Chris­tian Poulsen zeigte sich im Jahr 2002 dankbar dar­über, dass ihm der FC Kopen­hagen den Wechsel zum FC Schalke 04 ermög­lich hatte. Des­halb über­wies er einige Zeit lang von seinem Gehalt regel­mäßig einen Teil an seinen däni­schen Ex-Klub. Das größten Anteil bekamen die Trainer, weil sie ihn zu einem Top­spieler geformt hatten. Der Rest floss in die Stra­fen­kasse.

Pepe hätte ganz leicht für sein Hei­mat­land Bra­si­lien auf­laufen können. 2003 wurde er für das bra­si­lia­ni­sche Olym­pia­team nomi­niert, doch Pepe reiste nicht an – sein Pass war abge­laufen. Drei Jahre später debü­tierte er statt­dessen für Por­tugal in der A‑Mannschaft.

Dass Wesley Sneijder in der ver­gan­genen Saison lange Zeit ver­letzt fehlte, traf ihn beson­ders hart. Nicht nur der Kon­takt zu den Mit­spie­lern litt dar­unter. Auch privat fehlte ihm in dieser Phase eine wich­tige Bezugs­person: Seine Ehe­frau Yol­anthe Cabau van Kas­bergen. Für ihr Ziel, Schau­spie­lerin in Hol­ly­wood zu werden, hält sich die Sneijder-Gattin haupt­säch­lich in den Ver­ei­nigten Staaten auf. Der nie­der­län­di­sche Bou­le­vard befürchtet daher das Schlimmste: Kon­zen­tra­ti­ons­mängel bei Sneijder wäh­rend der Euro­pa­meis­ter­schaft.

Ein Mini­mal­ziel hat Bun­des­trainer Joa­chim Löw mit dem Sieg gegen Por­tugal schonmal erreicht: Die DFB-Elf kann ersten Platz in der ewigen EM-Tabelle in diesem Jahr nicht mehr ver­lieren. Das wäre nur mög­lich gewesen, wenn Deutsch­land alle Spiele ver­loren und die Nie­der­lande par­allel den Titel geholt hätte.