Denk ich an Lau­tern in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht.“ Trifft das auf Sie zu, Herr Briegel?

Es ist ja ganz normal, dass ich als Kai­sers­lau­terer Junge da mit­fie­bere. Aber das bin nicht nur ich, das ist die ganze Pfalz. Egal, wo ich hin­komme, werde ich darauf ange­spro­chen. Jeder fragt sich, ob es reicht, ob der FCK die Klasse halten kann.

Suchen die Leute, die Sie anspre­chen, Hilfe bei Ihnen? Sollen Sie das Steuer her­um­reißen?

Ab und zu pas­siert das. Aber ich muss dazu sagen: Der FCK hat noch einen Zivil­pro­zess gegen mich laufen, von daher ist das schlecht mög­lich.

Stimmt es denn, dass eine ganze Region stirbt, wenn der Verein in der sport­li­chen Bedeu­tungs­lo­sig­keit ver­schwindet?


Kai­sers­lau­tern als Wirt­schafts­standort hat es schwer, hinkt anderen Regionen hin­terher. Laut einer Studie hat die Stadt im Jahre 2030 noch ca. 70.000 Ein­wohner, knapp 30.000 weniger als heute. Abge­sehen vom Wirt­schaft­li­chen hat der Verein aber auch eine kul­tu­relle Bedeu­tung. Außer Fuß­ball gibt es hier nicht viel. Das betrifft nicht nur die Stadt selbst, son­dern die ganze Region, bis hin nach Mann­heim.

Ist diese hohe Bedeu­tung auch eine Last für den Verein?


Natür­lich. Denn die Men­schen hängen mit ihrem Herz voll und ganz am FCK. Ich nenne ihnen ein Bei­spiel, das ich in den 80er Jahren als Spieler erlebt habe: Ein sehr kranker Mann hatte einen letzten Wunsch: Er wollte mich, den Kapitän des FCK, kennen lernen. Er hat an nichts anderes gedacht als an den FCK – obwohl er dem Tode geweiht war! Wenn ich in dieser Lage wäre… ich weiß nicht, ob ich an Fuß­ball denken würde… Aber dieser Mann hat sich riesig gefreut, mich noch zu sehen.

Sie spra­chen an, dass Kai­sers­lau­tern relativ wenige Ein­wohner hat. Ist es nicht ein Wunder, dass ein Verein aus einer so kleinen Stadt sich so lange im Pro­fi­fuß­ball gehalten hat?


Das sehe ich nicht so. In den 70er, 80er und 90er Jahren hat der Verein von seinen Zuschauern gelebt. Die Ein­tritts­er­löse machten 80 Pro­zent des Etats aus, Spon­so­ren­gelder nur 20. Und weil das Sta­dion immer voll war, konnte der FCK sich in der Bun­des­liga halten. Heute hat sich dieses Ver­hältnis jedoch umge­dreht.

Ist der FCK also ein Opfer der modernen Ver­mark­tung des Fuß­balls geworden?

Nicht unbe­dingt. Noch in den 90ern ist der FCK zweimal Meister geworden. Damals hätte man also die Mög­lich­keit gehabt, den Verein län­ger­fristig zu eta­blieren. Doch man hat sie nicht genutzt.

Statt wei­terhin solide zu planen, setzte bei den Ver­ant­wort­li­chen über­stei­gerte Risi­ko­be­reit­schaft ein. Auf wel­ches Datum würden Sie diesen Bruch bezif­fern?

Der FCK wurde 1998 Deut­scher Meister – danach musste man was machen, um weiter oben mit­zu­spielen. Drei, vier Jahre war die Mann­schaft ja auch oben mit dabei. Erst danach ging es bergab.

Waren die Inves­ti­tionen denn wirk­lich sinn­voll? Hat man wirk­lich geglaubt, dass Youri Djor­kaeff nach Kai­sers­lau­tern passt?

