Per­fekte Mas­ke­rade: Hape Ker­ke­ling in seiner Rolle als Bert van Mar­wijk“, mit der er auch schon bei Borussia Dort­mund (2004−2006) bril­lierte.

Der 49-Jäh­rige hatte sich im Sep­tember nach der Ent­las­sung von Ex-Coach Thorsten Fink in per­fekter Ver­klei­dung als Nach­folger aus Hol­land prä­sen­tiert – mit tadel­losem nie­der­län­di­schen Akzent. In diesem erklärte er auf seiner ersten Pres­se­kon­fe­renz: Ick freue mich darauf, hier lecker Fisch­bröt­schen zu esse.“ Nicht das erste Mal, dass sich der sym­pa­thi­sche Komiker als Trainer-Double her­vortat. Unver­gessen sein Auf­tritt als GAK-Inte­rims­coach Albertas Kli­ma­wiszys.

Doch nie­mandem fiel der Schwindel auf. Auch nicht, als Ker­ke­ling alias van Mar­wijk im Trai­ning den Enten­tanz“ ein­stu­dieren ließ oder nach Nie­der­lagen seinen Spie­lern gleich meh­rere Tage frei gab.

Der ruhm­reiche HSV – Opfer eines TV-Streichs

Erst als der Komiker – nach der 0:3‑Pleite in Hof­fen­heim – das ganze Team zu einer Woche Wohn­wa­gen­ur­laub in Hol­land ver­don­nerte, da däm­merte es Fans und Ver­ant­wort­li­chen: Sie waren Opfer eines TV-Streichs geworden.

Doch die Ver­pflich­tung Ker­ke­lings ist nicht die ein­zige Per­sonal-Posse beim HSV geblieben: Erst vor wenigen Tagen stellte der Klub den Ex-Dschun­gel­camper Mola Ade­bisi ein.

Sport­di­rektor Oliver Kreuzer und die Scou­ting-Abtei­lung waren jedoch bis zum Schluss über­zeugt, es handle sich in Wirk­lich­keit um Patrick Owo­mo­yela.

——
PS: Diesem Text ver­danken wir den geschätzten Kol­legen des Satire-Blogs Mutti, der Libero“. Für einige unter unseren Lesern möchten wir das Wort Satire“ noch einmal ganz beson­ders betonen.