Masih Sai­ghani, wussten Sie, dass es auf You­tube ein fast zwan­zig­mi­nü­tiges High­light-Video von Ihnen gibt?
Ja, denn ich habe es selbst in Auf­trag gegeben. (Lacht.)

Warum?
Es gibt sogar meh­rere. Ich habe sie pro­du­zieren lassen, weil inter­es­sierte Ver­eine immer wieder nach Video­se­quenzen fragen. Natür­lich hätte ich es 2017 als Ver­bands­li­ga­spieler nicht für mög­lich gehalten, dass ich solche Videos mal brau­chen würde, aber heute bin ich Profi. Als Berufs­fuß­baller brauche ich solche Videos.

Hatten Sie über­haupt den Traum, Profi zu werden?
Ja, der Traum war immer da.

Auch als Sie mit 28 Jahren noch in der Ver­bands­liga spielten?
Es ist nicht so gewesen, als hätte ich die Hoff­nung darauf ganz ver­loren, aber natür­lich habe auch ich gemerkt, dass ich immer älter werde.

Zwei Jahre vor Ihrem Wechsel nach Indien wurden Sie afgha­ni­scher Natio­nal­spieler. Wie kam der Kon­takt zustande?
Der dama­lige Natio­nal­trainer Slaven Ske­ledzic, der heute Co-Trainer von Miroslav Klose bei den Bayern ist, hatte 2015 ein grö­ßeres Scou­ting-Camp in Aschaf­fen­burg ins Leben gerufen, zu dem auch ich ein­ge­laden wurde. Am Ende dieses drei­tä­gigen Camps wurde mir gesagt, dass ich direkt zum Afgha­ni­schen Kon­sulat nach Frank­furt fahren solle, um meine Papiere zu erneuern, da mich der Coach direkt nomi­nieren wollte.

Haben Sie zu diesem Zeit­punkt noch mal Hoff­nung geschöpft, dem Pro­fi­fuß­ball näher zu kommen?
Ich habe nicht wirk­lich dar­über nach­ge­dacht, dass ich durch die Auf­tritte im Natio­nal­trikot viel­leicht in den Fokus von Ver­einen geraten könnte. Ich war ein­fach nur stolz darauf, einmal für mein Land spielen zu dürfen und wollte den Moment genießen.

Vor der Saison 2016/17 heu­erten Sie beim Ver­bands­li­gisten Türk­gücü Fried­berg an, wo Sie auch einen Anschluss­ver­trag unter­schrieben. Doch nur wenige Wochen nach der Unter­schrift wurde klar, dass dieser nie in Kraft treten würde – Sie wech­selten in die indi­sche Pro­fi­liga zu Aizawl FC. 
Ich hatte mit der Afgha­ni­schen Natio­nal­mann­schaft Ende 2015 bei der Asi­en­meis­ter­schaft ein wirk­lich gutes Tur­nier gespielt. Kurz danach mel­dete sich ein Agent, der mich fragte, ob ich in den Pro­fi­fuß­ball wollen würde. Doch der Kon­takt brach ab. Im Sommer 2017 mel­dete er sich aller­dings erneut bei mir und erkun­digte sich nach meiner Situa­tion.

Wie sieht so eine Kon­takt­auf­nahme aus?
Er hat mir ein­fach über Face­book geschrieben und gefragt, was ich gerade so mache. Ich spielte in Fried­berg und hatte gerade einen neuen Job bei der Flug­si­che­rung am Frank­furter Flug­hafen auf­ge­nommen. Ich war weit weg vom Pro­fi­fuß­ball.

Wie ging es weiter?
Er sagte mir: Es gibt einen Verein, der Videos von dir gesehen hat und der einen Innen­ver­tei­diger mit asia­ti­schem Pass sucht – sie haben Inter­esse an dir.” Ich dachte zuerst an ein Pro­be­trai­ning und habe ihm gesagt, dass ich das nicht mehr machen würde. Doch Aizawl wollte mich tat­säch­lich sofort ver­pflichten, ohne Pro­be­trai­ning. In den Wochen danach klärten wir gemeinsam mit dem Agenten die finan­zi­ellen Dinge, bis ich im August 2017 den Ver­trag erhielt, ihn unter­schrieb und ihn zurück­schickte.