Djor­kaeff war schon ein Riesen-Transfer. Aber der FCK stand gut da, spielte in der Cham­pions-League und wollte sich ver­stärken. Vorher hatte man stets preis­werte Spieler geholt. Dann hat man geschaut: Was gibt der Markt her? – und war dabei sicher­lich risi­ko­freu­diger als in den Jahren zuvor. Djor­kaeff war Welt­meister, ein Welt­klasse-Spieler, und jeder hat sich gefreut, als er kam. Tja, der Erfolg blieb aus. Aber im Nach­hinein ist man immer schlauer!

Über lange Zeit war die Mann­schaft von Spie­lern geprägt, die aus der Region stammten, Spie­lern wie Fritz Walter, Josef Pir­rung, Stefan Kuntz und nicht zuletzt Ihnen. Wurde diese Linie durch solche Trans­fers fahr­lässig unter­bro­chen?

Das kann ich nicht beur­teilen. Im Fall von Djor­kaeff spielte seine Her­kunft jeden­falls keine Rolle.

Wer trug das Anspruchs­denken, das mit dem Djor­kaeff-Transfer Gestalt annahm, in den Verein hinein?


Auch das vermag ich nicht zu sagen. Ich war nur noch kurze Zeit nach dem Wie­der­auf­stieg sport­li­cher Leiter.

Sie sagten nach der Meis­ter­schaft von 1998: Der Erfolg über­deckt hier vieles, mit den guten Zeiten kann es ganz schnell vorbei sein.“


Was man so alles gesagt hat! (lacht) Kann schon mög­lich sein, dass ich damals gedacht habe: Viel­leicht hat der Verein zuviel inves­tiert.Es drängt sich der Ver­dacht auf, als wären die Ver­ant­wort­li­chen nach dem Durch­marsch von der zweiten Liga zum Meis­ter­titel grö­ßen­wahn­sinnig geworden.

Von außen betrachtet, kann man das so sehen. Aber es waren ja nicht nur die Trans­fers, die den FCK in Schwie­rig­keiten gebracht haben. Was aber noch grö­ßere Aus­wir­kungen hatte als solche Trans­fers war die Tat­sache, dass Kai­sers­lau­tern sich als WM-Spielort beworben hatte und in Folge dessen das Sta­dion aus­ge­baut wurde. Die Inves­ti­tionen, die nötig waren, um vier, fünf Spiele aus­richten zu können, waren meiner Ansicht nach zu hoch.

Kai­sers­lau­tern ist untrennbar mit dem Welt­meister-Mythos von 1954 ver­bunden. Von daher ist es nach­voll­ziehbar, dass man die WM 2006 unbe­dingt nach Kai­sers­lau­tern holen wollte. Ist der FCK ein Opfer seiner eigenen Tra­di­tion?

Man hat gedacht, man könnte das stemmen. Das hat nicht geklappt, und sicher­lich wird noch einiges aus dieser Zeit ans Tages­licht kommen. Aber ich war und bin kein Wirt­schafts­mann. Ich kann eigent­lich nur Fragen zum Sport­li­chen beant­worten.

Kommen wir zum Sport­li­chen. Nachdem Otto Reh­hagel den FCK 1998 zur Meis­ter­schaft geführt hatte, mahnten Sie: Der FCK könnte zum FC Reh­hagel werden.“ Hat man ihm damals zuviel Macht über­tragen?


Man hat ihm die Wün­sche erfüllt, die er hatte – zum Bei­spiel Djor­kaeff. Er hatte Erfolg, und man hat sich auf ihn ver­lassen. Man wollte unbe­dingt oben mit­spielen – und nicht zu ver­gessen: Man wollte unbe­dingt die WM. Letz­teres war meiner Ansicht nach das grö­ßere Pro­blem.

Sie waren noch unter Reh­hagel sport­li­cher Leiter, viel Ein­fluss hatten Sie jedoch nicht.

Es kam in der Öffent­lich­keit nicht so rüber, aber ich habe den­noch meinen Ein­fluss gel­tend gemacht. Michael Bal­lack habe ich geholt, den kannte Reh­hagel gar nicht!

Warum sind Sie dann nicht länger im Amt geblieben?

