Öster­reich | Wien | Ger­hard-Han­napi-Sta­dion 
Bun­des­liga 
6. März 2011 | 14 600 Zuschauer 

Peter Pacult hätte wie einst Michael Schanze auch Bobby Flitter auf­bieten können. Das amou­röse Ersu­chen per Hilfs­ge­hilfen wäre jedoch genauso erfolglos geblieben wie die sport­li­chen Bemü­hungen. Denn nicht einmal der zwei­fache Tor­schütze Hamdi Salihi konnte die Heim­fans ver­söhnen. Die Ehe zwi­schen Grün-Weißen und Trainer Pacult ist hoff­nungslos zer­rüttet. Da helfen keine Lie­bes­boten. Der lau­ni­sche Übungs­leiter und die lau­ni­schen Fans waren nie mehr als eine erfolg­reiche Zweck­ge­mein­schaft. Und jetzt, wo der Erfolg aus­bleibt, da ist auch die Gemein­schaft in Hüt­tel­dorf auf der Strecke geblieben. Und man schweigt, was immer auch auf dem Platz pas­siert, und zwar aus allen Kehlen. Die ersten 15 Minuten des Spiels waren, abge­sehen von einem ver­hal­tenen Juchzer über das Füh­rungstor, stiller und depri­mie­render als eine Beer­di­gung auf dem Zen­tral­friedhof. Es schien fast so, als könnte man jedes Stirn­run­zeln Pacults bis auf den Ober­rang ver­nehmen. Die Fans haben ihrem Trainer die Liebe ent­zogen. Für immer.