FC Bayern Mün­chen

Was ist neu:
Hasan Sali­ha­midzic. Der Gute-Laune-Bär der, nun ja, guten Laune, ist plötz­lich Sport­di­rektor. Nicht bei einem Gute-Laune-Verein, son­dern, aus­ge­rechnet, beim FC Bayern. Wer jetzt aber denkt, dass die Granden des Rekord­meis­ters nur eine Witz­figur instal­liert hätte, der irrt. Denn Sali­ha­midzic greift durch – und erteilt Rauch­ver­bote. Erst gegen den Ath­le­tik­trainer, dann auch gegen Trainer Carlo Ance­lotti. Knatsch bei den Bayern? Von wegen. Auch sonst hätte sich Brazzo“ wun­derbar ein­ge­lebt, kommt mor­gens als erster, geht Abends als Letzter (was unserem Job­profil zufäl­li­ger­weise genau ent­ge­gen­läuft). Allein dass seine Frau Esther Copado als Yoga-Leh­rerin arbeitet und sich Sali­ha­midzic dafür schon lächelnd vor Buddha-Sta­tuen ablichten ließ, lässt noch Schlimmes befürchten.

Was fehlt:
Philipp Lahm. Der Mann, der uns über Wochen und Monate durch seine Social-Media-Prä­senz exklu­sivste Ein­blicke ins Innere, ins Herz, des Ver­eins schenkte, ist weg. Lahm spielt jetzt statt­dessen auf Legen­den­tur­nieren beim FT Mün­chen-Gern mit, oder eine Runde Golf mit Andreas Golf oder bekommt Kinder. Das Pres­se­büro des FC Bayern ver­misst seinen besten Mit­ar­beiter und muss jetzt selber wieder ran.

Der Auf­reger der Som­mer­vor­be­rei­tung:
0:4 gegen AC Mai­land, 0:2 gegen Inter Mai­land, 0:3 gegen Liver­pool und erste Pfiffe von den Rängen, als der FC Bayern im Spiel um den dritten Platz im [Setzen sie hier eine Auto­marke ein, die wir nicht nennen werden]-Cup gegen SSC Neapel auch noch verlor. Wie gut, dass der Meister zumin­dest den pres­ti­ge­träch­tigen Supercup gegen Borussia Dort­mund gewann. Andern­falls wäre die Frei­wil­lige Feu­er­wehr Unter­gie­sing wohl noch immer damit beschäf­tigt, den bren­nenden Baum – ach was – den ganzen Forst an der Säbener Straße zu löschen.

Wenn diese Mann­schaft ein Gif wäre, dann dieser:

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Das 11FREUNDE-Orakel:
Der FC Bayern Mün­chen wird Meister. Keine Pointe.

Was ist neu:
der Trainer. Peter Bosz hat nicht nur den welt­besten Akzent, dessen Aus­sprache des Wortes Streich­holz­schäch­tel­chen“ uns allein in akus­ti­sche Watte packt, son­dern könnte, irgend­wann einmal viel­leicht, der welt­beste Trainer werden. Per­so­nell hat sich hin­gegen nicht so viel getan. Mit Maxi­mi­lian Philipp, Mo Dahoud, Ömer Toprak und auch Dan-Axel Zag­adou hat der BVB sich vor allem breiter auf­ge­stellt. Ob einer dieser Neu­zu­gänge das Spiel auf ein neues Level hieven könnte, bleibt frag­lich. Mehr Hoff­nung ver­breitet da schon Rück­kehrer Mario Götze, augen­schein­lich einer der Lieb­linge Bosz’. Und Götze weiß schließ­lich genau wie es ist, als einer gehan­delt zu werden, der, irgend­wann einmal viel­leicht, der Welt­beste sein könnte.

Was fehlt:
Dis­sens. Und auch Dis­senz.

Der Auf­reger der Som­mer­pause:
Ver­gesst den vor­an­ge­gangen Absatz. Denn etwas Dis­sens ist da schon am Bor­sig­platz fühlbar. Ous­mane Dem­bele, noch vor kurzem von 11FREUNDE als bester Youngster der Saison aus­ge­zeichnet, möchte weg. Gleich zum FC Bar­ce­lona. Und weil das nicht auf Anhieb klappte, bockte Dem­bele. Wes­halb ihn der Verein vor­erst sus­pen­dierte. Es wird noch etwas dauern, bis in dieser Per­so­nalie Einig­keit herrscht. Vor­erst genießt es Aki Watzke noch am Poker­tisch der größten Ver­eine der Welt zu sitzen und Dinge zu sagen wie: Bar­ce­lona ist dem Wunsch, Dem­belés Transfer zu rea­li­sieren, bisher keinen Mil­li­meter näher gekommen.“

Wenn diese Mann­schaft ein Gif wäre, dann dieser:

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Das 11FREUNDE-Orakel:
Ein Platz zwi­schen 1 und 18 wird es schon werden.

Das ist neu:
Meh…

Das fehlt:
Mh…

Auf­reger der Som­mer­pause:
Tss…

Wäre die Mann­schaft ein Gif, dann:
Jaja…

Das 11FREUDE-Orakel:
Pff…