Vor der Saison haben wir 36 Ver­eine mit unseren Stamm­tisch­thesen kon­fron­tiert. Trainer, Manager oder Prä­si­denten haben Stel­lung genommen. Im aktu­ellen Bun­des­liga-Son­der­heft von 11FREUNDE (anoch immer im Handel) lest ihr, wie Jörg Schmadtke seinen Wohnort Köln recht­fer­tigt, was Robin Dutt von Marco Arn­au­tovic hält oder ob sich Markus Gisdol wieder ein biss­chen Hass für seine TSG wünscht.

Zwei Trainer sind besser als einer, Rudi Völler!
Und fünf sind besser als zwei! Des­halb haben wir – wie schon in der vergan­genen Saison – ein richtig starkes Trai­ner­team um Sami Hyypiä zusammen­gestellt. Die Zeit der Allein­un­ter­halter im Pro­fi­fuß­ball ist schon lange vorbei, ohne die Unter­stüt­zung spezialisier­ter Assis­tenten kommt heut­zu­tage kein Chef­trainer mehr aus. Sami Hyypiä hat als Spieler unge­heure Erfah­rung, mehr als hun­dert Län­der­spiele, er hat die Cham­pions League gewonnen. Und als Trainer hat er in der ver­gan­genen Saison mit Sascha Lewan­dowski Über­ra­gendes geleistet. Das war ein Berufs­ein­stieg vom Aller­feinsten mit dem sou­ve­ränen Ziel­ein­lauf in die Cham­pions League. Jetzt, wo Sascha wieder im Jugend­be­reich arbeitet, trifft Sami die Ent­schei­dungen, das ist ganz klar. Aber dabei kann er sich voll und ganz auf die Rücken­de­ckung und Hilfe seiner Co-Trainer Jan-Moritz Lichte, Dr. Holger Broich, Daniel Niedz­kowski und David Thiel ver­lassen. Das sind Top-Leute, die Sami auf ihren jewei­ligen Fach­ge­bieten super ergänzen werden.“

Den zweit­höchsten Spie­leretat der Bun­des­liga – und wieder wird’s nichts mit der Quali für die Europa League, Klaus Allofs!
Abge­sehen von der feh­ler­haften Ein­schät­zung unseres Etats: Man wird erst am Ende sehen, ob es für den VfL schon in dieser Saison zur Rück­kehr nach Europa rei­chen wird. Wehren würden wir uns dagegen unter Garantie nicht. Wir setzen darauf, nach­haltig erfolg­reich zu werden. Das geht über den rich­tigen Mix aus Leis­tungs­trä­gern, die man von außen hin­zu­holt, und den Einbau von Eigen­ge­wächsen. Und als frisch­ge­ba­ckener deut­scher A‑Juniorenmeister können wir sagen: Dort, wo Maxi Arnold und Robin Knoche her­kommen, stehen schon die nächsten Jungs in den Start­lö­chern, die einen ähn­li­chen Weg gehen wollen.“

Die Europa League kostet den SC Frei­burg den Klas­sen­er­halt, Chris­tian Streich!
Es wird nicht leicht, und wir wären ver­rückt, wenn wir die ver­gan­gene Saison mit Platz fünf so wiederho­len wollen. Des­halb bleibt unser wenig über­ra­schendes Ziel der Klas­sen­er­halt. Aber keiner kann sagen, dass dies ohne Europa League ein­fa­cher wäre. Wir freuen uns auf das euro­päi­sche Aben­teuer!“

So eine Zufalls­saison lässt sich nicht mehr toppen, Heri­bert Bruch­hagen!
Das werden wir ja sehen! Nehmen Sie aller­dings die Etats der ein­zelnen Klubs als Maß­stab und den daraus wahr­schein­lich ein­tre­tenden Erfolg, dann wird Ein­tracht Frank­furt nur schwer­lich an den Erfolg der letzten Saison anknüpfen können. Im letzten Jahr sind einige Klubs, die uns wirt­schaft­lich über­legen sind, aus unter­schied­lichsten Gründen hinter ihren Erwar­tungen geblieben. Hinzu kommt die höhere Mehr­be­las­tung durch die Teil­nahme im euro­päi­schen Fuß­ball, die auch an uns nicht spurlos vor­bei­gehen wird. Und das Auf­takt­pro­gramm von Ein­tracht Frank­furt in der neuen Saison hat bei uns auch keine großen Jubel­stürme aus­ge­löst: Vier Aus­wärts­spiele und zwei Heim­spiele aus­ge­rechnet gegen die zur­zeit besten Mann­schaften Europas ist schon heftig. Aber wissen Sie, was das Schöne an einem Fuß­ball­spiel ist? Die Men­schen gehen zum Fuß­ball, weil sie nicht wissen, wie ein Spiel aus­geht.“

Das Schei­tern in der Rele­ga­tion wird für den FCK zum Trauma, Stefan Kuntz!
Wir werden durch die Art und Weise wie sich Mann­schaft, Fans und Verein prä­sentiert und so viele Sym­pathien in Deutsch­land gewonnen haben, Kraft für die kom­mende Saison ziehen und dadurch stärker werden …“