Karim Rekik, wie sind die ersten Ein­drücke von Ihrem neuen Arbeit­geber?

Der erste Tag war richtig gut. Schönes Wetter, eine gute Ein­heit. Und die Spieler tun alles, damit ich mich gleich wie zu Hause fühle. Alles top.

Und die Ein­drücke von Berlin?

Ich bin erst zwei Tage hier. Viel habe ich noch nicht gesehen. Aber ich habe schon gemerkt, dass die Stadt sehr groß ist.

Wer oder was hat Sie von Hertha über­zeugt?

Eigent­lich jeder, der hier tätig ist. Ich habe mit dem Trainer gespro­chen, mit dem Manager und mit zwei anderen Leuten aus der Ver­eins­füh­rung. Berlin ist eine große Stadt, Hertha ein großer Klub, der sehr ehr­geizig ist. Das bin ich auch.

Was sind Ihre Ziele?

Ich will mit der Mann­schaft so weit nach oben kommen wie mög­lich. Und es wäre schön, wenn ich meinen Bei­trag leisten könnte, dass wir jedes Spiel mit drei Punkten abschließen.

Sie haben den­selben Berater wie Salomon Kalou. Haben Sie bei ihm Infor­ma­tionen über Hertha ein­ge­holt?

Ja, natür­lich.

Was hat Kalou Ihnen erzählt?

Er hat nur positiv über Hertha gespro­chen. Es kommt ja nicht von unge­fähr, dass er seinen Ver­trag in Berlin noch einmal um drei Jahre ver­län­gert hat.

Sie haben bei Feye­noord Rot­terdam in der Jugend gespielt, als Kalou dort unter Ver­trag stand.

Das stimmt. Ich bin damals im Sta­dion gewesen und habe ihm zuge­ju­belt. Da muss ich 13, 14 gewesen sein. Das ist echt cool, dass ich jetzt mit ihm in einer Mann­schaft spiele.

In Eind­hoven sind Sie mit Jef­frey Bruma, der inzwi­schen beim VfL Wolfs­burg unter Ver­trag steht, Hol­län­di­scher Meister geworden. Hat er Ihnen ein biss­chen was über die Bun­des­liga im All­ge­meinen und Hertha im Beson­deren erzählt?

Er hat schon damals geschwärmt. Die Bun­des­liga ist eine sehr gute Liga, die Sta­dien sind immer voll, auch wenn man gegen kleine Ver­eine spielt. Jef­frey hat damals gesagt, dass er gerne noch einmal in die Bun­des­liga wech­seln würde. Das hat er geschafft. Ich freu’ mich schon, wenn wir mit Hertha auf Wolfs­burg treffen und ich gegen ihn spiele.

Ihr letztes Jahr in Mar­seille ist nicht beson­ders gut für Sie gelaufen …

… nicht das letzte Jahr, es waren nur die letzten vier Monate, in denen ich nicht mehr gespielt habe.

Woran lag das?

In meinen zwei Jahren in Mar­seille hatten wir vier Trainer. So etwas ist nie leicht. Aber auch als ich nicht gespielt habe, habe ich weiter hart trai­niert und mein Bestes gegeben. Der Trainer hat sich gegen mich ent­schieden. Trotzdem werde ich kein schlechtes Wort über ihn ver­lieren. Es ist ein guter Trainer. Ich respek­tiere ihn, er respek­tiert mich. Den­noch ist es schade, dass es so zu Ende gegangen ist.