Mats Hum­mels
Machte gegen Bayer Lever­kusen nicht sein bestes Spiel – und steht dazu. Wes­halb er nach dem Spiel bei Insta­gram schrieb: Um uns dann mit einem sehr unnö­tigen Gegentor, bei dem ich leider auch ganz falsch ver­tei­digt habe, das Spiel doch noch aus der Hand zu geben.” Das ist aller Ehren wert. Und trotzdem, Hum­mels’ Timing ist aktuell so unglück­lich, wahr­schein­lich macht er nächste Woche eine Bar auf, inves­tiert in Rei­se­un­ter­nehmen und will anschlie­ßend FFP1-Masken unter die Leute bringen.

Bai­leys Flanke und Diabys Ball­kon­trolle
Warum gucken wir Fuß­ball? Weil wir den Pulk lieben, wenn wir uns mit anderen freuen? Dann würde aktuell nie­mand mehr schauen. Weil wir wissen wollen, wer gewinnt? Dafür gibt es den Video­text. Schauen wir, weil wir Fan eines Verein sind, dem wir treu bleiben wollen? Dann müssten wir uns den anderen Quatsch jeden­falls nicht ansehen. Nein, wir schauen, weil dieser Sport in ein­zelnen Momenten eine Über­ra­schung für uns bereit­hält. Wenn jemand wie Leon Bailey einen freien Raum erkennt, 50 Meter weiter vorne, dia­gonal zu seiner Posi­tion, und wenn dann jemand wie Moussa Diaby den Flug­ball zart zu Boden nimmt, wei­ter­ver­ar­beitet, ein Tor schießt. Dann ist Fuß­ball Per­fek­tion. Und wun­der­schön anzu­sehen.

Die Lever­ku­sener Innen­ver­tei­di­gung
Es ist natür­lich ein­fach, sich über die Dort­munder Offen­siv­be­mü­hungen im Spit­zen­spiel lustig zu machen. Man muss aber auch sagen: Lever­ku­sens Defen­sive um Tap­soba und Jona­than Tah stand wie eine Wand zwi­schen dem BVB und dem eigenen Tor. Gerüchten zufolge soll Donald Trump an seinem letzten Amtstag beim Zappen auf dieses Spiel gestoßen sein und die Nerven ver­loren haben: Da steht sie ja! Meine Mauer! Und die Mexi­kaner hätten es nichtmal bezahlen müssen!”

Michael Preetz
Bitte nicht falsch ver­stehen, aber Her­thas Manager dürfte die Amts­ein­füh­rung von Joe Biden am gest­rigen Abend nicht gefallen haben. Schließ­lich steht Preetz mit der Abset­zung von Donald Trump nun auf der Spit­zen­rei­ter­po­si­tion aller Funk­tio­näre von etwas zu selbst­be­wussten Haupt­stadt­pro­jekten, bei denen sich alle Beob­achter fragen: Wie lange noch?

Andrej Kra­maric
Traf gegen Hertha BSC dop­pelt und war damit mal wieder spiel­ent­schei­dend für Hof­fen­heim. Ach was, seien wir doch ehr­lich, die zehn Hof­fen­heimer, die drum­herum spielen, sind in diesem Jahr der­maßen abhängig von Kra­maric, die Ber­liner Polizei erklärte noch am Diens­tag­abend das Olym­pia­ge­lände zum gedul­deten Dro­gen­um­schlag­platz.