Tur­nier­mann­schaft“

Du sitzt mit deinen fuß­ball­be­geis­terten Freunden in einer Kneipe und zwangs­läufig stellt jemand die Frage nach den WM-Favo­riten. Gleich wird irgend­je­mand Deutsch­land erwähnen. Du war­test kurz die Gegen­rede ab und lässt dann bei­läufig das Wort Tur­nier­mann­schaft“ fallen. Echte Könner ordern danach mit einem kurzen Hand­zei­chen rou­ti­niert eine Runde Bier.

Für mich einer der Geheim­fa­vo­riten“

Geht es in einer Dis­kus­sion gerade mal nicht um Frank­reich, Bra­si­lien, Deutsch­land, Spa­nien oder Argen­ti­nien (diese bezeichnet man näm­lich als Favo­riten), dann ein­fach mal einen Geheim­fa­vo­riten droppen. Das Land ist eigent­lich egal. Blöd nur, dass man dazu eine kleine Begrün­dung lie­fern sollte. Tipp: Ein­fach was mit Men­ta­lität, Zusam­men­halt und einem unter­schätzten Pre­mier-League-Spieler zusam­men­dichten.

In dieser Gruppe kann jeder jeden schlagen“

Sollte jemand in deiner Umge­bung einen Satz beginnen mit: In Gruppe H hat ja…“ grätscht du mit dieser Phrase in Knie­höhe dazwi­schen. Hierbei ist es völlig egal, welche Teams in dieser Gruppe sind, denn: Die kochen auch nur mit Wasser.“ Auch diese Phrase unbe­dingt ver­wenden. Immer.

Es gibt keine Kleinen mehr“

Drin­gend zu emp­fehlen bei Außen­sei­ter­siegen. Spä­tes­tens seit dem Kar­rie­re­ende von Philipp Lahm immer pas­send.

Hier gibt es keinen Schön­heits­preis zu gewinnen.“

Eignet sich vor­züg­lich für bös­ar­tige Grät­schen oder als Ana­lyse knapper 1:0‑Siege. Dazu lässt sich mit diesem Spruch auch das absur­deste WM-Outfit treff­lich ein­ordnen.