1. Gerry & The Peace­ma­kers

Die Klas­si­sche: Das Video zeigt schmud­de­lige Fabrik­ge­bäude und den schwit­zenden Sänger Gerry in Groß­auf­nahme. Working Class at its best! Diese Ver­sion wird bei sämt­li­chen Spielen auf dem Erd­ball über die ver­schie­densten Sta­di­on­laut­spre­cher geschmet­tert. Kommt für den Hörer wie ein gefühls­echter Gän­se­haut­schub.



2. Die Toten Hosen


Die Rockige: Ganz schön viel Pathos von den Hosen. Die Ver­sion für Sauf­bolde und hem­mungs­lose Trink­ge­lage, wo man sich nach zehn Bier und zehn Korn auf den Tisch stellt, seinen Kumpel an den Schul­tern packt und anfängt, beim Refrain mit­zu­grölen. Das endet dann mit dem Uwe Rein­ders Gedächt­nis­sturz unter die Bier­bank. Na dann Prost!




3. The Three Tenors


Die Pom­pöse: Diese ein­ge­sun­gene Ver­sion von Pla­cido, Jose, und Luciano wirkt mit­unter auf­ge­setzt. Auch hat man das Gefühl, dass die drei gar keinen Bock auf dieses Lied hatten und des­halb auch hörbar aus dem Takt­ge­füge aus­bre­chen. Der Zuhörer erkennt zu Beginn gar keine Pas­sagen, außer dem Refrain und der wirkt – Ver­zei­hung, ihr erha­benen Tenöre – echt ver­hunzt.





4. Tom Jones


Die Soulige: Bei­fall für Tom Jones! Wahr­schein­lich eine der besten Cover­ver­sionen unseres Stücks. Die alte Soul­birne ist ein­fach ein Profi, wenn es um Per­for­mance geht: emo­tio­nales Gesichts­kino von der ersten bis zur letzten Sekunde. Gelernt ist eben gelernt, Tommy Boy! Da fällt einem beim Hören buch­stäb­lich der Schmalz aus den Ohren.




5. Jordin Sparks

Die Gecas­tete: Heul­boje ist wohl der tref­fende Aus­druck für die Dame, die im Jahr 2006 bei der Cas­ting­show Ame­rican Idol“ unseren Song covern durfte. Beim Anhören sollte man alle vor­han­denen Glas­ar­tikel aus Reich­weite der Com­pu­ter­boxen ent­fernen. Sie könnten platzen.



6. Nina Simone

Die Instru­men­tale: Nina Simone, ihres Zei­chens Kla­vier­vir­tuosin, beglückt uns mit ihrer Inter­pre­ta­tion des Songs. Leider neigt der Zuhörer dazu, nach zehn Sekunden Stopp zu drü­cken, weil das Stück doch – mit Ver­laub – total lang­weilig ist.



7. Elvis Presley

Die Sanfte: Zusammen mit einem Gos­pel­chor gibt Elvis eine gefühl­volle Ver­sion des Songs zum Besten. Das muss man gehört haben, um die Trag­weite des Liedes ver­stehen zu können. Und glaubt mir, der King lebt und singt heute noch in irgend­einem ver­ranzten Pub in den schot­ti­schen High­lands You’ll never walk alone“.





8. Celtic Glasgow Sup­por­ters


Die Tra­gi­sche: Nach den Bom­ben­at­ten­taten von Madrid trafen am 11. März 2004 die Mann­schaften von Celtic und Bar­ce­lona im UEFA-Cup Ach­tel­fi­nale auf­ein­ander. Die Celtic-Fans gedachten mit ihrem Gesang den Opfern dieses Ter­ror­an­schlages und erwiesen ihnen damit die letzte Ehre. Ver­mut­lich einer der ergrei­fendsten Momente für unser Musik­stück.



9. Me and Jeri

Die Pein­liche: Oh my god! Zwei weib­liche eng­li­sche Tee­nies besaufen sich vor der Kamera und ver­su­chen anschlie­ßend, unseren Song mit Hilfe einer Karaoke Maschine zu mal­tre­tieren. Die Beschrei­bung unsagbar schreck­lich schlecht“ ist für diese Per­for­mance noch voll­kommen unter­trieben. Das hat unser Lied nicht ver­dient. Dieses Video erzeugt Schübe von Schüt­tel­frost.



10. Liver­pool Fans Anfield

Die Tra­di­tio­nelle: Was soll man dazu noch sagen? Dank der Liver­pool-Fans ist dieses Lied das, was es eben ist – die größte Fan­hymne aller Zeiten. Zum Genießen!