Hatten Sie zu diesem Zeit­punkt über­haupt jemanden per­sön­lich ken­nen­ge­lernt?
Nein, wir regelten allen wich­tigen Dinge per Schrift­ver­kehr oder Telefon.

Was ist Ihnen in den Kopf geschossen, als Sie das Angebot bekommen haben?
Ich habe gewusst, dass es die aller­letzte Chance ist, mir meinen Traum doch noch zu erfüllen. Natür­lich kannte ich den Verein nicht, aber die Mann­schaft war in der Saison zuvor Meister der Indian League geworden und war des­halb im AFC-Cup, der mit der Europa-League ver­gleichbar ist, ver­treten. Für mich war schnell klar, dass ich das machen werde, obwohl ich finan­ziell nicht wahn­sinnig davon pro­fi­tiert habe.

Wie fühlten Sie sich, als Sie den unter­schrie­benen Ver­trag schließ­lich zur Post brachten?
Ich war voller Freude dar­über, meine letzte Chance irgendwie doch noch genutzt zu haben. Ich habe mir aus­ge­malt, wo mich mein Weg hin­tragen könnte, was nach einem Jahr pas­sieren würde. Und ich habe davon geträumt, dass ich es noch weiter schaffen könnte.

Was waren Ihre ersten Ein­drücke, als Sie im Sommer 2017 in Aizawl ankamen?
(Lacht.) Ich habe gedacht, das Flug­zeug hätte sich ver­flogen. Ich dachte, das sei nicht Indien.

Warum?
Ich war bei der Süd­asi­en­meis­ter­schaft bereits mit der Natio­nal­mann­schaft in Indien, aller­dings im Süden, in Kerala. In Aizawl war alles kom­plett anders. Die Men­schen sahen nicht so aus, wie ich sie mir vor­ge­stellt hatte und auch nicht wie ich sie aus Kerala kannte. Aus meiner Sicht war ihr ganzer Kul­tur­kreis eher dem nepa­le­si­schen ähn­lich und ent­sprach über­haupt nicht meiner Erwar­tung.

Haben Sie sich davor mit der Stadt, in der Sie von nun an leben würden, beschäf­tigt?
Ja, ich habe mir in den Wochen zuvor Videos auf You­tube ange­guckt, in denen eben die Stadt gezeigt wird. Ich habe im Internet ein­fach ein biss­chen recher­chiert, mir bei Google Bilder ange­guckt. Aber ich habe nie etwas zur Kultur und den Ein­hei­mi­schen gesehen. In den ersten Tagen war es ein Kul­tur­schock.

Wie haben Sie die ersten Tage in Aizawl ver­bracht?
Direkt am ersten Abend nahmen mich zwei Ver­eins­mit­ar­beiter mit zu einem regio­nalen Tur­nier, das in dem Sta­dion aus­ge­tragen wurde, in dem Aizawl trai­niert. Dort ange­kommen, war ich erstmal ent­täuscht. Es war ein alter Kunst­ra­sen­platz, der ledig­lich auf den beiden Längs­seiten von zwei Tri­bünen umrahmt wurde, wie ich es in Deutsch­land aus den Ama­teur­klassen kannte, nichts Beson­deres eben. Ein paar Tage später fuhren wir zu dem Sta­dion, in dem wir auch wirk­lich spielten, um ein paar Bilder mit mir im Trikot zu schießen. Da habe ich mir dann zum ersten Mal gedacht: Wow, das ist schon eine andere Haus­nummer”. Rund um den Platz gab es eine durch­ge­hende Tri­büne und gleich dahinter konnte man die Berge sehen. Es war eine unfassbar schöne Aus­sicht.