Ich habe auf­ge­hört, weil ich gesehen habe: So geht es nicht weiter. Das hatte aber rein per­sön­liche Gründe.

Es war die Zeit, als der gemüt­liche Verein FCK zur Schlan­gen­grube wurde. Waren ruhige, sach­liche Gespräche über­haupt noch mög­lich?


Solange ich da war, hat man noch mit­ein­ander geredet. Wie es später war, weiß ich nicht (lacht).

Im Sep­tember 2002 leis­tete Vor­stands­mit­glied Robert Wie­sche­mann den Offen­ba­rungseid. Vor lau­fenden Kameras ver­zet­telte er sich und sagte: Wir haben ein Defizit an Durch­blick – alle!“

Das war sehr unglück­lich. Aber man muss dazu sagen, dass Herr Wie­sche­mann krank und nicht voll bei Kräften war. Nor­ma­ler­weise hätte er es rhe­to­risch mit jedem auf­nehmen können

Ganz Unrecht hatte er den­noch nicht.


Das ist ein kom­plexes Thema, über das ich nicht reden möchte.

Um den Über­blick wie­der­zu­er­langen, wurde der Wirt­schafts­mann René C. Jäggi als neuer Vor­stands­vor­sit­zender und Nach­folger Atze Fried­richs geholt. War das eine gute Ent­schei­dung?

Nein. Kein wei­terer Kom­mentar.

Am 2. November 2002 wurden Sie in den Auf­sichtsrat berufen – als ein­ziger Fuß­ball­fach­mann. Sie blieben nur kurz im Amt. Wollten die Wirt­schafts­leute unter sich sein?

Herr Jäggi war der Allein­herr­scher. Ich habe in diesem Gre­mium keine Mehr­heit gehabt. Immer dagegen zu sein bzw. nur rum­zu­sitzen – das hat mir nicht gefallen. Des­wegen habe ich auch auf­ge­hört.

Sie waren zeit­gleich alba­ni­scher Natio­nal­trainer. Angeb­lich haben Ihre Kol­legen wich­tige Sit­zungen stets so ter­mi­niert, dass Sie gar nicht teil­nehmen konnten.

Das war zum Teil Schi­kane. Ich war immer zu errei­chen und wurde – zumin­dest zum Schluss – über­haupt nicht mehr gefragt.

Hätten Sie sich einen Mit­streiter gewünscht, z. B. Kalli Feld­kamp?

Ich hätte mir im Auf­sichtsrat Leute gewünscht, die Rück­grat hatten. Aber es waren zumin­dest einige dabei, die keines hatten.

Wen meinen Sie?


Ich möchte keine Namen nennen. Aber die­je­nigen wissen schon, dass ich sie meine.

Nachdem Jäggi die Finanz­vor­gänge der ver­gan­genen fünf Jahre hatte prüfen lassen, sah er sich zu einer Viel­zahl von Anzeigen ver­an­lasst.


Ich kann mich noch an diese Ver­samm­lung erin­nern. Man wollte zunächst bis 1998 zurück­gehen. Auf einmal wollte man doch bis 1996 zurück­gehen, denn damals war der Hans-Peter Briegel ja auch dabei. Er war zwar nur fürs Sport­liche ver­ant­wort­lich… Aber er war ja dabei!

Sie mussten 25.000 Euro Strafe wegen Steu­er­hin­ter­zie­hung zahlen. Wegen wel­chen Vor­gangs hat Jäggi Sie genau ver­klagt?


Das ist nicht richtig. Ich wurde nicht ver­ur­teilt. Das Ermitt­lungs­ver­fahren wurde nach §153a der Straf­ro­zess­ord­nung ein­ge­stellt. Dar­über­hinaus führt der 1.FC Kai­sers­lau­tern seit 2004 vor dem Land­ge­richt Kai­sers­lau­tern einen Zivil­pro­zess gegen mich und den ehe­ma­ligen Vize­prä­si­denten des Ver­eins, Herrn Axel Ulmer. Dabei geht es um die Ver­pflich­tung des Spie­lers Sforza in der Saison 1997/98. Der FCK begehrt unbe­rech­tig­ter­weise die Zah­lung von ca. 545.000,- EURO Scha­dens­er­satz.

