Seite 4: Hoch oben

14. Das Rie­senrad vom Dom, St. Pauli

Gute Aus­sicht

Vom Rie­senrad kann man 19,10 Pro­zent des Mil­l­erntor-Rasens sehen. Übri­gens, der Dom ist auch Ursprung des total kul­tigen St. Pauli-Frei­beuter-Images. Doc Mabuse, ein Punk aus der Hafen­straße, kaufte hier vor über 30 Jahren eine Toten­kopf­fahne und brachte sie ins Sta­dion.

Adresse: Hei­li­gen­geist­feld 1, 20359 Ham­burg

Imago0044518318h
imago images

15. St.Pauli-Vereinsheim, St. Pauli

Team­be­spre­chung im Ver­eins­heim

Auch hier hingen die St. Pauli-Spieler ab: Früher war das Ver­eins­heim direkt neben dem Spie­ler­tunnel, wes­halb viele Profis von Mari­huana bene­belt aus den Kata­komben kamen. Hier wird auf Bier­bänken und Ball­saal­stühlen gesessen und ein Schild am Ein­gang weißt darauf hin, dass das Mit­bringen von Hunden nicht gestattet ist.

Adresse: Harald-Stender-Platz 1, 20359 Ham­burg

16. St. Pauli Fan­laden, St. Pauli

Brut­stätte von Mil­l­erntor Roar

Hier erschien vor über 30 Jahren die Null­nummer des Fan­zines Mil­l­erntor Roar, und plötz­lich war alles anders: Fans mischten sich in die Ver­eins­po­litik ein; sie standen auf gegen die Ras­sisten in der Kurve; sie grün­deten Fan­pro­jekte, Fan­läden und andere Fan­zines. Sie waren nicht mehr nur die zah­lenden Kunden, son­dern nahmen aktiv an einer sich wan­delnden Fuß­ball­kultur teil.

Adresse: Hei­li­gen­geist­feld 1, 20359 Ham­burg

17. Hafen­straße, St. Pauli

Ein Hauch vom alt(ernativ)en Ham­burg

In der Hafen­straße ist die beson­dere Ver­bin­dung zwi­schen Kiez und Club noch spürbar. Wenn man über sie schlen­dert, könnte einem der ehe­ma­lige Pauli-Keeper Volker Ippig über den Weg laufen, der nicht nur das links­al­ter­na­tive Gesicht des FC-St.Paulis prägte son­dern auch dort seine ehe­ma­lige WG hatte. Viel­leicht phi­lo­so­phiert man mit ihm dann über die großen Fragen des Lebens, über Gerech­tig­keit, Soli­da­rität und wo es am Hafen den besten Fisch gibt. 

Adresse: Hafen­straße, 21079 Ham­burg