Wer isst bald aus dem Stroh­halm?
Maxi­mi­lian Beister hat seine ein­jäh­rige Ver­let­zungs­pause genutzt. Gut, fit ist er noch nicht geworden, aber der Mit­tel­feld­spieler vom Ham­burger SV hatte auch einiges zu tun. Beister grün­dete eine Nach­hil­fe­schule und einen Fuß­ball­verein in Lüne­burg, da schafft sich einer noch einen Arbeits­platz. Und nun ist er sogar unter die Erfinder gegangen: Der 24-Jäh­rige mel­dete ein Patent an für den Snaxcup“. Der sieht aus wie ein Papp­teller, der auf einen Becher geklebt ist. Ein Stroh­halm steckt in der Mitte, erlaubt das Trinken beim Essen. Dadurch bleibt eine Hand frei“, sagt er. Am Sonntag gegen Mainz kommt der Snaxcup in einem Fan-Restau­rant erst­mals zum Ein­satz. Viel­leicht ist das mit der freien Hand doch keine gute Idee. Bei einer wei­teren Heim­nie­der­lage könnten einige Ultras dafür sorgen, dass die HSV-Profis künftig nur noch durch die Schna­bel­tasse essen. Das gehört nicht zum Fuß­ball­ge­nuss.

Wer hat nah am Wasser gebaut?
Thomas Schaaf jeden­falls nicht. Ver­mut­lich zum ersten Mal seit der F‑Jugend tritt er gegen Werder Bremen an, als Trainer von Ein­tracht Frank­furt. Sein Kom­mentar zum ersten Spiel gegen den Klub, für den er 41 Jahre spielte und arbei­tete: Es sei schon beson­ders“. Aha. Cle­mens Fritz geht das Wie­der­sehen näher, der Werder-Kapitän sagt, dass er fürchtet, am Sonntag zur fal­schen Bank zu laufen. Tipp: Nicht zu dem Trainer gehen, der vor lauter Rüh­rung ein Nicker­chen hält.

Wer bekommt den Lauf­pass?
Laut dem Kicker“ legt Frei­burgs Vla­dimir Darida pro Spiel im Schnitt 13,06 Kilo­meter zurück. Dem Tsche­chen auf den Fersen sind der Glad­ba­cher Chris­toph Kramer mit 12,77 und Lukas Rupp mit 12,61 Kilo­me­tern pro Spiel. Von dem dritt­plat­zierten Pader­borner ist jedoch eine Leis­tungs­stei­ge­rung zu erwarten, schon im direkten Duell mit Spit­zen­reiter Darida am Samstag. Denn laut einem anderen Fach­blatt, der Bild“, hat Play­mate Noelle Mondo­loni (23) ihren Freund ver­lassen. Ob Rupp nun künftig ihr hin­ter­her­läuft oder anderen Frauen – die Sohlen sollten glühen.

Wo wurde die Revo­lu­tion abge­sagt?
Die Fans des FC Augs­burgs wollten schon mit bren­nenden Fackeln zum Sta­dion ziehen und die Mar­seil­laise singen. Prä­si­dent Walther Seinsch ist nach 14 Jahren aus gesund­heit­li­chen Gründen zurück­ge­treten. Alles schien nun mög­lich, werden einige Augs­burger gedacht haben, zum Bei­spiel dass unser Verein irgendwie inter­es­sant wird. Doch Seinsch‘ Nach­folger weist sie in die Schranken. Es wird keine Revo­lu­tion geben“, sagt Klaus Hof­mann. Die Augs­burger pusten nun leise die Fackeln aus. Am Samstag spielt der FCA übri­gens in Köln. Naja.