Wie war das fuß­bal­le­ri­sche Niveau Ihrer Mit­spieler?
Ich kann mich noch gut an mein erstes Spiel erin­nern. Mein erster Gedanke war: Was ist denn hier los?” Alle liefen durch­ein­ander, es herrschte über­haupt keine Ord­nung auf dem Platz, nicht ein biss­chen. Die Jungs hatten indi­vi­duell durchaus Qua­li­täten, sie waren kör­per­lich wahn­sinnig stark und liefen die Linie rauf und runter, aber es war eine tak­ti­sche Kata­strophe. Ich drehte mich um und plötz­lich rannte mein Links­ver­tei­diger auf dem rechten Flügel rum.

In fuß­bal­le­ri­scher Hin­sicht also keine Ver­bes­se­rung zur Ver­bands­liga?
Das kann man so nicht sagen. Die Jungs konnten schon kicken, aber jeder machte ein­fach, was er wollte. Nach ein paar Wochen und vielen Trai­nings­ein­heiten wurde es aller­dings schon deut­lich besser.

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Chen­naiyin FC

Wie oft trai­nierten Sie?
In der Regel nur einmal am Tag, meis­tens so gegen 10 Uhr mor­gens.

Was macht man dann mit dem rest­li­chen Tag?
Das war ein Pro­blem, um ehr­lich zu sein. In Aizawl war absolut nichts los. Es ist eine sehr christ­lich kon­ser­va­tive Stadt. Für junge Leute gab es nicht wirk­lich viel zu tun. Es gab keine Clubs, keine Bars – Alkohol war gene­rell ver­boten. Mal abends zusammen feiern gehen oder sich mit Mädels zu treffen war nahezu unmög­lich.

Was haben Sie dann den ganzen Tag gemacht?
Ich lebte in Aizawl in einer WG mit zwei wei­teren Spie­lern, einem Rumänen und einem Spieler von der Elfen­bein­küste. In den ersten Wochen sind wir ein­fach durch die Stadt gelaufen, um uns zu ori­en­tieren. Aber wir unter­nahmen auch viel als Mann­schaft, auch mit den beiden spa­ni­schen Trai­nern. Immer Sonn­tags gab es in unserer WG für die gesamte Mann­schaft Crepes. Wir machten es zu unserer Spe­zia­lität – Sonntag war Crepes-Tag.

Im Sommer 2018 wech­selten Sie von Aizawl zu Aba­hani Limited Dhaka nach Ban­gla­desch. Was waren ihre ersten Ein­drücke von der Stadt?
Ich war scho­ckiert und betroffen von der Armut, die ich auf den Straße sah. Es gab dort extrem viele Stra­ßen­kinder, die ent­weder Voll­waisen waren oder auf den Straßen für ihre Fami­lien bet­telten. Es gab Fami­lien, die auf der Straße unter Papp­kar­tons lebten. Das waren Dinge, mit denen ich vorher nie kon­fron­tiert worden war und die mich sehr mit­ge­nommen haben.

Wie sind Sie damit umge­gangen?
Ich habe ver­sucht zu helfen. Wenn meine Mit­spieler und ich mit­tags oder abends los­zogen, um in den Restau­rants essen zu gehen, ver­teilten wir auf dem Weg dorthin wahllos Geld an die Kinder. Nach einiger Zeit kannten sie uns und riefen unsere Namen, wenn wir in die Straße kamen. Wir haben Geld und Essen an sie ver­teilt oder sind zusammen mit ihnen in ein Restau­rant gegangen.

Regel­mäßig?
Wir waren jeden Tag in der selben Straße und eines Tages fragten wir die Kinder, ob sie hungrig seien. Als wir mit ihnen in ein Restau­rant gingen, wollten die Besitzer sie ver­scheu­chen, weil sie dachten, die Kinder hätten sich heim­lich rein­ge­schli­chen.