Mit Aus­sicht auf Erfolg?

Nein, da zu keinem Zeit­punkt Schein­ver­träge, um Zah­lungen an Herrn Sforza zu ver­schleiern, abge­schlossen wurden. Unab­hängig davon ist dem Verein kein Schaden ent­standen. Die Ver­pflich­tung des Spie­lers Sforza war für den 1.FCK ein finan­zi­eller und sport­li­cher Glücks­fall. Sforza hat mit seiner Spiel­kunst erheb­lich dazu bei­getragen, dass der FCK Deut­scher Meister wurde. Im Übrigen wurde Herr Sforza dann später für eine Ablö­se­summe von ca. 13,6 Mio. DM an Bayern Mün­chen trans­fe­riert.

Atze Fried­rich wurde im Zuge der Anzeigen in Kai­sers­lau­tern zu einer per­sona no grata.


Diese Äch­tung hat er nicht ver­dient! Es ist ein­malig in der Bun­des­li­ga­ge­schichte, dass Ver­ant­wort­liche, die auch viel Posi­tives für den Verein geleistet haben, in der Öffent­lich­keit so platt gemacht wurden und immer noch werden. Das gibt es nur in Kai­sers­lau­tern.

War das eine macht­po­li­ti­sche Kam­pagne?

Ja. Und es ist eine Ironie des Schick­sals, dass Fried­rich und Wie­sche­mann den Jäggi sogar noch geholt haben!

Jäggi hat mit seinem harten Sanie­rungs­kurs den Verein an den Rand der sport­li­chen Exis­tenz geführt. Hätte er eine Alter­na­tive gehabt?

Meiner Mei­nung nach ja.

Können Sie for­mu­lieren, worin diese bestanden hätte?

Das geht jetzt auch wieder ins Wirt­schaft­liche und ist schwer zu erklären, Meiner per­sön­li­chen Ansicht nach hätte der FCK den Sta­di­on­ausbau auch selbst stemmen können. Statt­dessen wurde eine Objekt­ge­sell­schaft gegründet und das Sta­dion ver­kauft. Heute bezahlt der Verein 3,5 Mil­lionen Euro Miete im Jahr. Für weit weniger hätte er die Schulden abbauen können. Und das Sta­dion hätte ihm gehört.

Jäggi war ein reiner Wirt­schafts­mann. War er zu unemo­tional im Umgang mit dem Kul­turgut FCK?

Im Gegen­teil. Er hat es sehr gut ver­standen, die Lage noch schlechter zu reden, als sie in Wirk­lich­keit war.

In Folge seines Spar­kurses setzte eine rasante Spie­l­er­fluk­tua­tion ein. Inner­halb von drei Jahren kamen und gingen 100 Spieler. Ist dem FCK in dieser Phase die Seele abhanden gekommen?

Ich bin der Mei­nung, dass es für Kai­sers­lau­tern sehr wichtig ist, dass vier, fünf Spieler in der Mann­schaft aus der Region kommen. Sie haben recht: Da kamen und gingen so viele Spieler, dass auch der ein­ge­fleisch­teste Fan sich heute nicht mehr an die Namen erin­nern kann. Also, ich weiß nicht mehr, wer vor drei Jahren da war (lacht).

In die aktu­elle Saison ist der FCK mit einem der geringsten Spie­leretats gegangen. Kann es da ein anderes Ziel als den Klas­sen­er­halt geben?

Das Ziel eines Tra­di­ti­ons­ver­eins muss es immer sein auf­zu­steigen. Egal, mit wel­chem Etat. Schließ­lich ist der FCK mit einem kleinen Etat auch schon mal Deut­scher Meister geworden.

Ist so etwas denn zehn Jahre später immer noch mög­lich?


Sie sehen doch, dass es immer noch mög­lich ist! Der VfB Stutt­gart ist Deut­scher Meister geworden – trotz Bayern und Schalke.

