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Alex­andre Pato 2012

Nicht einmal eine halbe Saison hielt es den Bra­si­lianer nach der Über­gabe der Nummer Neun beim AC. Zuvor hatte Alex­andre Pato wirk­lich erfolg­reiche fünf Jahre bei den Ros­si­neri ver­lebt. In der Saison 12/13, kurz nach Inz­aghis Kar­rie­re­ende als Profi, wurde dem Bra­si­lianer die neue Tri­kot­nummer über­reicht. Pato bestritt ledig­lich sieben Spiele, ehe er zurück nach Bra­si­lien wech­selte. Wie sich im Nach­hinein her­aus­stellte, war die Neun eine viel zu große Bürde für den heute 30-Jäh­rigen und nur der Anfang einer ver­rückten und kuriosen Chronik.

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Ales­sandro Matri 2013

Der Fluch der Nummer Neun erfasste nach Alex­andre Pato dann Ales­sandro Matri, der bereits in seiner Jugend für die Ros­si­neri aktiv war. Vor seinem Wechsel zum AC sagte er in einem Inter­view: Es ist ein tolles Gefühl dorthin zurück­zu­kehren, wo man als Junge gespielt hat.“ Auf die anfäng­liche Euphorie Matris folgte aller­dings ziem­lich schnell Ernüch­te­rung. In 18 Auf­tritten mit der Nummer Neun erzielte der Stürmer ledig­lich ein Tor, ehe er bereits nach einer halben Saison fix zum AC Flo­renz flüch­tete.

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Fer­nando Torres 2014

Nach seinem Wechsel von Chelsea zu den Ita­lie­nern sagte Torres: Es ist eine Ehre und ein Pri­vileg, dieses Trikot zu tragen. Ich will die Mann­schaft in die Cham­pions League zurück­bringen und viel­leicht viele Jahre hier bleiben.“ Doch zu Torres‘ Über­ra­schung war es genau das Trikot, das dem Spa­nier zum Ver­hängnis wurde. Nach zehn Ein­sätzen und einem Treffer been­dete Torres den Fluch und wech­selte zu Atlé­tico.

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Mattia Destro 2015

Um die Lücke“, die Torres hin­ter­lassen hatte, zu schließen, ver­pflich­teten die Ros­si­neri Mattia Destro im Januar 2015 zunächst auf Leih­basis vom AS Rom. Über­ra­schung: Der AC Mai­land zog die Kauf­op­tion nicht. Im Juni war das Aben­teuer Mai­land“ für Destro dann auch schon wieder vorbei.

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Luiz Adriano 2015

Scho­nungslos vergab der AC weiter die Nummer Neun. Nächstes Opfer: Luiz Adriano. In 26 Pflicht­spielen traf der bra­si­lia­ni­sche Stürmer ledig­lich vier Mal und ver­ließ den Verein nach sechs Monaten.

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Gian­luca Lapa­dula 2016

Mh, viel­leicht pro­bieren wir es noch ein Mal mit einem Ita­liener, schließ­lich war es Pippo auch“ – Gian­luca Lapa­dula kam in seinen 29 Pflicht­spielen für Mai­land immerhin auf acht Treffer. Nach genau einer Saison war trotzdem Schluss für ihn.

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Andre Silva 2017

Der Por­tu­giese kam im Sommer 2017 für sage und schreibe 38 Mil­lionen Euro vom FC Porto. Nach einer Saison ver­ließ er den Verein auf Leih­basis zum FC Sevilla. Nur kurz nach seiner Rück­kehr wurde er erneut ver­liehen und wird noch bis 2021 für die Ein­tracht aus Frank­furt auf­laufen.

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Gon­zalo Higuain 2018

Auch Top­star Gon­zalo Higuain konnte dem Fluch nicht trotzen. Anfang August kam der Argen­ti­nier leih­weise zu den Ros­si­neri. Nach knapp vier Monaten war aller­dings bereits Schluss. Juventus Turin brach die Leihe früh­zeitig ab und lieh ihn weiter zum FC Chelsea aus.

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Dabei hätte es doch so schön sein können…

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Krzy­sztof Piatek 2019

Als der Pole zu Mai­land kam, gaben ihm die Ver­ant­wort­li­chen die Nummer 19, was sich als voller Erfolg aus­zahlte. Kein Ros­si­neri in der His­torie hat schneller sechs Tore erzielt als Piatek. Im Sommer trafen Mai­lands Bosse jedoch eine fol­gen­schwere Ent­schei­dung: Nachdem Piatek im Sommer Inz­aghis Nummer über­nahm, gelangen ihm in zwanzig Pflicht­spielen ledig­lich nur noch fünf Scor­er­punkte. Zum Ende der Win­ter­trans­fer­pe­riode 19/20 wech­selte der Pole zu Hertha BSC.

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Nach dem Wechsel von Piatek zur Hertha ist die Nummer Neun bis­lang noch nicht ver­geben worden. Doch der Fluch schlum­mert weiter in den Tiefen des San Siros…

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