1.
Immer wieder ver­blüf­fend: die Ähn­lich­keit zwi­schen Sport­schau-Ansager Rein­hold Beck­mann und John Frink, dem ver­rückten Pro­fessor aus der TV-Serie Die Simp­sons“. Letz­terer baute sich in einer Folge eine Robo­ter­frau – deren Gemein­sam­keiten mit Monika Lier­haus wie­derum rein zufällig sind.

2.
Beim Spiel der Hertha am Freitag unter­nahm Coach Lucien Favre, im strö­menden Regen sit­zend, den mani­schen Ver­such, sich mit seiner Woll­mütze die Haare tro­cken zu rub­beln. Nie­mand wies ihn darauf hin, dass er sie auch vorher hätte auf­setzen können. So rufen wir dem zur Umständ­lich­keit nei­genden Schweizer nach­träg­lich zu: Man muss nicht immer einen Krapfen schälen – es gibt Mar­me­lade auch in Glä­sern!

3.
Nürn­bergs Keeper Jaromir Blazek einen Flie­gen­fänger“ zu nennen wäre nicht ange­messen. Er erlegt läs­tige Insekten mit der Pan­zer­faust.

4.
Ich erle­dige das Pro­blem auf meine Weise“, sprach, nach Blazek gefragt, Club-Trainer Thomas von Heesen – und ließ uns mit den Asso­zia­tionen Kof­fer­raum“, Feldweg“ und Eduard Zim­mer­mann“ allein.

5.
Wenn Spie­lern wie Bie­le­felds Artur Wich­niarek im Abstiegs­kampf derart ele­men­tare Fähig­keiten abhanden kommen wie das auch nur annä­hernd akku­rate Schießen eines Elf­me­ters, steht zu befürchten, dass sie sogar beim Duschen nach dem Spiel noch Fehler machen.

6.
Hof­fent­lich hat ein Mal­chiner Hei­mat­for­scher Thomas Dolls Ent­schul­di­gungs­heft aus Schul­zeiten an sich genommen und wird es eines Tages der inter­es­sierten Öffent­lich­keit zugäng­lich machen. Wir sind gespannt darauf, ob der kleine Tommy die Wecker­in­dus­trie für sein Zuspät­kommen ver­ant­wort­lich gemacht hat.
 
7.
Nach langem For­schen und Wühlen in den Archiven haben wir end­lich her­aus­ge­funden, was Wer­ders Markus Rosen­berg zu seinem geschmei­digen Hackentor inspi­riert hat: Der Schwede muss ein lei­den­schaft­li­cher Zuschauer der ZDF-Sen­dung TeleGym“ sein.

8.
Neben Tore“ müsste es in der mann­schafts­in­ternen Sta­tistik der Bayern spä­tes­tens nach dem 1:0 gegen Schalke auch die Rubrik von Franck als Bande benutzt“ geben.

9.
Wenn man sich erst mal in die Vor­stel­lung ver­bissen hat, kann man nicht mehr auf­hören zu warten, dass sich end­lich eine kleine CD-Rom aus Mirko Slomkas senk­rechter Stirn­falte schiebt.

10.

Über das 6:6 zwi­schen Schalke und Bayern im Jahre 1984 erzählte uns Olaf Thon, der auch von Bertram Bei­er­lorzer nicht zu kon­trol­lie­rende Held jenes Spiels: Ich war wie eine Schlange.“ Und weil Ver­gleiche zwi­schen Fuß­bal­lern und Tieren nie falsch sein können, müsste Kevin Kuranyi unseren Nach­fol­gern in 24 Jahren über das 0:1 am 1. März 2008 berichten: Ich war wie ein Pony.“

11.
Ich red’ über unsere Mann­schaft, dass wir uns ver­bes­sern müssen.“ Dass dieser Satz des Schalke-Mana­gers Andreas Müller jemals auf Sinn­spruch-Post­karten gedruckt wird, ist trotz seiner rhe­to­ri­schen Wucht eher unwahr­schein­lich.