Aber ist es nicht genau dieses Anspruchs­denken, dass den FCK in eine pre­käre Lage gebracht hat?

Ich gehe doch nicht in eine Saison und sage: Ich will Fünfter werden.“ Was soll denn das? Das hätte doch nie­mand ver­standen.

Aus ihnen spricht der Sports­geist, den Jäggi viel­leicht nicht teilen konnte.

Auch Jäggi wollte nicht absteigen! Er wollte sicher nicht als Absteiger in die Geschichte ein­gehen. Er hat den Trainer aus­ge­wech­selt, alles ver­sucht – und es ist trotzdem pas­siert.

Aber war ein Abstieg nicht in den Sanie­rungs­plan ein­kal­ku­liert – damit man sich gesund schrumpft?

Mit Sicher­heit nicht. In der Mann­schaft waren einige Ex-Natio­nal­spieler, Ner­linger, Freund, Jancker. Von diesen Spie­lern hat man sich ja auch etwas erhofft.

Aus­nahmslos Spieler, die über ihren Zenit hinaus waren.

Wie gesagt: Hin­terher ist man immer schlauer.

Ende letzten Jahres gab Ihr ehe­ma­liger Mann­schafts­ka­merad Klaus Topp­möller ein 44-tägiges Inter­mezzo als sport­li­cher Leiter. Warum nur so kurz?

Wir haben guten Kon­takt, aber dar­über haben wir nie gespro­chen. Ich weiß also nicht, warum er ers­tens ange­fangen und zwei­tens warum er so schnell wieder auf­ge­hört hat.

Hätten Sie ihn vorm Hin­ter­grund Ihrer eigenen Erfah­rungen davor gewarnt, diese Auf­gabe anzu­nehmen?

Nein. Denn ich weiß, dass heute sehr hono­rige Leute im Vor­stand ehren­amt­lich arbeiten, die ver­su­chen zu retten, was noch zu retten ist.

Iden­ti­fi­zieren diese Leute sich mehr mit dem FCK als ihre Vor­gänger?

Mit Sicher­heit!

Wird der FCK in dieser Saison den Klas­sen­er­halt schaffen, Herr Briegel?

Am Anfang habe ich gedacht, dass sie absteigen. Zwi­schen durch habe ich gedacht, mit dieser Mann­schaft können sie es schaffen, da sie im Abwehr­ver­halten recht stark sind. Jetzt sehe ich: Was ihnen fehlt, ist ein gestan­dener Spieler, ein Füh­rungs­spieler, so wie Silvio Meißner es letzte Saison war. Also, die Chancen stehen 50:50.

Wäre ein Abstieg das Aus für den Verein?

Mit Sicher­heit nicht. Auch wenn der FCK in die fünfte Liga geht, was bei einem Lizenz­entzug pas­sieren würde, kommen die Zuschauer wei­terhin zum FCK. Nürn­berg ist abge­stiegen, Karls­ruhe auch – beides Tra­di­ti­ons­ver­eine, die heute wieder oben dabei sind.

Wäre ein Abstieg also auch eine Chance zur Wie­der­ge­burt?

Ja, sicher­lich. Aber eine Wie­der­ge­burt ist immer besser, wenn man vorher die Klasse gehalten hat.

Man hört, Sie sollen wieder Ver­ant­wor­tung beim FCK über­nehmen.

Wenn ein FCK noch gegen mich klagt, habe ich ein Pro­blem. Also erüb­rigt sich die Frage.

Ist das Tisch­tuch zer­schnitten?

Es geht nicht um Per­sonen. Es geht um den FCK, und der ist eine Insti­tu­tion.

Würden Sie dieser Insti­tu­tion, in der Sie selbst groß geworden sind, gern etwas zurück­geben?

Mein Herz wird immer für den FCK schlagen. Was die Wenigsten jedoch wissen: 1984 bin ich zu Hellas Verona gewech­selt. Damals war der FCK auch schon mal finan­ziell am Abgrund – und hat für mich drei Mil­lionen DM an Trans­fer­erlös bekommen.