Bayer Lever­kusen


Das ist neu:

Der Trainer. Heiko Herr­lich, der früher voll der Psycho war“ hat mit Jahn Regens­burg bewiesen, dass es Wunder nicht nur in der Bibel, son­dern tat­säch­lich auch in der Ober­pfalz gibt. Zwei Auf­stiege in zwei Jahren sind zwar in Lever­kusen schon rein prak­tisch eigent­lich unmög­lich. Aber viel­leicht man muss nur feste dran glauben. So wie Herr­lich, der seine Spieler mit Bibel-Zitaten zu moti­vieren ver­sucht. Und zur Not tut es auch ein Cham­pions-League-Platz. Dann würde sich Rudi Völler viel­leicht nicht mehr so auf­regen. Was ja irgendwie auch einem Wunder gleich­käme.

Das fehlt irgendwie:
Immer noch und immer wieder – Begeis­te­rung. Oder wie soll man das nennen, wenn eine Mann­schaft es in der Vor­saison bei zwei von drei Heim­spielen der Cham­pions-League-Grup­pen­phase nicht geschafft hat, das mit knapp 29.000 Zuschauern auch nicht gerade gigan­tisch große Sta­dion bis auf den letzten Platz zu füllen? Aber Lever­kusen hat eben auch so viel mehr zu bieten als nur Fuß­ball! Drei Stadt­be­zirke, die Fähre Lever­kusen-Hit­dorf-Köln-Langel oder den Wild­park Reu­schen­berg. Samt Mufflon-Gehege!

Auf­reger der Som­mer­pause:
Der Transfer von Chicharito hier, ein paar Wech­sel­ge­rüchte um Kevin Kampl da, ein biss­chen Auf­re­gung um einen vor­zei­tigen Abschied von Geschäfts­führer Michael Schade hier und Dis­kus­sionen dar­über, ob Stefan Kieß­ling nun zunächst auf der Bank oder der Tri­büne Platz nehmen muss da. Mehr war nicht. Was die ewige Frage auf­wirft: Gibt’s da nicht auch was von Ratio­pharm?

Wäre diese Mann­schaft ein GIF, dann dieses:

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11FREUNDE-Orakel:
Hakan Cal­ha­noglu, Chicharito und Ömer Toprak sind weg. Und trotzdem ver­fügt Bayer noch immer über einen exqui­siten Kader. Zumal die Drei­fach-Belas­tung in dieser Saison weg­fällt. Wenn Jona­than Tah (21), Julian Brandt (21), Ben­jamin Hen­richs (20), Kai Havertz (18) und Co. auch nur annä­hernd das aus sich her­aus­holen, was selbst Pseudo-Experten auf fünf Tonnen Wei­zen­bier in ihnen erkennen sollten, und sich der Rest der Truppe nicht in ein kol­lek­tives Form­tief schau­felt, muss es schon mit dem Teufel zugehen, damit Lever­kusen nicht unter die ersten Sechs kommt. Und selbst dann wären da ja noch Heiko Herr­lich und seine Bibel.