Gheorghe Hagi tauchte erst neu­lich auf unserer freund­li­chen Fami­li­en­seite auf. Ein Video zeigte den rumä­ni­schen Halb­gott wie er einem seiner Spieler gehörig den Marsch blies, weil der Zeit schinden wollte. Der Mann war eben schon immer für ein schönes Spiel.

Kar­paten-Mara­dona nannten sie Hagi, der einst für Real Madrid und Bar­ce­lona spielte, seine inten­sivste Duft­marke aber wohl bei Gala­ta­saray hin­ter­ließ. Von 1996 bis 2001 spielte er für die Türken, holte vier Meis­ter­schaften, zwei Pokal­siege und 2000 den Uefa-Cup (später noch den Uefa-Supercup). Dann been­dete er seine große Kar­riere. Sein viel­leicht schönstes Tor für Gala“ schoss Rumä­niens Fuß­baller des Jahr­hun­derts“ in der Cham­pions League Grup­pen­phase 2000 gegen Monaco. Gönn dir mal einen“, grölten früher die Dorf­äl­testen hinter der Bande bei jeder aus­sichts­rei­chen Schuss­po­si­tion. Gönnen wir uns dieses Tor und danken dem Fuß­ball­gott für diesen linken Fuß.