1.
27 Mil­lionen zahlte Real Madrid 2005 für den 19-Jäh­rigen, der bis dahin nur eine kom­plette Saison beim FC Sevilla gespielt hatte, aber schon damals mit stil­echtem Unter­arm­tattoo auf­lief. Mitt­ler­weile zieren zahl­reiche Täto­wie­rungen die Haut des Ver­tei­di­gers. Dar­unter Anspie­lungen auf seinen Cham­pions-League-Sieg, die Welt­meis­ter­schaft, die Jung­frau Maria, Nelson Man­dela und – um die gesamte Ruh­mes­last der Mensch­heits­ge­schichte abzu­bilden – auch Michael Jackson.

2.
Mit 18 Jahren und 361 Tagen war Ramos zudem der jüngste Debü­tant in der spa­ni­schen Natio­nal­mann­schaft seit 64 Jahren.

3.
Fan­fic­tion spinnt die Fort­set­zungen von Filmen und Büchern oder das Pri­vat­leben pro­mi­nenter Per­sonen weiter. Wir können an dieser Stelle nur hoffen, dass Sergio Ramos kein Deutsch ver­steht und vor allem nie­mals auf diesen Link klickt. Dort findet ihr hand­ge­zählte 78 Geschichten über Liebe, Angst und den Aus­tausch von Zärt­lich­keiten zwi­schen Ramos und seinen Team­kol­legen. Aber behauptet später nicht, wir hätten euch nicht gewarnt…

4.
Keine Fan­fic­tion, son­dern bit­tere Rea­lität: Team­kol­lege Cris­tiano Ronaldo trennte sich einst von seiner Ver­lobten Nereida Gall­ardo, nachdem er erfahren hatte, dass Ramos einige Zeit zuvor eben­falls Bekannt­schaft mit seiner Freundin gemacht hatte.

5.
Seinen berühm­testen Fehl­griff leis­tete sich der Anda­lu­sier im Sommer 2011. Nach dem Copa-del-Rey-Sieg über den FC Bar­ce­lona ergötzten sich die Madri­lenen in der Innen­stadt an Auto­korso und ben­ga­li­schen Feuern. Mit­ten­drin der Mann­schaftsbus mit Cabrio­dach und Sergio Ramos. Der ließ bei allem Über­schwang die Tro­phäe fallen und vom Bus über­fahren. Ramos‘ Erkenntnis: Der Pokal ist her­un­ter­ge­fallen, aber er ist okay“ – Ein exklu­siver Blick auf die Tat­sache, dass der Pokal am nächsten Morgen aus mehr als zehn Teilen wieder zusam­men­ge­flickt werden mussten.