Seite 2: 17 Jahre Schmerz

Rayo Valle­cano und AC Ajaccio lagen noch auf seinem Weg, ehe er im Sommer 2005 seine Kar­riere been­dete. 17 Jahre ist das nun her. Bis heute spürte er Schmerzen in seinem Bein. 

Was aktuell bekannt ist: Die Ent­schei­dung, das rechte Bein zu ampu­tieren, hat mit den Spät­folgen einer Reihe von Ver­let­zungen zu tun, ins­be­son­dere der Knö­chel­ver­let­zung. Das genaue Ausmaß der Ent­zün­dungen in Rodri­guez’ Bein aber bleibt unklar. Der Ein­griff dürfte erfolgt sein, um schlim­mere Folgen zu ver­hin­dern. In erster Linie aber um den Schmerzen ein Ende zu setzen.

Rück­kehr nach Paris

In der fran­zö­si­schen Lokal­zei­tung Repu­bli­cain Lor­rain“ (RL) mel­dete sich der Fran­zose am Mitt­woch erst­mals nach der OP zu Wort. Ihm gehe es gut, sagt Rodri­guez. Die Ope­ra­tion ist gut ver­laufen. Nach all den Ver­let­zungen, die ich wäh­rend meiner Kar­riere hatte, haben wir mehr oder weniger ver­sucht, alles zu repa­rieren, was zu repa­rieren war“, führt er fort. Er habe aber zu große Schmerzen“ gehabt, außerdem sprach er davon kein Leben mehr“ gehabt zu haben. Schluss­end­lich war es bei­nahe alter­na­tivlos, das Bein zu ampu­tieren.

Neun Tage nach der Ope­ra­tion, die in Nancy statt­fand, scheint er guter Dinge zu sein, wie die RL berichtet. Er gibt sich dort kämp­fe­risch: Ich muss weiter machen.“ Paris Saint-Ger­main schickte auf seinem Social-Media-Kanal Gene­sungs­wün­sche. Der Klub sendet Rodri­guez, seiner Familie und allen Nahe­ste­henden seine Kraft und hofft, sie so bald wie mög­lich im Parc des Princes begrüßen zu können“, schreibt der Club. Dort, wo er am glück­lichsten war.