Denken Sie, dass Sie dadurch nach­haltig helfen konnten?
Nein. Natür­lich haben wir nach ein paar Wochen gemerkt, dass sich die Situa­tion der Kinder nicht nach­haltig ver­bes­sert, wenn wir weiter mit Geld um uns schmeißen. Vor einem Restau­rant, in das wir immer gingen, stand jeden Tag eine Frau mit ihren vier Töch­tern und ver­kaufte Luft­bal­lons. Irgend­wann hatten wir uns mit ihnen ange­freundet, bis wir nach einer Zeit zusammen ein­kaufen gingen und schauten, an was es ihnen im Haus fehlte. In den ersten Wochen haben wir zum Bei­spiel einen Tisch und eine Spüle gekauft. Wir haben ver­sucht, einer Familie dadurch lang­fris­tiger zu helfen. Und wir wollten den Men­schen zeigen, dass sie etwas Wert sind, dass sich jemand um sie küm­mert und sie ein Teil dieser Gesell­schaft sind.

Heute spielen Sie für einen großen indi­schen Klub, Chen­naiyin FC, in der indi­schen Super League. Was hat sich dadurch ver­än­dert?
Ich komme mit der Armut der Bevöl­ke­rung, die natür­lich auch auf den Straßen von Chennai prä­sent ist, kaum mehr in Berüh­rung. Ich lebe zusammen mit der ganzen Mann­schaft im Hyatt Hotel im Zen­trum der Stadt und kann nicht leugnen, dass ich sehr abge­schottet lebe.

Wann wird Ihnen das bewusst?
Im Dezember hatten wir ein Aus­wärts­spiel gegen Nor­thEast United und sind dafür nach Guwa­hati in den Nord­osten Indiens geflogen. Direkt nach unserer Ankunft wurde das Spiel aller­dings wegen der poli­ti­schen Unruhen abge­sagt. Nachdem Pre­mier Narendra Modi ein neues Staats­bür­ger­schafts­ge­setz ver­ab­schiedet hatte, das Ein­wan­de­rern mus­li­mi­schen Glau­bens das Erlangen der indi­schen Staats­bür­ger­schaft erschwert, kam es auf den Straßen zu Aus­ein­an­der­set­zungen zwi­schen Demons­tranten und den Mili­tärs. Ich sah vom Fenster meines Hotel­zim­mers, wie Men­schen Stra­ßen­bar­ri­kaden errich­teten und in Brandt setzten. Zuvor hatte ich noch nie von den Unruhen gehört, auch von der natio­na­lis­ti­schen Politik Modis hatte ich keine Ahnung.

Haben Sie sich in der Folge damit aus­ein­an­der­ge­setzt?
Natür­lich spricht man nach sol­chen Erleb­nissen auch inner­halb der Mann­schaft dar­über, was gerade im Land pas­siert. Ich wollte ein­fach ver­stehen, um was es über­haupt geht.

Was hat sich in sport­li­cher Sicht für Sie mit dem Wechsel zu Chen­naiyin ver­än­dert?
Mit dem Wechsel nach Chennai ist mir das gelungen, was ich mir immer erhofft hatte, denn ich spiele nun in einem der größten Klubs Indiens. Vor mir haben hier Spieler wie Marco Mate­razzi, Ales­sandro Nesta, John Arne Riise oder Wes Brown gespielt. Ich trage nun das gleiche Trikot wie sie, was mich natür­lich mit Stolz erfüllt. Die Stars von damals haben große Fuß­stapfen hin­ter­lassen, jeder im Klub spricht noch über sie.

Wie groß ist der Fuß­ball in Indien?
In Indien gibt es zwei Profi-Ligen, einmal die Indian League, in der ich mit Aizawl spielte und die Indian Super League, die eine pri­va­ti­sierte Liga ist. Die ISL ist die grö­ßere und gla­mou­röse Liga, in der die Ver­eine vor allem durch die Ver­pflich­tungen von nam­haften Spie­lern für Auf­sehen sorgen. Bei den Heim­spielen kommen in etwa 10.000 Zuschauer, aus­wärts beläuft es sich immer so zwi­schen 10.000 und 25.000. Für jemanden, der früher in der Hes­sen­liga gekickt hat, sind das schon unglaub­liche Kulissen.

