1.

Seit Andreas Neu­en­dorf mit seinem rot-blonden Vokuhila durch die Bun­des­liga kul­tete, ist Zecke“ für viele ein Vor­bild. Wie groß die Strahl­kraft des ehe­ma­ligen Hertha-Spie­lers heute noch ist, hat Kor­bian Linner vom TSV 1860 Rosen­heim schmerz­haft zu spüren bekommen. Nach einem Spa­zier­gang durch den Wald legte der Regio­nal­liga-Stürmer seine Kla­motten ins Gras und sprang in den See. Einige Zecken begriffen das wohl als Chance, einmal wie ihr großes Vor­bild auf dem Fuß­ball­platz zu stehen und ver­steckten sich in den Kla­motten. Zuhause bemerkte Linner, dass sein Körper von den Blut­saugern über­säht war. 19 Stück hatten sich in ihm fest­ge­sto­chen. Linner muss nun Anti­bio­tikum schlu­cken und ver­passt den Sai­son­start.

2.
Ähn­lich skurril die Ver­let­zung, die sich Man­chester Uniteds Star Robin van Persie im Februar 2013 gegen die Queens Park Ran­gers zuzog. Van Persie sprin­tete die rechte Seite ent­lang, holzte den Ball von der Grund­linie noch in die Mitte und fiel anschlie­ßend unge­bremst in den Kame­ragraben. Das Ergebnis: 1:0 durch Rafael nach Vor­ar­beit Van Persie und eine Hüft­ver­let­zung beim Hol­länder. Nach Kame­ra­ein­stel­lungen aus der betref­fenden Kamera haben wir leider ver­geb­lich gesucht.

3.
Dass Mikro­wellen heim­tü­cki­sche Maschinen sind, weiß sicher­lich jeder, der in den frühen Neun­zi­gern in den zwei­fel­haften Genuss eines Heiße Hexe“-Automaten-Burgers gekommen ist. Beson­dere Vor­sicht in Sachen Mikro­wellen wird in Zukunft auch Ver­tei­diger Kirk Broad­foot von den Glasgow Ran­gers walten lassen. Dieser berei­tete sich im Jahre näm­lich 2009 zwei Früh­stücks­eier in der Mikro­welle zu. Was wie ein gemüt­li­cher Sonn­tags­brunch bei den Ludolfs klingt, ist tat­säch­lich ziem­lich gefähr­lich. Eines der kochend heißen Eier platzte näm­lich, als es auf Broad­foots Teller lag und fügte dem ansonsten knall­harten Ver­tei­diger Ver­brü­hungen im Gesicht zu.

4.
Eine Ver­let­zung aus der Rubrik Das hätte uns auch pas­sieren können“: AC Mai­lands alter Hau­degen Ales­sandro Nesta zog sich einst eine Hand­ver­let­zung zu und fiel vier Wochen aus. Auch wenn Nesta die Gerüchte demen­tierte, hält sich als Grund für die Ver­let­zung hart­nä­ckig, dass Nesta, Hobby-Zocker vor dem Herrn, zu lange an der Play­Sta­tion gedad­delt hat. Und zu lange“ heißt in diesem Falle so lange, bis eine Sehne in seinem linken Daumen riss. Ob ihm bei der anschlie­ßenden Ope­ra­tion auch die vier­eckigen Augen gerichtet werden mussten, ist nicht bekannt.

5.
Richard Wright wird den wenigsten deut­schen Fuß­ball­fans ein Begriff sein, in Eng­land dagegen ist der Keeper seit 1995 im Pro­fi­fuß­ball unter­wegs. Bei seiner Sta­tion in Everton sorgte Wright anno 2006 für Kopf­schüt­teln, als er sich vor dem Spiel gegen Chelsea am Knö­chel ver­letzte. Der Trep­pen­witz daran: Wright stol­perte beim Warm­ma­chen über ein Schild, das das Warm­ma­chen vor dem Tor unter­sagte. Slap­stick pur!