Der Rabona-Pass von Matheus Cunha
Es gibt 11FREUNDE-Mit­ar­beiter, die sich bei Rabona-Ver­su­chen im Redak­ti­ons­flur Bänder gerissen haben, von denen der Ortho­päde bis dahin noch gar nicht wusste, dass es sie über­haupt gibt (gute Bes­se­rung an dieser Stelle an Kol­lege Reich und das Hea­vy­me­tal­band in seinem zweiten linken Fuß). Und es gibt Matheus Cunha, der mit Rabona-Pässen mal eben ganze Bun­des­liga-Vie­rer­ketten aus­he­belt.

Die Frisur von Mattéo Guenz­ouzi
Schon in seinem ersten Kurz­ein­satz gehörte der fran­zö­si­sche Natio­nal­spieler zu den auf­fäl­ligsten Hertha-Spie­lern. Was zum einen an seiner guten Leis­tung lag – und zum anderen an seiner Carlos-Val­der­rama-Gedächtnis-Mähne. Oder ist es doch eher eine Tina-Turner-Gedächtnis-Mähne? Was seine Frisur angeht, kommen uns jeden­falls genau zwei Sätze in den Sinn: Simply the best! Und: Guen­douzi nicht magst, dann ist das ver­dammt noch mal dein Pro­blem und nicht seins!

Mats Hum­mels
Was soll Mats Hum­mels denn noch alles machen, um Joa­chim Löw zu über­zeugen? Erst hat er die Dort­munder Hin­ter­mann­schaft sta­bi­li­siert, dann hat er wieder ange­fangen, traum­hafte Päss­chen aus dem Fuß­ge­lenk zu zau­bern und jetzt schießt er auch noch Tor um Tor. Wenn es so wei­ter­geht, belegt er dem­nächst einen Barista-Kurs, um Löw richtig leckeren Espresso kochen zu können, lernt dann bei der geobra Brand­stätter Stif­tung & Co. KG (so heißt die nun mal!) alles, was man über die per­fekte Play­mobil-Männ­chen-Frisur wissen muss, fängt danach aus Soli­da­rität an in der Öffent­lich­keit zu popeln und wech­selt schluss­end­lich in der Win­ter­pause zum SC Frei­burg. Anders aus­ge­drückt: So langsam hätte er sich seine DFB-Rück­kehr ver­dient. Wobei: Ist eine Nomi­nie­rung für die Natio­nal­mann­schaft im Jahr 2020 über­haupt noch eine Beloh­nung? Oder geht das mitt­ler­weile schon als Bestra­fung durch? Und ergibt die Nomi­nie­rung von Niklas Stark dann plötz­lich Sinn?

Lucas Alario
Was ein Lucas Alario im Straf­raum mit einem belie­bigen Rönt­gen­bild gemeinsam hat? Beide zeigen keine Nerven. Herz­lichst, ihr Dr. Alban!

André Hahn
Wir sind ehr­lich: André Hahn hatten wir irgendwie ver­gessen. Dabei pflügt sich der Mann noch immer durch die Äcker der Liga, umwi­ckelt seine voll­tä­to­wierten Hand­ge­lenke noch immer mit weißem Tape und trifft noch immer ab und zu in unge­müt­li­chen Herbst-Par­tien gegen Egal-Gegner dop­pelt. So wie am Wochen­ende, als er Mainz 05 quasi im Allein­gang abschoss. Oder wie es in Hol­ly­wood heißt: Hahn Solo.

Hannes Wolf
Apropos einen Gegner im Allein­gang abschießen: Das gol­dene Tor in der Partie zwi­schen Glad­bach und Leipzig erzielte Hannes Wolf. Der ja eigent­lich RB Leipzig gehört. Und der also ein biss­chen den 11FREUNDE-Traum lebt, indem er das Brause-Kon­strukt von innen heraus sabo­tiert. Oder wie es im Mär­chen heißt: der Wolf im Schafs­pelz.