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Masih Sai­ghani

Wie hoch ist das fuß­bal­le­ri­sche Niveau in der ISL?
Ich spiele hier in einer Liga mit Asa­moah Gyan, der bei der WM 2010 für Ghana ein über­ra­gendes Tur­nier gespielt hat. Natür­lich können solche Jungs noch richtig kicken und erhöhen das Niveau einer Liga sehr.

Wer war Ihr bester Gegen­spieler?
Miku Fedor, der unter anderem für Valencia und Celtic Glasgow gespielt hat.

Und mit der afgha­ni­schen Natio­nal­mann­schaft?
In der WM-Qua­li­fi­ka­tion haben wir 2016 gegen Japan gespielt. Das war schon eine geile Truppe: Hiroshi Kiyotake, Genki Hara­guchi, Makoto Hasebe, Yuto Nag­a­tomo, Shinji Oka­zaki und natür­lich: Shinji Kagawa. Als ich die Jungs spielen sah, fiel mir vor allem eines auf: Die machen keine Fehler. Sie sind ein­fach unfassbar rou­ti­niert und machen immer die ver­meint­lich ein­fa­chen“ Dinge. Jeder Pass ist prä­zise gespielt, der erste Kon­takt ist per­fekt. Es hat sehr viel Spaß gemacht, weil man in diesen 90 Minuten ein­fach sehr viel über den Fuß­ball lernt und man sich so viel abschauen kann.

Denken Sie da an einen bestimmten Spieler?
Natür­lich habe ich ganz beson­ders auf Spieler geachtet, die auf meiner Posi­tion spielen. Makoto Hasebe war damals Kapitän der Japaner und hat als Sechser gespielt. Bei ihm habe ich in jeder Situa­tion gesehen, wie unfassbar clever er ist. Er ist ein ver­hält­nis­mäßig kleiner und schmäch­tiger Fuß­baller, spielt aber auf einer Posi­tion, auf der man Zwei­kämpfe gewinnen muss. Die Art, wie er das macht, ist beein­dru­ckend.

Inwie­fern?
Zum Bei­spiel hat er kein ein­ziges Kopf­ball­duell ver­loren. Der Mann ist gerade mal 1,80 Meter groß. Wäh­rend unser Stürmer bei langen Bällen immer den Ball im Blick hatte, hat sich Hasebe gar nicht für ihn inter­es­siert, son­dern nur auf unseren Stürmer geguckt. Kurz bevor der hoch­ge­sprungen ist, hat Hasebe ihm ein­fach einen kleinen Rempler gegeben oder sich ihm in den Weg gestellt. Er hat keinen ein­zigen Zwei­kampf, kein ein­ziges Luft­duell ver­loren.

Wie sieht Ihr Kar­rie­re­plan aktuell aus?
Ich bin im Moment wirk­lich glück­lich bei Chen­naiyin und freue mich auf die letzten Wochen hier. Ende Februar wird die Saison enden und mein Ver­trag aus­laufen, dann werde ich mich mit dem Verein zusam­men­setzten und schauen, wie es wei­ter­geht. Die Saison lief bisher ganz gut für mich, nachdem ich zunächst wegen Visa­pro­blemen einen Groß­teil der Vor­be­rei­tung ver­passt hatte. Mitt­ler­weile habe ich in sieben Spielen in der Start­for­ma­tion gestanden. Ich könnte mir vor­stellen, hier zu bleiben, zunächst steht aber eine lange Pause an, die ich gerne auch über­brü­cken würde.

In Deutsch­land?
Nein, ich denke, ich werde in Asien bleiben und könnte mir auch vor­stellen, noch einmal für ein paar Monate nach Ban­gla­desch zurück­zu­kehren. Ich bin keine 25 mehr, fünf Monate keinen Fuß­ball zu spielen, ist für mich eigent­lich keine Option.