Durch seine Aktion wurde der junge Tor­hüter David de Gea zum Gespött der bri­ti­schen Presse. Kein Wunder, bei einem Wochen­ge­halt von mehr als 80.000 Euro sollte das ein oder andere schmack­hafte Teig­ge­bäck mit einem Loch in der Mitte drin sein. Jetzt hat sich der 20-jäh­rige Spa­nier, der bei der Aktion von CCTV-Kameras gefilmt wurde, erst­mals geäu­ßert und streitet jeg­liche kri­mi­nellen Machen­schaften vehe­ment ab: Nichts ist pas­siert. Wir waren hungrig und haben uns die Donuts genommen. Dann fiel mir auf, dass ich mein Geld im Auto ver­gessen hatte, also bin ich zurück gegangen um es zu holen!“ Donut-Lieb­haber de Gea ver­weist auf man­gel­hafte Eng­lisch­kennt­nisse, die ihn erst in diese Bre­doullie gebracht haben, denn erklären konnte er sich den Sicher­heits­män­nern im Super­markt nicht. Seine Kol­legen bei Man­chester United konnten sich eine sub­tile Anspie­lung natür­lich nicht ver­kneifen: Beim ersten Trai­ning nach dem Vor­fall fand de Gea eine Rie­sen­pa­ckung Donuts in seinem Spind, gesponsort von der Mann­schaft.

Schämen muss sich der Keeper nicht, befindet er sich doch in pro­mi­nenter Gesell­schaft. Ob José Mour­inho, Alex Fer­guson oder Ailton: alle ver­su­chen sich früher oder später für einen Fauxpas auf oder neben dem Platz zu recht­fer­tigen. Aus­reden gehören zum Geschäft wie Spie­ler­frauen, Weih­nachts­feiern und Trai­ner­wechsel. Nach wie vor der Klas­siker sind Aus­reden für Nie­der­lagen, Bra­si­lianer sind beson­ders bei einem ver­län­gerten Win­ter­ur­laub äußerst kreativ. Ganz groß im Kommen: Recht­fer­ti­gungen für Unfälle in Social Net­works. Aber lest selbst!