Damals (in der guten alten Zeit), als Straßen noch nach pro­mi­nenten Men­schen benannt wurden, pflegte NRW’s Lan­des­vater Johannes Rau auf den Vor­schlag, auch mal ein Sta­dion nach einer Frau zu benennen, einen seiner legen­därsten Sätze zu sagen:

»Wie soll das denn dann heißen? Ernst-Kuzorra-seine-Frau-ihr-Stadion?«,so seine Ant­wort.

Jetzt, Jahre nachdem der SPD-Grande ver­storben ist, hat auch der letzte B‑Promi seine eigene Straße bekommen: Rudi Assauer.

Seit heute steht sie nun in Hohen­do­de­leben, Sachsen-Anhalt, die »Rudi-Assauer-Allee«, ist zwölf Meter lang und befindet sich auf dem Grund­stück des Schalke-Fans Holger Cons­tabel. Prost Mahl­zeit!

Und wer’s nicht glauben mag, die Bilder von der Ein­wei­hung gibt’s ->hier<-