SC Frei­burg

Rest­pro­gramm:
Frei­burg – Pader­born
HSV – Frei­burg
Frei­burg – Bayern Mün­chen
Han­nover – Frei­burg

Ganz klar: Vor dem Spiel gegen Stutt­gart am ver­gan­genen Spieltag hatte Frei­burg sein Schicksal in den eigenen Händen. Die Aus­gangs­lage: Als ein­ziger Klub unter den fünf hei­ßesten Abstiegs­kan­di­daten würden sie noch auf vier direkte Kon­kur­renten treffen und ins baden-würt­tem­ber­gi­sche Kräf­te­messen ging Frei­burg als Tab­bel­len­vier­zehnter. Doch dann das: Eine schwache erste Halb­zeit führte zu einem ent­täu­schenden 2:2‑Unentschieden. Nach dem Spiel zog sich das Gesicht aller Frei­burger zu einer ein­zigen großen Sor­gen­falte zusammen. Denn in den Kata­komben der Stutt­garter Arena sagte Trainer Chris­tian Streich: Wir haben in der ersten Halb­zeit furchtbar gespielt und viele Dinge falsch gemacht. Aber es gibt nur einen Ver­ant­wort­li­chen – und das bin ich.“ Der meist auf Fremd­ver­schulden behar­rende Breisgau-Bielsa radikal selbst­kri­tisch? Da brennt der Hut.

11FREUNDE-Baro­meter: 50 % Abstiegs­wahr­schein­lich­keit, es gibt ja noch Nils Petersen

Han­nover 96

Rest­pro­gramm:
Wolfs­burg – Han­nover
Han­nover – Bremen
Augs­burg – Han­nover
Han­nover – Frei­burg

Ja gut, ähm…“ Man kommt zur­zeit nicht drum herum, wie der Kaiser in ein Gespräch über Han­nover 96 im Abstiegs­kampf ein­zu­steigen. Nicht aus freund­li­cher Träg­heit, son­dern aus purer Rat­lo­sig­keit. In den kom­menden drei Spielen geht es für Han­nover gegen den Tabel­len­zweiten aus Wolfs­burg und die beiden Europa-League-Aspi­ranten Werder Bremen und Augs­burg. Wie soll das nur gut gehen? Die Hoff­nung basiert auf einem Instant-Trainer-Effekt durch Michael Front­zeck, der nach den auf­re­genden Trainer-Wechsel-Wochen rund um Jürgen Klopp, Bruno Lab­badia und Thomas Tuchel still und heim­lich Tayfun Korkut als Han­nover-Trainer ablöste. Das Debüt ging mit einer 1:2‑Niederlage gegen Hof­fen­heim schief, aber Klub­chef Martin Kind bleibt opti­mis­tisch: Ich denke, dass man Unter­schiede erkennen konnte.“ Ja gut, ähm…

11FREUNDE-Baro­meter: 99 % Abstiegs­wahr­schein­lich­keit, und 99 Punkte im Schritt-nach-vorne-Zähler

Ham­burger SV

Rest­pro­gramm:
Mainz – HSV
HSV – Frei­burg
Stutt­gart – HSV
HSV – Schalke

Was für ein Lebens­zei­chen! Als Pierre-Michel Lasogga in der 71. Minute gegen Augs­burg den Ball kom­pro­misslos zur 3:2‑Führung unter die Latte zim­merte, besie­gelte er end­gültig den ersten Sieg nach neun Spielen. Und es war viel mehr als das. Der HSV hatte nach sechs Spielen wieder ein Tor geschossen. Und dann zwei nach­ge­legt. Die Mann­schaft mit den meisten erzielten Tref­fern am 30. Spieltag? Der HSV. Mit 19 Tref­fern nun nahe dran an der Hälfte der bis­he­rigen 50 Sai­son­treffer von Cris­tiano Ronaldo? Der HSV. Was für ein Lebens­zei­chen! Gegen Mainz, Frei­burg, Stutt­gart und das Züng­lein an der Waage, Schalke 04, scheinen wei­tere Treffer wahr­schein­lich.

11FREUNDE-Baro­meter: 0 % Abstiegs­wahr­schein­lich­keit, ein Tor in der Rele­ga­tion reicht ja.