1. Das ist neu
Der Trainer. Und damit eigent­lich alles, was Werder Bremen in den ver­gan­genen Jahren aus­ge­macht hat. Thomas Schaaf ist Ver­gan­gen­heit und selbst im schnell­le­bigen Fuß­ball­ge­schäft fällt es den Werder-Fans schwer, das voll­ständig zu akzep­tieren. Jetzt also Robin Dutt. Und die Fragen: Passt er? Was will er? Und warum ist er nicht in der Lage, ein ver­nünf­tiges Moin Moin“ aus­zu­spre­chen?

2. Das fehlt
Eine echte Trans­fer­gra­nate. Hoff­nungs­voll haben Werder-Anhänger auf die Wech­sel­ge­rüchte um Ex-Welt­tor­jäger Lucas Bar­rios geschaut. Und hoff­nungs­voll schauen sie noch immer, denn es sieht so aus, als ob es bei einem Gerücht bleiben würde. Der neue Manager Thomas Eichin wirkte zwar bis­lang recht elo­quent, aber die Herzen seines Anhangs wird er wohl nur gewinnen können, wenn ihm bald ein Transfer der Marke Ailton, Micoud, Diego, Özil gelingt. Min­des­tens!

3. Das fehlt nicht
Die Farbe Orange. Jah­re­lang quälte irgendein dafür zustän­diger PR-Mensch ohne Geschmack (ver­mut­lich HSV-Fan) ganz Bremen mit einer furcht­baren Tri­kot­mi­schung aus dem han­dels­üb­li­chen grün/​weiß und orange. Die Tri­kots der neuen Spiel­zeit sind grün (heim), weiß (aus­wärts) und schwarz (Aus­weich­trikot). Herz­er­fri­schend normal. Ledig­lich am Ärmel des Heims­hirts scheinen ein paar Qua­drat­mi­li­meter orange über­lebt zu haben. Die lassen sich bestimmt mit ein paar anstän­digen Grät­schen auch noch abreiben.

4. Wenn diese Mann­schaft ein Promi wäre, dann dieser
Hulk Hogan. Der Hulkster war mal groß, stark, schön und mega-erfolg­reich. Men­schen aus allen Him­mels­rich­tungen liebten diesen Typen. Heute ist Hol­ly­wood-Hogan alt, er wirkt wie ein Relikt aus einer anderen Zeit. Längst haben ihn andere in Sachen Größe, Stärke, Schön­heit und Beliebt­heit über­holt. Und trotzdem glauben seine ver­blie­benen Anhänger eisen­hart an sein Come­back. Na, merken Sie was?

5. Das 11FREUNDE-Orakel
Hat im Falle dieses Autors die rosa-rote, pardon, grün-weiße Brille auf und hofft des­halb eisen­hart auf einen Europa-League-Platz. Ohne Brille sieht das schon wieder ganz anders aus. Da wird sich dieses Werder Bremen wohl schon über einen ein­stel­ligen Tabel­len­platz freuen können. Oder es gelingt auf dem Trans­fer­markt noch ein ordent­li­cher Finis­hing Move.