Seite 2: Weihnachtsmann im Wettskandal

6.

Weih­nachts­stim­mung kommt bei 1860 dieser Tage hin­gegen nicht auf. Aus Kos­ten­gründen wurde die Weih­nachts­feier der Profis gestri­chen, wie meh­rere Medien berichten. Doch der wohl­tä­tige Men­schen­freund Hasan Ismaik war natür­lich zur Stelle, bot über Face­book an, Spieler, Trai­ner­team und deren Frauen zu sich nach Hause ein­zu­laden. Da hatte das Team aber schon privat eine Party orga­ni­sisert. Zu schade.

7.

So ganz ohne Weih­nachts­feier ist viel­leicht aber auch keine schlechte Idee. Dann kann sich zumin­dest kein betrun­kener Georg Koch seine Zigarre mit einem 200-Mark-Schein anzünden, um anschlie­ßend die Spie­ler­frauen anzu­pö­beln. So geschehen beim SV Titania Erken­schwick.

8.

Wenn ihr morgen am vierten Advent die letzte Kerze anzündet, euch den fünften Glüh­wein ein­schenkt und die sechste Packung Spe­ku­la­tius auf­macht, dann freut euch. Nicht nur auf Weih­nachten, Geschenke, Bauch voll­schlagen, nein. Son­dern auch auf Sand, Hitze, Fuß­ball. Das Finale der WM in Katar ist für den 18. Dezember 2022 ange­setzt – ihr ahnt es schon – den vierten Advent.

9.

Der Weih­nachts­mann im Zen­trum eines Mani­pu­la­ti­ons­skan­dals? Klingt eini­ger­maßen absurd, ist in Bel­gien aber Rea­lität. Der ser­bi­sche Spie­ler­ver­mittler Dejan Vel­j­kovic ist Kron­zeuge für den Pro­zess um Spiel­ma­ni­pu­la­tionen in Bel­giens oberster Spiel­klasse. Vel­j­kovic hatte Dut­zende Spieler ver­mit­telt und unlau­tere Deals mit Ver­eins­ver­ant­wort­li­chen aus­ge­han­delt. In den ent­spre­chenden Kreisen nennt man ihn des­halb Weih­nachts­mann“, weil er so viele Geschenke ver­teilte.

10.

Zu guter Letzt sei noch an diese legen­däre Szene erin­nert. Ist ja nochmal gut gegangen. In diesem Sinne: Frohes Fest!