungen Wilden 1«?

H: Natür­lich kann man beim gegen­wär­tigen Erfolg nicht aus­schließen, dass einer der Spieler in abseh­barer Zeit ein gutes Angebot bekommt. Aber wir haben mit den meisten län­ger­fris­tige Ver­träge, so dass es eine Basis gibt, um eine gute Mann­schaft auf­zu­bauen. Die Qua­lität soll im Verein bleiben und nur noch punk­tuell ver­stärkt werden. Ob es klappt, wird sich zeigen.

Warum nicht? Mit 36 Mil­lionen Euro liegt der VfB doch zumin­dest, was die Gehälter anbe­trifft, ganz vorne.

V: Da irren Sie sich,…

H: …denn in dem Betrag ist sogar die Nach­wuchs­ar­beit ent­halten. Außerdem ist die Zahl auch etwas zu hoch ange­setzt. Aber wahr­schein­lich liegen wir unter den Top 5 bei den Spie­ler­ge­häl­tern.

Wagen Sie doch einen kleinen Aus­blick: Wird Jon Dahl Tomasson am Ende der Saison gehen müssen?

V: Wenn er Leis­tung zeigt, spricht nichts dagegen, dass er wieder Stamm­spieler wird.

Zeigt das Bei­spiel Thomas Hitzl­sperger, wie sich ein Spieler zurück ins Team manö­vrieren kann?

V: Es gibt doch keinen Trainer auf der Welt, der nicht ver­sucht, die beste Mann­schaft auf­zu­stellen. An ihm hat mich geär­gert, dass er im Trai­ning nichts ange­boten hat und dann anfing, in der Presse über seine Mit­spieler zu reden. Jetzt trai­niert er wie- der kon­stant – und prompt ist der wieder erfolg­reich.

Marco Streller hat gesagt, im Winter müssten neue Ziele defi­niert werden. Also, meine Herren, ist der VfB auf Meis­ter­kurs?

V: Der Marco Streller soll erst einmal sehen, dass er wieder richtig fit wird, dann darf er auch mal nach neuen Zielen fragen (lacht).

Letzte Frage: Wird Armin Vehs Ver­trag wirk­lich nur ver­län­gert, wenn der VfB Stutt­gart einen UEFA-Cup-Platz erreicht?

H: Wir haben eine klare Absprache, wann und unter wel­chen Vor­aus­set­zungen wir über eine Ver­län­ge­rung des Ver­trages reden. Und dabei bleiben wir.

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Hier www​.11freunde​.de/​b​u​n​d​e​s​l​i​g​e​n​/​19345 gibt’s einen Hin­ter­grund­be­richt zum Inter­view.